Wednesday, May 23, 2012

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Rihannas Mega-Show in Budapest: Von Diva bis SM

Frauenpower und Penisneid - Die barbadische R&B-Sängerin hat am Donnerstag in der Budapester Sportarena ein Konzert der Superlative geboten.

Letztes Update am 12.12.2011, 10:06


Am Donnerstag ist die barbadische Sängerin Rihanna in der ausverkauften Sportarena in Budapest aufgetreten und hat dort eine energiegeladene Mega-Show dargeboten. Im Zuge der "Loud"-Tour ist die R&B-Sängerin gerade weltweit unterwegs. Ein Österreich-Termin wurde nicht angesetzt. Dafür gibt es hier die besten Bilder zum Durchklicken...

Zu Beginn schweben drei gigantische scheinwerferartige Bühnenelemente von der Decke, dann teilt sich die Bühne entzwei und Rihanna hat ihren Auftritt vor dem tosenden Publikum. Ihr Tänzerinnen tragen neonfarbene Sportdresses...

... und es folgen eineinhalb Stunden Frauenpower, die Männer schauen dabei eher blöd aus der Wäsche.

Natürlich darf keiner der großen Hits fehlen, mit Ausnahme von ihrem nicht uninteressanten Soft Cell-Remix "SOS" (2006).

Mit mindestens jeder zweiten Nummer wird das Outfit gewechselt und Rihanna bietet dem Publikum jede erdenkliche Facette von der Diva im Abendkleid bis hin zur SM-Fetischistin.

Auch als Soldatinnen präsentieren sich Rihanna und ihre Tänzerinnen mit einer irren Choreographie und pinkfarbenen Maschinengewehren. Höhepunkt dieser Einlage war eindeutig Rihannas Auftritt mit einer ebenfalls pinkfarbenen Panzerfaust zwischen den Beinen. Penisneid?

Mit dabei hat Rihanna eine Reihe an großartigen Tänzerinnen und Tänzern, die mit ihr gemeinsam eine Show der Superlative bieten, wobei die Männer eigentlich in erster Linie als Sidekick dienen.

Die Frauen sind an diesem Abend ohne Zweifel das stärkere Geschlecht; die Männer werden geschubst, getreten und als Idioten dargestellt. Sexismus mal andersrum?

Und genau das ist es, was einem nach einiger Zeit zu nerven beginnt. Während Rihanna sich in Bikini und High Heels über die Bühne räkelt, werden Rollenbilder so unglaublich gewollt auf den Kopf gestellt, dass es einem nach geraumer Zeit anödet.

Vielleicht sind es aber auch die zahlreichen unaufregenden Nummern, die diese Show trotz spektakulärem Requisiten-Einsatz in die Länge ziehen.

Dafür ist Rihannas aktuelle Single "We Found Love" ein krönender Abschluss. Die Nummer ist - vor allem live - wirklich gelungen.

Die gemeinsam mit dem britischen DJ und Musikproduzenten Calvin Harris produzierte Nummer ist die erste Single aus Rihannas sechstem Studioalbum "Talk That Talk", das am 18. November bei uns veröffentlicht wurde.

Alles in allem ist die Show aufgrund ihrer Opulenz in jeden Fall sehenswert, auch wenn man sich nicht zum Hardcore-Fankreis von Rihanna zählt. Samstagabend steht Zürich als nächstes am Programm. Bis 22. Dezember machen Rihanna und ihre Crew auch noch in Italien, Spanien, Portugal und England halt. Das Finale findet an drei aufeinander folgenden Terminen in der Londoner O2-Halle statt.



Letztes Update am 12.12.2011, 10:06


Artikel vom 10.12.2011 11:40 | KURIER | Stella Reinhold | « zurück zu Kult


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