Thursday, February 23, 2012

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Brigitte Nielsen ist "Dschungelkönigin"

Am Samstagabend wurde die dänische Schauspielerin zur Siegerin der RTL-Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" gekürt.

Letztes Update am 30.01.2012, 11:57


Sie ist Dschungelkönigin: Brigitte Nielsen (48) wurde von den Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow "gekrönt".

Schauspielerin Brigitte Nielsen ist "RTL-Dschungelkönigin 2012". Die 48-Jährige bekam in der Nacht auf Sonntag beim Telefonvoting die meisten Stimmen der RTL-Zuschauer. "Oh my god, das glaube ich nicht", rief sie, streckte den Arm in die Luft und bedankte sich unter Tränen bei ihren Fans. Das dänische Ex-Model löst Moderator Peer Kusmagk auf dem Dschungelthron ab.

Auf dem zweiten Platz landete die 19-jährige Sängerin Kim Debkowski. Dritter wurde der 25 Jahre alte Schauspieler Rocco Stark. Er wurde im Finale als erster hinausgewählt. Die sechste Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" war am 13. Jänner mit elf mehr oder minder Prominenten im australischen Dschungel gestartet. 7,43 Mio. Leute wollten das Finale mit Dschungelqueen Brigitte in Deutschland sehen (in Österreich: 282.000), was Staffelrekord bedeutet.

 

Nielsen ist nach ihrer Karriere als Schauspielerin, Stallone-Ehefrau und Model nun auf die Teilnahme in Reality-Shows spezialisiert.

Zwei Wochen lang hatte "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" konstante Top-Quoten zwischen sechs und sieben Millionen in Deutschland – und das spätabends um 22:15 Uhr. In der wichtigsten, stets so schön als werberelevant bezeichneten Zielgruppe der 14-49-Jährigen erzielt RTL mit der Reality-Show traumhafte Marktanteile jenseits der 35 Prozent.

Fast bekommt man den Eindruck, das Lagerfeuer im Australischen Busch ist auch das Lagerfeuer der Deutschen, um welches man sich allabendlich gruppiert, um sich vom tagsüber aufgestauten Zivilisationsfrust zu befreien. Aber auch in Österreich erzielte die sechste Staffel des Reality-Formats ansehnliche Quoten mit täglich rund 240.000 Zusehern.

"Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst die Zwerge lange Schatten" – Das Karl-Kraus-Zitat wird gerne von Zivilisationspessimisten, auch in Internetforen, bemüht. Im Dickicht des Dschungels findet die Sonne ohnehin kaum zum Boden. Einmal im Schatten, lässt es sich offenbar selbst vor TV-Kameras ungeniert über verflossene Liebhaber, verpatzte Chancen oder Verdauungsprozesse reden. Und wenn die australische Sonne ganz verschwunden ist, besorgt die Nachtsicht-Kamera den Rest. Aber sollte man das Treiben im Dschungel tatsächlich gleich zum Symptom einer sich in ihrer Spätphase befindlichen Zivilisation hochstilisieren?

TV-Kritiken: Das Dschungelcamp aus Sicht der KURIER-Kritiker

Tag 15 im sich langsam leerenden Dschungelcamp. Zur essensentscheidenden Prüfung durfte einmal mehr Kim antreten. "Voll auf die Fresse" wurde diese von den Sendungsmachern getauft und hatte mit - wie könnte es anders sein - allem möglichen Getier zu tun. Nacheinander wurden Kim vier große Plexiglaskugeln über den Kopf gestülpt.

In einer befand sich eine große Spinne, in der nächsten unzähligen blaue Flusskrebse, anschließend großen Buschratten und in der letzten Kakerlaken, die sich auf ihrem ganzen Kopf verteilten.

Ansonsten präsentierte sich im Camp Micaela ein letzten Mal in einem Hauch von nichts - sie wurde von den Zusehern rausgewählt - und durfte mit Rocco die Schatzsuche "Eiertanz" absolvieren.

Geteert und gefedert mussten die beiden in einem Hühnergatter Plastikeier von den Hälsen der Tiere schnappen und in eine Röhre werfen. Micaela bewies Humor und sagte: "Jetzt habe ich echt viel an, Rocco! Ich fühle mich viel zu angezogen!"

Die heutige Frage:
"Wie viele Sexpartner haben die Deutschen durchschnittlich in ihrem Leben?"
A: 6
B: 18
(richtige Antwort 6)
Micaela:" Was ist denn mit Sexpartnern gemeint? Affären, oder was?" Rocco: "Ja, einfach nur Sexpartner." Micaela lachend: "Also, wenn ich meine zusammenzähle…"
Rocco: "Machen wir sechs?" Micaela: "Ich denke, im Leben nur mit sechs Leuten zu schlafen, ist ganz schön wenig." Die Camper grübelten weiter. Micaela: "Gehen wir doch von uns persönlich aus...". Sie entschieden sich für die falsche Antwort 18. Micaela: "Ja, aber die Deutschen gehen ab wie Schmitz´ Katze".

Das war`s dann auch für Micaela. Sie musste anschließend das Camp verlassen. Damit stehen Rocco, Brigitte und Kim im Finale.

Tag 14: Der "Rabenvater" hat ausgelitten: Zauberkünstler Vincent Raven darf seine Pritsche im RTL-Dschungelcamp endlich räumen. Die Zuschauer der RTL-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" erlösten den 44-Jährigen am Freitagmorgen (Ortszeit) per Telefonabstimmung, nachdem der Magier mehrmals gebeten hatte, aus dem Lager im australischen Dschungel gewählt zu werden.

"Ich brauche diesen Dschungelkönig nicht zu machen", sagte Raven erleichtert. Tage zuvor hatte er das Camp sogar freiwillig verlassen wollen, dann aber seine Meinung geändert.

Im Rennen um den Titel "Dschungelkönig", der am Samstagabend deutscher Zeit vergeben wird, sind nun noch Nacktmodell Micaela Schäfer (28), Sängerin Kim Debkowski (19), Schauspieler Rocco Stark (25) und Schauspielerin Brigitte Nielsen (48).

Brigitte Nielsen hatte an Tag 14 wieder einmal eine Dschungelprüfung zu absolvieren. Motto des Tages: "Bruchlandung". Die Schauspielerin musste in einem Flugzeugwrack nach Sternen suchen und wurde wieder mit allerhand Getier konfrontiert.

