Thursday, February 23, 2012

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Plöchl: "Wir könnten in Baku gewinnen"

Mit der dritten Trackshittaz-CD rechnen sich Lukas Plöchl und Manuel Hoffelner international Chancen aus. Und deshalb einen Sieg beim Song Contest.

Letztes Update am 29.01.2012, 17:30


Die Trackshittaz: Lukas Plöchl (rechts) und Manuel Hoffelner setzen jetzt auf harte Beats.

Ein gemeinsamer Skiurlaub war das Weihnachtsgeschenk von Lukas Plöchl für seine Mama. Doch schon am zweiten Tag wollte der Trackshittaz-Star den Computer anwerfen. „Ich bin ein Workaholic!“

Deshalb erscheint am 10. Februar das neue Trackshittaz-Album „Zruck zu de Ruabm“ – der dritte Longplayer innerhalb eines Jahres. Wie beim Hit „Oida Taunz!“, bekannt durch Plöchls Teilnahme bei „Helden von Morgen“, setzen er und sein Partner Manuel Hoffelner damit auf derben Bauerncharme. Diesmal aber mit härteren Sounds.

"Saukommerziell"

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„Natürlich haben wir wieder saukommerzielle Tracks“, erklärt er im KURIER-Interview. „Aber Songs wie ,Geila ois ...‘ oder ,Stereowatschnstyle‘ haben artefakt-mäßige Beats, die es im deutschsprachigen Raum noch nicht gegeben hat, weil alle Angst haben, damit zu unkommerziell zu sein.“

Deshalb sind die Trackshittaz überzeugt, mit „Zruck zu de Ruabm“ international konkurrenzfähig zu sein. Und um dem Album auch eine entsprechende Chance zu geben, treten sie am 24. Februar mit „Woki mit deim Popo“ in der österreichischen Vorausscheidung zum Song Contest an.

Partyvolk in Baku

Was Plöchl als die größere Hürde als den eigentlichen Bewerb in Baku in Aserbaidschan sieht. „Österreich tendiert immer dazu, mit einer Ballade auf Nummer sicher zu gehen, denn damit ist ein Platz in Mittelfeld sehr wahrscheinlich. Bei uns kann in Baku vom ersten bis zum letzten Platz alles passieren. Ich glaube aber ehrlich, wir könnten dort gewinnen. Denn ich weiß, dass die Leute in Baku ein absolutes Partyvolk sind. Und wenn wir zwei Hansln vom Land dort hinfahren und unser Flair mitbringen, stechen wir aus der Masse heraus und werden auf jeden Fall wahrgenommen.“

Weshalb Plöchl ein Anpassen der Performance an die Sitten des muslimischen Landes nicht für notwendig hält. „Ich glaube, dort kann man mehr zeigen, als bei uns. Denn die sind Russland sehr nahe und wollen einfach nur feiern.“


Letztes Update am 29.01.2012, 17:30


Artikel vom 26.01.2012 16:21 | KURIER | Brigitte Schokarth | « zurück zu Kult


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