In der Sendung vom Donnerstag wurde auch noch der Auszug von Ailton gezeigt.

Der Fußballprofi wurde danach von zwei brasilianischen Sambatänzerinnen empfangen. "Das Ailton" im O-Ton: "Heute – das ist meine beste Tag! Eins schön Frau rechts von mir und links auch. Jetzt bin ich zufrieden! Das ist genau Ailton.“

Die Dschungelcamper hatten in den letzten Tagen mit heftigen Regenfällen zu kämpfen. Zeitweise war nicht sicher ob "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bis zum regulären Ende am Samstag weiter gedreht werden kann.

An Tag 13 gab es wegen des Ausnahmezustandes keine aufwendige Prüfung, sondern nur ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem sich Ailton eher schlecht als recht schlug. Er wurde von den Zusehern in der Mittwochsendung dann auch gleich aus dem Camp gewählt. Doch ...

... der Ex-Fußballer als auch die schon einen Tag zuvor ausgeschiedene Radost Bokel können das Camp wegen des sinnflutartigen Regens nicht verlassen. Auch die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach und ...

... rund 150 Mitarbeiter sitzen in den Bergen des australischen Regenwaldes fest.

Laut Bild ist das Gebiet „Northern Rivers“ rund um das RTL-Produktionsgelände nun sogar schon von der Polizei abgeriegelt worden. Fünf Städte seien schon geräumt worden, 4500 Menschen wurden evakuiert.

Die restlichen Dschungelcamper Brigitte, Rocco, Kim, Micaela und Vincent nehmen die Situation anscheinend noch mit Humor.

Nach Angaben von RTL ist das Camp von der Außenwelt abgeschnitten: Die Wassermassen sorgten für einen "Ausnahmezustand".

Brücken seien überflutet und die Zufahrtstraße könne nicht befahren werden. Die verbliebenen sechs Kandidaten im Camp seien aber sicher versorgt. "Die Sicherheit der Kandidaten und aller Mitarbeiter hat absolute Priorität", sagte Markus Küttner, der verantwortliche RTL-Redaktionsleiter.

"Sollte sich die Situation verschärfen, werden wir operativ entscheiden, ob wir evakuieren und die Show abbrechen", sagte Markus Küttner, der verantwortliche RTL-Redaktionsleiter. Bereits im Vorjahr hatten Wassermassen den regulären Ablauf der Show verhindert.

Tag 12 hatte für die Dschungelcamper noch gut begonnen. Dank dem Durchhaltevermögen von Micaela - Kumpel Ailton schlief lieber - gewannen sie die Schatztruhe und brachten am Morgen danach Frühstück mit ins Camp. Toast, Butter, Marmelade - ein Festessen für die geplagten "Urwaldbewohner". Das ungleiche Team musste die Nacht über in einer Höhle verbringen und darauf achten, dass eine Kerze nicht ausging.

Die Dschungelprüfung durften Kim und Radost absolvieren. Im "Dschungel-Imbiss" mussten die beiden abwechselnd "Delikatessen" aus dem Urwald verspeisen.

`Darunter Köstlichkeiten wie Vagina vom Buschschwein, Lammhirn mit fermentiertem Entenei, Penis vom Buschhirsch (Bild), stinkende Käse-Frucht mit Fischsoße, ...

s ... Frikadelle aus kleingehackten Kakerlaken und Mehlwürmern, Mäuseschwänze mit Fischsoße und pürierte Kakerlaken mit Stücken. Wem vor dem TV-Schirm bis dahin noch nicht der Appetit vergangen war, bekam spätetestens gemeinsam mit Radost einen Brechreiz. Insgesamt konnten Kim und Radost vier Sterne erspielen.

nuVom Dauerregen geplagt, musste Jazzy das Camp verlassen. Ein Drittel der "Musketiere", so nennen sich Brigitte, Jazzy und Radost, wurde unter Tränen verabschiedet.

rTränenreich wurde es auch bei einer Belohnung für die Camper. Briefe aus der Heimat sollten die Bewohner aufmuntern und motivieren. Besonders Brigitte, die von ihrem Herzblatt Mattia einen herzerwährmenden Liebesbrief bekam, konnte ihre Emotionen nicht im Zaum halten.

Als nächstes muss Radost das Dschungelcamp gegen das Luxushotel tauschen.

nMehr von Nielsens Hollywood-Geschichten gab die Blondine an Tag 11 preis. Sie erzählte von ihrer Affäre mit Arnold Schwarzenegger.

ocIn gewohnt subtiler Art fragte Micaela: „Du kennst ja auch viele Hollywoodstars, kannst du da mal aus dem Nähkästchen plaudern?“

hDaraufhin geriet Frau Nielsen über die steirische Eiche ins Schwärmen, den sie bei den Dreharbeiten zum Film "Red Sonja kennen lernte: "Es war so Spaß. So süß. Es war super, wir hatten so eine gute Zeit zusammen.“

Schon Nielsen erzählte er von seinen Politik-Plänen. Zu ihr habe er gemeint: "`Weißt du, Red Sonja, eines Tages will ich der Gouverneur von Kalifornien werden.‘ Und alle haben gelacht und gesagt ‘dieser Mann ist blöd‘. Aber es war schön, weil wir hatten diese Affäre, aber wir wussten, das war nur für den Film. Als der Film fertig war, waren wir es auch. Es war lustig, es war nicht zu seriös, aber alles war super. Für meine ersten Film, also das war wow.“

Zur Dschungelprüfung musste dieses Mal Rocco antreten. Der Ochsenknecht-Sohn musste in eine Gondel steigen, die in 20 Metern Höhe über ein Tal fuhr.

Natürlich war er nicht alleine in der Kabine: Krabbelnde Überraschungen warteten auf ihn. Unter anderem musste er aus Kisten, die mit Ameisen und anderem Getier gefüllt waren, Sterne finden.

Acht Sterne hat sich Rocco ganz cool erkämpft. Er freute sich auf das Festmahl im Camp: „Hoffentlich gibt es auch was Gescheites!“

Raus aus dem Dschungel musste Jazzy. Die gern meckernde Ex-Tic Tac Toe- Sängerin folgt Daniel, Martin und Ramona.

Im Dschungel leiden die verbliebenen Kandidaten weiter - allen voran Micaela. Sie hat mit Mückenstichen zu kämpfen - viel nackte Haut zieht eben nicht nur Männer an.

Übrigens: Dirk Bach und Sonja Zietlow tippen auf diese drei Finalisten am Samstag: Brigitte Nielsen, Micaela Schäfer und Rocco Stark.

Tag 10: Micaela Schäfer musste zur Dschungelprüfung "Letzte Ölung": Dr. Bob versuchte bei Micaelas sexy Outfit cool zu bleiben und kleidete das Erotik-Model erst mal ein.

Sie bekam Ellbogen- und Knieschützer, einen Helm und eine Schutzbrille.

Rückwärts musste Micaela in ein dunkles und enges Röhrensystem kriechen – immer auf der Suche nach den Sternen. Dirk Bach: "Die Sterne immer in den Stoffbeutel, du kennst das Material nicht."

Es ging bergauf und bergab und es wimmelte von verschiedensten tierischen Bewohnern. Nach einem Schwall mit öligem Schleim, Spinnen und den anderen Horror-Insekten, rutschte sie in den See und somit in die Freiheit.

Insgesamt erspielte Micaela Schäfer drei von acht Sternen. Die Dschungelcamp 2012-Kandidatin ist aber durchaus zufrieden: "Aller guten Dinge sind drei, ich habe drei Sterne geholt und bin zufrieden!" Im Camp war dann Körperpflege angesagt.

Brigitte Nielsen sah sich Schäfers Bad von der Nähe aus an.

Da waren es nur noch neun: An Tag neun des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" musste Ex-ZDF-"Fernsehgarten"-Moderatorin Ramona Leiß (2. von links) nach dem telefonischem Votum der TV-Zuschauer die Show verlassen.

Die 54-Jährige war die älteste Mitspielerin des "Freiluft-Internats", wie Moderator Dirk Bach den Produktionsort im australischen Urwald nannte. Am kommenden Samstag wird in der Show der "Dschungelkönig" ermittelt.

Aber alles der Reihe nach: Nachdem Daniel Lopes bereits am Freitag erfahren hatte, dass er das Camp verlassen muss, verabschiedete er sich nochmal von Jazzy mit...

... einem innigen und tränenreichen Kuss.

Doch die Trauer war schnell verflogen. Daniel Lopes verlässt das Camp in Siegerpose, obwohl er ja vom Publikum rausgewählt wurde.

Zu allererst zog es ihn an den Strand.

In der Zwischenzeit ging es im Dschungelcamp nicht ganz so gemütlich zu. Uwe Ochenknechts Sohn Rocco Stark (25) und seine Camp-Freundin Kim Debkowski (19) mussten die tägliche Dschungelprüfung bestehen. Das Duo musste sich in ausgeschachtete Gräber legen - sie mit Insekten und Schlangen, er mit einem Krokodil.

Während die mit dunkler Melasse und Mehlwürmern beschmierte Kim in einem "Grab" mit Federn und bissigen grünen Ameisen liegt, legt sich Rocco in das nächste "Grab" - dort erwarten ihn Spinnenweben und Spinnen.

Dabei mussten sie wie üblich Sterne sammeln und brachten es auf acht Stück, was den notorisch hungrigen Dschungel-Promis zusätzliche Essensrationen bescherte.

viIm Badeteich können sie sich dann gegenseitig von Mehlwürmern, dunkler Melasse, stinkenden Fischabfällen, Federn, bissigen grünen Ameisen, Spinnenweben und Spinnen befreien.

Unterdessen scheinen immer mehr Dschungelbewohner in Diensten von RTL unter Ermüdungserscheinungen zu leiden. Nach dem Musiker Martin Kesici, der am Freitag seinen freiwilligen Ausstieg verkündete, drohte auch der brasilianische Ex-Fußballprofi Ailton (38) mit seinem Ausstieg aus der RTL-Show. Er möge keine Bohnen mehr, Freunde und Familie fehlen ihm.

Doch Schauspielerin Brigitte Nielsen (48) überredete ihn zum Weitermachen, weil ein Sportsmann das angefangene Spiel fortsetzen müsse. "Okay - Einen Tag. Ich bleibe noch", gab Ailton nach.

Auch Radost Bokel (36), bekannt geworden als "Momo", mag wohl nicht mehr so recht. Ex-Tic-Tac-Toe-Sängerin Jazzy (36) erkannte, dass mit Bokel etwas nicht stimmt. "Ich wusste, dass irgendwas nicht stimmt mit dir. Aber es ist alles nicht so schlimm", sagte Jazzy.

erMotivationsschub - Die Frage in der Schatztruhe wurde richtig beantwortet. Zur Belohnung dürfen sich die Camper (v.li.) Kim Debkowski, Micaela Schaäfer, Brigitte Nielsen, Ramona Leiß, Jazzy, Ailton, Vincent Raven und Rocco Stark über Schokoladenkekse freuen.

Dschungelcamp, Tag 8: Nach dem Rocker Martin Kesici (38) musste auch der Sänger Daniel Lopes (35) die Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" verlassen. Die Zuschauer entschieden kurz vor Mitternacht per telefonischer Abstimmung, dass für den ehemaligen Teilnehmer der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" Schluss ist.

RTL zeigte am Freitagabend noch, wie sich Ex-Tic-Tac-Toe-Sängerin Jazzy (36) und die TV-Moderatorin Ramona Leiß (54) in die Haare gerieten. "Sie macht nichts für die Gemeinschaft", mäkelte Jazzy.

Leiß stritt sich auch mit Lopes und beschwerte sich über den "Kindergarten".

Daniel Lopes, der hinausgewählt wurde, wollte bereits an Tag 5 das Camp freiwillig verlassen, hat sich dann aber doch anders entschieden. Nun hat ihm allerdings das Publikum die Entscheidung per Voting abgenommen.

Was sonst noch geschah: Brigitte Nielsen (48) musste erstmals in die Dschungelprüfung. Das Motto: Winterschlussverkauf. "Let´s rock the jungle!" sagte Nielsen optimistisch. Unter anderem musste sie in die "Parfümabteilung", in der ihr stinkender Fischgeruch ins Gesicht gespritzt wurde.

 

Schmuckabteilung: Weiters musste Nielsen zwei in einer Schmuckvitrine liegende Armbänder einsammeln, die jeweils um eine Schlange geschlungen sind.

Kofferabteilung: Nielsen musste sich unter drei Koffer setzen, die sich nacheinander öffnen. Aus den Gepäckstücken fiel jeweils ein Stern, den sie fangen musste, bevor er auf den Boden fiel. Allerdings fiielen auch noch andere unangenehme Dinge aus den alten australischen Koffern. Zum Beispiel 3 kg Schleim und Mehlwürmer, ...

 

:.. weiters 2000 Grillen und 3000 Kakerlaken. Die Sterne konnte sie jeweils nicht fangen. Sonja Zietlow: „Selbst mit Würmern und Kakerlaken siehst du sexy aus.“

Einmal durfte Nielsen einen Joker als Ersatz wählen und ließ Rocco Stark an den "Wühltisch", der aus stinkendem Wasser, Fischabfällen und Kleidung bestand. Der Schauspieler fischte ein paar Kleidungsstücke ehemaliger Dschungelbewohner (z.b. "Nerv-Natter" Sarah Knappik) heraus. Für einen Stern reichte es allerdings nicht.

In einer Umkleidekabine durfte Nielsen einen durchsichtigen Anzug anlegen. Das Kostüm wurde mit Kakerlaken gefüllt. 30 Sekunden lang musste sie dies ertragen. Sie sang "I Feel Good" und "I`m too sexy" und wackelte dabei mit den Hüften.

Die Schauspielerin nahm die Prüfung mit Humor und fragte Moderator Dirk Bach: "Willst Du mich küssen?" Bevor der überhaupt reagieren konnte, hatte er einen dicken Schmatzer auf dem Mund. Nielsen holte insgesamt fünf Sterne, die dem Team Extra-Essensrationen bescherten.

Auf die Frage von Sonja Zietlow, wie es ihr gehe, sagt die Blonde gut gelaunt und lachend: "Mir geht es gut. Es war super."

Dann nahm die 48-Jährige ein ausgiebiges Bad und wurde zum ersten Mal von den RTL-Kameras beim Nacktbaden verfolgt.

Ganz so zeigefreudig wie Nackt-DJane Micaela Schäfer ist das ehemalige "Busenwunder" dabei aber nicht.

Radost Bokel ist mit Duschbad behilflich.

Immer wieder entzünden sich Diskussionen am gemeinsamen Essen (hier Micaela Schäfer). Jazzy: "Das ist echt wie im Irrenhaus hier, was hier gerade abgeht. Ich weiß gar nicht warum man sich hier beleidigen muss. Immer wenn es ums Kochen geht, flippen die hier aus."

Jazzy gab Daniel Lopes noch ein paar Ratschläge: "Du wirst erst ein guter Sänger sein, wenn du dich selber liebst!" Dann erzählte dieser von seiner überwundenen Alkoholsucht. "Ich war drei Jahre zu Hause – alleine, dunkel, Gardinen zu." Danach gingen für ihn beim Dschungelcamp die Gardinen zu - das Publikum wählte ihn raus. Dies war übrigens der erste Rauswurf per Televoting.

Camp-Kollege Kesici hatte zuvor das australische Lager am Donnerstag freiwillig verlassen. Er begründete in der Sendung seinen freiwilligen Weggang damit, dass er nicht wie "ein Tiger im Käfig" eingesperrt sein könne. Er sei zu freiheitsliebend. Aber er habe lange nachgedacht, bis die Entscheidung stand.

Die Bild-Zeitung vom Samstag hatte eine andere Erklärung für seinen überraschenden Ausstieg: "Der Sänger, der von Anfang an keinen Bock auf das Camp hatte, wartete exakt bis zum Ende der Donnerstagnacht Live-Übertragung. Danach stieg er sofort aus. Denn da hatte er die nächste Rate seines Honorars in der Tasche." Ein RTL-Sprecher sagte am Samstag der Nachrichtenagentur dpa, zu Vertragsdetails äußere sich der Sender grundsätzlich nicht.

Dschungelcamp - Tag 7: Martin Kesici telefoniert - aber nicht nach Hause. Kesici musste Fragen beantworten, während die Telefonzelle langsam geflutet wurde. Der "Radio-DJ und Rocker" musste durch die Prüfung "Telefon des Grauens".

 

Bild schrieb, RTL staffele die Gage. Wer durchhalte, bis die ersten Kandidaten rausfliegen (Freitag), bekomme bei einem freiwilligen Ausstieg 75 statt nur 50 Prozent. Kesici sollen jetzt angeblich rund 23.000 Euro zustehen.

In der Telefonzelle hagelte es jede Menge Widerlichkeiten: Kakerlaken, Wasserspinnen, Skorpione und Mehlwürmer. Damit hatte Kesici wenig Probleme. Viel mehr fürchtete er das Wasser - er ist nämlich wasserscheu: "Ich bin als Kind ins Wasser gefallen..."

Micaela unterhielt ihre männlichen Kollegen an Tag 7 mit ihren schlüpfrigen Fantasien und einer sehr freizügigen Unterhose.

Dschungelcamp, Tag 6: Statt Regen gibt`s im australischen Dschungel nun endlich wieder etwas Sonne. Die Ekel-Prüfung des Tages durfte ein ungleiches Paar absolvieren: Ramona und Ailton sollten bei „Ein Fall für zwei“ Geschicklichkeit und Teamwork beweisen. Für den Ex-Profifußballer war es die erste Prüfung, Ramona musste einen Tag zuvor schon einmal ran.

Dirk Bach erklärte anschaulich: „Ähnlich wie bei einem Teddygreifautomaten auf der Kirmes wird Ailton auf eine Schaukel geschnallt und darauf vor und zurück gefahren, bis er über einem der fünf Sterne hängt. Das Manövrieren übernimmt aber Ramona, im Steuerstand.“

Damit`s nicht zu einfach ist, wurden Ramona die Augen verbunden und ihre Arbeit noch zusätzlich behindert: immer wieder gab es Eimer voll mit allerlei australischen Spezialitäten wie Kakerlaken, grüne Ameisen, Grillen oder Schleim über den Kopf der bayrischen Moderatorin.

Man sah schon spektakulärere und grausigere Prüfungen. Fünf Sterne konnten die beiden gerade einmal holen. Was bedeudet, dass sich elf Leute fünf Essensrationen teilen müssen.

DAnsonsten verlief Tag sechs ohne größere Vorkommnisse: DaLo (Daniel Lopes) heulte weniger und erholte sich von seinem Gefühlsausbruch vom Vortag und Rocco und Kim flirten immer heftiger.

er Brigitte Nielsen sprach Rocco auf die Turteleien an, worauf Herr Stark zugab: „Ich bin ein bisschen in Kim verliebt“. Was seine Freundin wohl dazu sagen wird?

Eine Strafe bekamen der immer ruhige Martin und Ailton aufgebrummt, weil sie am Vortag ins Camp gepinkelt hatten. Dafür müssen sie jetzt drei Tage den Spüldienst übernehmen. Die beiden nehmen es gelassen. Martin: „Was gibt es denn für eine Strafe, wenn ich ins Camp kacke?“

Der Sänger rührt sich zwar kaum vom Fleck, findet das Camp-Dasein aber ganz gemütlich. „Ich finde, das ist hier wie ein Metal-Festival. (...) Dort sind die Zustände noch schlimmer. Wenn du drei Tage im Auto pennst, nur Dixie Klos und so…“

Am fünften Tag im australischen Busch gab es bei Dauerregen endlich wieder einen Hauch von Drama. Nein, wir meinen jetzt nicht Ramona Leiß` Kampf mit dem Brechreiz bei ihrer Dschungelprüfung ...

Nein: Sänger Daniel Lopes verkündete seinen Ausbruch aus dem selbst gewählten Gefängnis und sprach die magischen Worte: "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!"

Natürlich ist Lopes kein Star - aber ihn hat sichtlich das Heimweh gepackt. Wimmernd beklagt er sich im  Pritschenlager, dass er seinen Sohn nicht sehen kann. Das liegt aber nicht nur daran, dass Lopes in Australien festsitzt. Ohne festen Wohnsitz bekommt er zuhause kein Besuchsrecht.

 

 

 

Selbst wenn er für das Überstehen des Dschungelcamps Preisgeld bekommen würde, es würde umgehend gepfändet. Keine Wohnung, Schulden, stockende Musikerkarriere - da ist nicht nur sein "Buddy" Ailton traurig. Sogar die notorischen Giftspritzen Sonja Zietlow und Dirk Bach hielten sich mit bösen Kommentaren zurück.

Aber es wäre nicht das Dschungelcamp, wenn man sich nicht wieder dem alltäglichen Schrecken zuwenden würde. Jazzy, die Leaderin des Tages, legt ihre Rolle eher als Drill-Sergeant an: "Ich hab‘ keinen Bock auf Bullshit. Ich hab keinen Bock auf Kindergartendiskussionen!" Das ist aber schon die einzige heiße Luft, die bei der Ex-Tic Tac Toe an Tag 5 herauskommt. Sie klagt allen Ernstes darüber, dass ihr keine Winde entweichen wollen.

Überhaupt widmet man sich diversen Ausscheidungsprozessen. Ailton (Bild) und Martin werden von der Nachtsichtkamera beim Pipi-Machen im Camp erwischt. Jazzy, die von der Regie darauf aufmerksam gemacht wird, fordert die Bösewichte auf sich zu outen. Eine peinliche, kleinlaute Entschuldigung des Fußballprofis folgt.

Der andere Stehpinkler ging offener mit der Sache um und durfte sich dann auch bei einer Dschungelaufgabe rehabilitieren. Kesici musste zwei etwas zu kurze Stromkabel gegen ein Kästchen drücken und sorgte so für die nötige Beleuchtung, ...

... damit Brigitte Nielsen in einer finsteren Höhle nach einem Schlüssel suchen konnte, der wiederum eine Schatzkiste öffnen sollte. Getier war dabei ausnahmsweise nicht im Weg, ...

... dieses wurde dafür hernach Ramona Leiß Und Vincent Raven in gekochter Form zugeführt. Dschungeldoktor Bob erklärte wie immer kurz die finale Dschungelprüfung. Diesmal hieß sie "Frohes Fest", ein Besuch auf dem Dschungel-Weihnachtsmarkt. Ramona ist besorgt: „Genau davor habe ich Angst gehabt.“ Trotzdem treten beide die Prüfung an.

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Das Ekelmenü: Als "Glühwein" eine heiße Tasse pürierte Käsefrucht (auch Kotzfrucht genannt) - pürierte Kakerlaken - Meeräschen-Eingeweide. Vincent feuert die Moderatorin an: „Schluck‘s, schluck‘s einfach. Kau‘ nicht lange!" Aber genau das tat Leiß ständig und war mehrmals dem Erbrechen nahe.

Weiter ging`s mit: Reibekuchen aus Käsefrucht und Fliegen, gerösteten Mehlwürmern, kandierten Kakerlaken am Spieß, Schweine-Anus (sic!), Seidenraupen in alter Zuckerwatte, zwei Fischaugen und einer Dampfnudel mit Kakerlaken und Mehlwurmfüllung. Als Digestif wure dem Mentalisten noch ein Stamperl warmes Busch-Schwein-Sperma vorgesetzt.

Neun Sterne ergatterten die beiden und somit gab es am Abend annehmbares Essen für die Camp-Kollegen.

"Zum Abschluss folgte dann der Treppenwitz des Tages. Daniel Lopes hat es sich anders überlegt, er will doch bleiben. Daniel: "Ich zieh durch, ey." Jazzy freut sich: „Daniel, danke, dass du bleibst.“ Alle nehmen ihn in den Arm, Micaela fragt sich (wohl auch gemeinsam mit dem Fernsehpublikum): "Was soll denn das?" "Ich hatte einfach keine Energie heute", erklärt Lopes seinen Zickzack-Kurs. Und beschließt das Mini-Drama mit Happy End folgendermaßen: "Danke für eure Liebe."

Tag 4 im Dschungelcamp. Die Zuschauer der Show wählten dieses Mal Jazzy zur Dschungelprüfung mit dem klingenden Namen "Gute Mine zum bösen Spiel". Mit Vincents magischem Amulett im Gepäck machte sie sich auf zu einer alten Bergwerksmine, wo sie schon von Dirk Bach, Sonja Zietlow und Dr. Bob erwartet wurde.

Die Aufgabe: Jazzy wurde in eine Hängevorrichtung eingehängt und schwebte mit dem Gesicht nach unten zwei Meter über alten Bergwerksgleisen. Aus der Mine wurden nacheinander fünf Loren rausgefahren - gefüllt mit Urwaldgetier und Ekelbrühen.

Nach und nach wurde Jazzy in die Loren hinabgelasen und musste nach den Sternen suchen. Zuerst in eine voll Aalen und Krebse und dann zu 21 Schlangen. Eklig wurde es dann bei einer stinkenden Brühe aus alten Fischabfällen. Auch mit Ratten hatte Jazzy Kontakt, bevor ...

... sie in vergorener, qualmender und übelriechender Minenschlamm weitere zwei Sterne suchen musste. Insgesamt fand sie sechs Sterne und konnte damit sechs Essensrationen zurück ins Camp bringen.

Zur Schatzsuche "Anti Bungee" traten Kim und Radost Bokel an. An einem Bungee-Seil festgeschnallt, musste es Radost schaffen, die Schatzkiste zu erreichen.

Nach mehreren Versuchen und völlig ausgelaugt, schaffte es Radost dann auch. Die Frage, die die Campbewohner zu beantworten hatten war:

Wie lange muss ein durchschnittlich großes Broccoliröschen kochen bis es gar ist?

A) 5-8 Minuten

B) 8-11 Minuten

Die Gruppe stimmt ab und entschied sich für die richtige Antwort A. Die Freude war groß, denn als Belohnung gab es Salz und Pfeffer.

Gruppendynamisch gesehen, war die Folge alles andere als spannend. Der Rabenflüsterer Vincent verlässt vielleicht als erster das Camp, da er zu wenig Zigaretten rauchen kann. Normalerweise raucht er 80 am Tag, in Australien hat er nur fünf am Tag zur Verfügung.

RAuch die selbsternannte "Dschungelzicke" Ramona wollte sich keinem Stress hingeben und verkündete: "Ich lasse mich nicht provozieren." So weit so unspannend.

Zur nächsten Dschungelprüfung dürfen Vincent und Ramona antreten.

aAm dritten Tag des Dschungelcamp durfte Daniel Lopes zur "Nichts wie raus!"-Dschungelprüfung. Der 35-jährige Sänger musste durch ein Labyrinth kriechen und elf versteckte Sterne finden. Natürlich ist er nicht alleine in dem Irrgarten - sonst wäre es ja langweilig. Viele Tiere des australischen Dschungels begleiteten ihn bei seiner Suche.

Nach wenigen Metern begegnete Lopes ein Waran. "Oh Shit. Der schlägt um sich. Da muss ich rüber!"

benvaterNach einigen Kakerlaken, Spinnen, Ratten und sonstigem Getier stand Lopes einem Krokodil gegenüber. Das Tier schnappte nach ihm und wollte ihn nicht vorbei lassen. "An der Seite vorbei. Er mag nicht, wenn er über dir ist", schrie Dirk Bach via Megaphon.

Sieben Sterne sollten es schlußendlich werden. "Ein Krokodil – mein Gott! Ich habe so viel Panik gehabt." Dirk Bach lobte: "Du bist ab sofort der Krokodilflüsterer."

Ansonsten gab es im Camp noch intime Gespräche zwischen Micaela und Ramona über lesbische Liebe...

Ramona: "Ich glaube, dass in jedem Menschen Bi-Anteile drin sind." Micaela: "Ja das stimmt - allerdings."

... und zwischen Jazzy und Micaela über den Drang von Micaela, sich auszuziehen.

Jazzy: "Bist du eigentlich immer nackt, weil das dein Image ist, oder weil du gerne nackt bist?"
Micaela: "Ich bin wirklich immer gerne nackt, das hat so mit 22 Jahren angefangen. Und ich mache mir einfach nichts aus Kleidung. Ich ziehe gerne schöne Wäsche an und lauf immer gerne freizügig rum. Also auch, wenn ich mal abends weggehe, immer provokant."

Jazzy: "Aber weil du da Bock drauf hast. Nicht, weil das dein Image ist?"
Micaela: "Nein, weil ich Bock drauf hab, deswegen bin ich ja auch Model geworden. Weil ich gemerkt hab, ich hab keine Probleme damit. Wenn du Aktmodell bist, darfst du natürlich keine Hemmungen haben."

Jazzy: "Beim Job versteh ich das, aber mir wäre auch kalt. Natürlich denkt man schnell dass das so Imagemäßig wäre."
Micaela: "Nein, überhaupt nicht. Ich fühle mich hier auch total eins. Ich mag diesen Dschungel, diese Natur, nackt einfach."

Jazzy: "Wenn ich dir einmal eine Frage stelle, die dir zu weit geht dann sag Bescheid."
Micaela: "Überhaupt nicht, ich finde auch, dass man sich mal provokante Fragen stellen kann, so soll es auch sein. Du kannst mich alles fragen, ich gebe auf alles eine Antwort."

Zur nächsten Dschungelprüfung darf ebenfalls die neugierige Jazzy antreten.

Der

Tag 2 von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" im australischen Dschungel: Das RTL-Publikum hat Sängerin Kim Debkowski für die zweite Dschungelprüfung auserkoren - sie musste in der Sendung vom Samstag in den "Fahrstuhl zur Hölle".

Bild: Kim Debkowski

Hämisch wird die ehemalige DSDS-Teilnehmerin von Moderator Dirk Bach begrüßt: "Mit der Teilnahme am Camp ging es für dich auf der Karriereleiter ja ganz nach oben. Jetzt geht es noch höher, mit einem Fahrstuhl." Sonja Zietlow legt nach: "Es wird keine Bummelfahrt, sondern eher ein Lifting. Dann kommt Liftboy Dr. Bob hinzu und erklärt die Prüfung: ...

Bild: Kim Debkowski mit Dr. Bob, Sonja Zietlow und Dirk Bach (v.l.)

"Doch die Erklärung fällt etwas dürftig aus. Dr. Bob verrät nur, dass sich Kim in einen roten Käfig stellen soll, der so groß ist wie eine Telefonzelle. Dann sollen einige Überraschungen auf sie warten. Ob sie Angst vor Enge habe, wird sie gefragt. Kim gibt zu: "Enge mag ich nicht."

Bild: Kim Debkowski

 

 

Da waren es nur noch neun: An Tag neun des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" musste Ex-ZDF-"Fernsehgarten"-Moderatorin Ramona Leiß nach dem telefonischem Votum der TV-Zuschauer die Show verlassen.

Zunächst muss sich die 19-Jährige einen mit Maden und Schleim beschmierten Stern greifen, was auch gelingt. Doch dann geht es untertags weiter.

Bild: Kim Debkowski



Acht Sterne hat sich Rocco ganz cool erkämpft. Das wird ein Festmahl im Camp! Rocco: „Hoffentlich gibt es auch was Gescheites!“

Der Lift rauscht hinunter in einen dunklen, mit Wasser gefluteten Schacht. Die Sängerin muss jetzt schwimmen oder sich an den Gitterstäben festhalten, um nicht unterzugehen. Nachdem sie diese Situation gemeistert hat, muss Kim noch in einige Nebenhöhlen tasten, um weitere Sterne zu ergattern. Im Dunklen warten dabei einige Vertreter der australischen Tierwelt.

Nur vier Sterne sichert sich Kim in den von Kröten, Schlangen, Mini-Krokodilen und Flusskrebsen bewohnten Höhlen. Die Bekanntschaft mit Wasserspinnen, Wasserwaranen, Mangrovenkrabben und Aalen hat sie sich erspart.

Bild: Kim Debkowski

Was sonst noch geschah:

Der Bohnen-Eklat: Schon am ersten Tag hat die Truppe nahezu die komplette Reis- und Bohnenration für drei Tage verkocht und sich ordentlich die Bäuche gefüllt. Ein Versehen, das Folgen haben könnte, bleibt der Dschungel-WG doch nicht viel zum Frühstücken. Da auch der Topf mit den eingeweichten Bohnen verschwunden ist, entzündet sich eine Diskussion um die Organisation der Essensrationen.

Rocco Stark packt am Lagerfeuer vor Micaela, Radost und Jazzy aus: das Thema lautet Familie. Micaela will von Rocco wissen: "Denkst du, dein Vater ist stolz auf dich, dass du hier bist?" Darauf erzählt Stark seine Geschichte: Wie er es gegen den Willen von Vater Uwe Ochsenknecht durchgesetzt habe, an die Schauspielschule zu gehen. Der bekannte Schauspieler-Vater habe ein teures Attest gefordert, das Rocco "außerordentliches Talent" bescheinigt. Normales Talent hätte ihm nicht gereicht.

 

Erster Streit im Camp: In seiner Funktion als Teamchef kommt Rocco nicht bei allen Mitbewohnern gut an: Daniel fühlt sich "wie ein Idiot, weil du mich hier anmachst!" Es folgt ein handfester Streit am Lagerfeuer. Rocco: "Hör mir zu!" Daniel: "Ich höre dir nicht zu weil, du keinen Respekt vor mir hast. Du bist 23 Jahre…" Rocco: "Rede mit mir normal!" Beim Essen zubereiten ging die Auseinandersetzung weiter.

Die frühere Moderatorin der lehrreichen "Knoff-Hoff-Show", Ramona Leiß (2.v.li.), hat sogleich eine wissenschaftliche Erklärung parat: "Das ist die Evolution. Zwei Männer kämpfen an der Feuerstelle um die Macht. Und was hängt an der Feuerstelle dran? Die Fortpflanzung. Der, der die Macht am Feuer hat, dem gehören die Weibchen!" Dann darf man ja gespannt sein, wie die Testosteron-Schlacht an der Feuerstelle weitergeht.

Weitere Action gibt es bei der Drehwurm-Schatzsuche. Ailton und Jazzy (von der ehemaligen Girlband Tic Tac Toe) müssen sich auf eine Drehscheibe stellen und sich im Kreis drehen. Nur solange sich die Scheibe dreht, senkt sich ein Schlüssel, mit dem sich eine Schatztruhe öffnen lässt, an einem Seil herab - sonst geht er wieder nach oben.

‘Und dann habe ich Arnold kennengelernt und er war so Spaß. So süß. Es war super, wir hatten so eine gute Zeit zusammen.“‘Und dann habe ich Arnold kennengelernt und er war so Spaß. So süß. Es war super, wir hatten so eine gute Zeit zusammen.“

Wenn der Schlüssel tief genug hängt, müssen die Kandidaten schnell die Scheibe verlassen und trotz schweren Drehwurms den wieder nach oben gehenden Schlüssel packen. Was den beiden auch gelingt.

Bild: Ailton und Jazzy

Als die beiden mit der Schatztruhe zurück im Camp sind, gilt es dort noch folgende Frage zu beantworten: Wie lange dauert der weibliche Orgasmus im Durchschnitt? A) 18 Sekunden B) 9 Sekunden

Bild: Radost Bokel, Brigitte Nielsen, Daniel Lopes, Kim Debkowski, Jazzy, Ailton, Vincent Raven und Rocco Stark (v.l.)

Die Gruppe entscheidet sich für 9 Sekunden und liegt damit falsch. Die Enttäuschung mündet in eine Diskussion um Orgasmen. Jazzy: "Ich habe es euch doch gleich gesagt, dass der Orgasmus nicht nur die paar Sekunden sind in denen man ah, ah, ah schreit!"

Bild: Ailton und Jazzy

Als ob das nicht reichen würde, gibt es an Tag 2 auch Kuschel-Alarm: Micaela liegt allein auf einer großen Luftmatratze, "Kugelblitz" Ailton sitzt derweil auf seinem Feldbett. Das Model bietet dem Fußballprofi an: "Willst du dich nicht zu mir legen? Oder ich zu dir? Das ist auf jeden Fall gemütlicher."

Bild: Micaela Schäfer und Ailton

Das lässt sich der Brasilianer nicht zwei Mal sagen und legt sich prompt zu dem leicht bekleideten Model. Worauf Micaela den kompakten Fußballer sogleich mit Komplimenten umgarnt: "Ich finde das gut, wenn ein Mann etwas älter ist. Männer werden, wenn sie älter werden, echt interessant. Du bist so ruhig, so entspannt. Kann ich mich da so ein bisschen anlehnen?"

Und da liegen sie und Micaela schmiegt sich an die geschwellte Fußballerbrust.

Und auch bei Kim und Rocco scheint Kuschelbedarf gegeben - sie machen es sich auf Roccos Matratze bequem.

Der ereignisreiche Tag hat schließlich noch eine Erzählung von Brigitte Nielsen (2. v.re.) zu bieten. Die 48-Jährige erzählt über ihren Einstieg ins Showbusiness: "Es war reines Glück". In der Schule war sie noch ein "schwarzes Schaf", weil sie so groß und dünn gewesen sei. Doch mit 16 sei sie in Kopenhagen von einer New Yorker Elite-Agentin angesprochen worden: "Du musst Fotomodell werden." Erst als der Agenturchef ihr die Haare schneiden ließ, ging es mit der Karriere steil bergauf. "Ich war plötzlich überall", erzählt sie.

Als sie mit einer Freundin in New York war, ergab sich der nächste Zufall, als sie Sylvester Stallone kennenlernte. "Ich weiß noch, er war sooo hübsch, schwärmt Nielsen. Er habe nur gesagt: "Du bist so groooß." Auch wenn die Ehe gescheitert sei, meint sie: "Es war eine wunderbare Erfahrung." Und "Es war ein interessantes Leben, weil ich nie damit gerechnet habe."

"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" läuft jeden Abend um 22:15 Uhr auf RTL.

 

Erfolgsrezept: Nicht mehr sein wollen

Hämische Texte: Dirk Bach und Sonja Zietlow

Längst ist nicht mehr die krawallschlagende Bild-Zeitung das alleinige Begleitmedium der Show. Welt.de und stern.de haben eigene Dschungel-Sektionen, spiegel.de kürte gar regelmäßig den "Dschungelkönig des Tages". Und auf Zeit Online befasste sich ein Autor unter dem Titel "Der Widerspenstigen Zähmung im Wald" mit der dramaturgischen Qualität der Show: "Liegt die Künstlichkeit zitternd in ihrem Erbrochenen, kann sich das Publikum edelmütig erheben und in seiner neuen Rolle aufgehen: Wie herrlich, so ein Dschungelabend!, denkt sich das bürgerliche Exponat in seinem Fauteuil vor der Bücherwand."
Damit wird sogar in dem Edelmedium ein Phänomen angesprochen: Selbst bildungsbürgerliche Nasenrümpfer tun sich schwer damit, wegzusehen.

Bei unserer Online-Abstimmung attestieren dem Dschungelcamp immerhin 38 Prozent der teilnehmenden Leser: "Ja, es ist einfach gute Unterhaltung und will auch nicht mehr sein." Dieses "Nicht mehr sein wollen" ist wohl auch das Erfolgsrezept der Show: Die Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow halten erst gar nicht damit hinterm Berg, dass die Dschungelstars einem ständigen verbalen Tortenwerfen ausgesetzt sind. Das Autorenduo, welches die beiden Lästermäuler mit messerscharfen Texten versorgt, lässt sich auch in Interviews (etwa für meedia.de) nicht auf intellektuelle Interpretationsfragen ein. Micky Beisenherz über Radost Bokel: "Wenn sie doch ‚Momo‘ ist - hoffentlich bringt sie uns dann die gestohlene Zeit zurück." Auf die Frage, ob sie auch heimlich für Dschungel-Teilnehmer anrufen, scherzt Kollege Jens Oliver Haas: "Ich steck ihnen die 49 Cent lieber persönlich zu. Sie können es gebrauchen".

Offenbarungseid: "Ich bin kein Star – endlich bin ich frei"

Die Turteltäubchen haben es bis ins Finale geschafft: Kim Debowski und Rocco Stark

Für einen Auftritt in dem Dschungelcamp legen ehemalige Stars oder ewige B- und C-Promis nicht nur ihre (meist leeren) Konten offen. Sie leisten überdies einen bisher im Fernsehen unübertroffenen Offenbarungseid. Denn die Formel "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" ist in Wahrheit das Eingeständnis: "Ich bin kein Star – endlich bin ich frei". Da haben, was die Wahrhaftigkeit betrifft, pomadisierte Formate wie "Dancing Stars" keine Chance, mitzuhalten.

Die täglich wiederkehrende Konfrontation der Camp-Insassen mit Ekelschleim und Dschungelgetier ist noch das Unspannendste an der Show – und kaschiert lediglich den Umstand, dass außer dem Schmieden von Kurzzeit-Allianzen, seichten Lagerfeuer-Storys und Alltags-Hickhack nicht viel passiert. Die meisten männlichen Teilnehmer entzogen sich dem Dschungel-Einerlei diesmal ohnehin durch Flucht (Martin Kesici) oder durch Verweigerung: So zogen sich etwa "Das Ailton" oder Vincent Raven fast komplett zurück und bettelten das Publikum sogar an, nicht für sie anzurufen. Fußballer Ailton: "Mein Fans, alles. Rufi an, nix!"


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"Tante Brigidde" war Favoritin

Nacktmodel Micaela Schäfer schied kurz vorm Finale aus; Sly Stallones Exfrau, Brigitte Nielsen, zog als große Favoritin ins Finale ein.

Am spannendsten ist die Frage: Wer erhebt sich am überzeugendsten und würdevollsten über den drögen Dschungelalltag? Diesmal ist dies der Schauspielerin Brigitte Nielsen gelungen, die erstaunlich gelassen mit den Ekelprüfungen und allen Ränkespielchen umging. Eine weitere Überraschung in dieser Hinsicht war Micaela Schäfer, die neben ihren Auftritten in textilen Winzigkeiten auch mit natürlichem, unzickigem Gehabe punkten konnte. Kurz vorm Finale war allerdings für das Nacktmodel Schluss.

Dennoch zeigt der Umstand, dass die Macher der Sendung diesmal offenbar bewusst auf mehr Erotik setzten, dass die Dschungelbäume nicht in den Himmel wachsen. Das Niveau der Vorjahres-Quoten konnte nicht ganz erreicht werden. Vor einem Jahr sahen noch mehr als 9 Millionen Zuseher das "Ich bin ein Star"-Finale (im Vergleich zu 7,43 Mio. in diesem Jahr). Und, auch wenn derzeit einer Fortsetzung im nächsten Jahr nichts im Wege zu stehen scheint: Die acht Jahre alte Show kann nach ihrer sechsten Auflage sicher die eine oder andere Konzept-Innovation vertragen.


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Letztes Update am 30.01.2012, 11:57


Artikel vom 27.01.2012 14:51 | KURIER | Peter Temel | « zurück zu Kult


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