Burning Gears 2010
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Donnerstag, 18. März 2010

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Durch dick und dünn Weblog

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Auch Österreich hat einen NAP!

Nun hat (nach Deutschland) also auch Österreich einen Nationalen Aktionsplan für Ernährung, oder kurz NAP.e genannt.

Im Jänner d.J. präsentierte BM Alois Stöger den Nationalen Aktionsplan für Ernährung. Prima. Denn dass Handlungsbedarf besteht, daran besteht ja kein Zweifel. Auch die Intention liest sich gut: "Ziel ist es, die gesündere Wahl der Lebensmittel zu erleichtern" (etwas frei formuliert). Bis Ende des Jahres sollen die bestmöglichen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit Experten/innen erarbeitet werden, also zu Papier gebracht werden. Die Frage ist nur: Was soll denn erarbeitet werden?

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Was ist Weihnachten?

Oder: Was in Erinnerung bleibt?

Gai Schoenemann/www.pixelio.de Der 24.12. war zumindest tagsüber ein kirchlich angeordneter Fasttag. Da gab es, so weit ich zurück denken kann, immer die Fisolensuppe. Rostbraune, getrocknete Fisolen wurden einige Stunden gekocht und dann mit einer Einbrenn verquirlt. Die Suppe war wenig gesalzen, dafür derart aromatisch, wie ich kaum jemals mehr eine gebundene Suppe wieder gefunden habe. Bohnenaroma. Röstaroma. Erdaroma. Fruchtaroma. Cremig, säuerlich und auch etwas Kräftiges zum Beißen: die noch immer knackigen Fisolen und das Schwarzbrot dazu.

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Verlängerung der Kekszeit

Ein einfaches Rechenbeispiel.

Früher - ja, leider, schon wieder dieses "früher" - aber da sich immer gleich alle ändern, wenn sich die "Zeiten" ändern - womit sollte ich da sonst vergleichen? - Also entschuldigen Sie bitte, es geht wieder einmal um dieses "früher"!

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KiloCoach-TM-Tipp für Microsoft

Früher, da ging alles ganz automatisch!

Früher. Da hatte man kein Auto und keine Straßenbahn, also ging man zu Fuß. Man hatte keinen Lift, keine Swiffer und schmutzabweisenden Böden, also stieg man die Treppe hoch und schrubbte man den Dielenboden! Heute muss man sich diese Bewegungseinheiten hart erkämpfen und extra Zeit dafür veranschlagen. Und wenn man sie nicht in den Terminkalender einträgt, dann übersieht man sie überhaupt!

Dabei gäbe es bei den heute zur Verfügung stehenden Mitteln so viele Möglichkeiten, sich daran erinnern zu lassen. Ja viel mehr noch! Bewegung ließe sich ganz exakt als ein Kalorienäquivalent berechnen. Aber ab jetzt wird alles anders! Ab sofort gibt es KiloCoach auf You Tube mit seinen innovativen Ideen, im Alltag an Bewegung zu erinnern und zu motivieren!

Viel Spaß!

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Außer Kontrolle?

Kalorien zählen sei sehr gefährlich, so heißt es gelegentlich ...

... weil es so auf Kontrolle ausgerichtet sei. Damit soll meist gesagt werden, dass Essstörungen provoziert werden könnten, welche durch ein Zuviel an Kontrolle gekennzeichnet seien.

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Keine Maßnahme mit Garantie!

Wieder ein Themenabend in meiner Praxis. Ich lasse die Teilnehmer Maßnahmen notieren, welche zu einem Abnehmerfolg geführt haben oder auch nicht geholfen haben. Dann werden die Zetteln an zwei verschiedenen Orten für alle sichtbar angebracht.

Die erfolgreichen Maßmahmen werden an die Ausgangstür geklebt, dem Symbol für den Weg aus der Klemme. Die nicht erfolgreichen Maßnahmen werden an den Kamin geheftet, als Symbol des Verheizens. So weit so gut. Wenn da nicht folgendes Phänomen aufgetreten wäre: Bei den erfolgreichen Maßnahmen standen häufig die gleichen wie am Ort der erfolglosen Maßnahmen (z.B. FDH ("Friss die Hälfte"), auf Süßigkeiten verzichten, mehr trinken,… )! Was läßt sich daraus ableiten? Es gibt wohl keine Maßnahme die für alle passt oder unter allen Umständen Erfolg verspricht. Es kommt offenbar auf die Begleitumstände an, darauf, wie die einzelnen Methoden angewandt werden, auf den Ess- und Persönlichkeitstyp und vieles mehr! Es trifft aber auch der Umkehrschluss zu: Wir sollten uns davor hüten, bestimmte Maßnahmen zu schnell als uninteressant abzuschreiben. Sogar für ein und dieselbe Person kann der Nutzen einzelner Schritte durchaus variieren, je nach Situation. Das sollte uns dazu ermutigen, immer wieder zu probieren, und durchaus auch Neues!

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Gute Kartoffeln, schlechte Kartoffeln!

Manchmal gibt sie doch, diese Highlights unter den Ernährungstipps!

Der Spiegel veröffentlichte in seinem Schulspiegel kürzlich einen Bericht über Kartoffeln. An sich ein sehr gutes Lebensmittel kommt es aber auf die Zubereitung an, was damit passiert. Eine mittelgroße, 100 g schwere Kartoffel hat etwa 70 kcal, oder 335 Kilojoule (kJ). Dafür läuft man sechs Runden um den Sportplatz, für ein halbe Packung Chips gleich 43 Mal! Genial auch die Graphik, die einmal wirklich kindgerecht und praktisch den Unterschied zwischen Pellkartoffel und Chips darstellt.

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Inselhüpfen

Ein Spiel mit verschiedenen "Willens-Inseln" eröffnete erstaunliche Einblicke!

Ich habe heute mit einer Abnehmgruppe in meiner eigenen Praxis gestartet. D.h., heute gab es einmal ganz grundsätzliche Information zum Thema "Abnehmen".

Dabei hab ich eine Übung gemacht, eigentlich nur so für zwischendurch zum Auflockern. Diese Übung hat sich aber zum AHA-Erlebnis des Abends ausgewachsen. Ich habe vier "Willens-Inseln" (einfach grünes Papier) vorbereitet, die ich am Boden aufgelegt habe und ich habe die Leute aufgefordert zum Inselhüpfen, also sich von einer Insel zu anderen zu bewegen und sich anzusehen, wie man sich hier oder dort fühlt. Und sich schließlich für jene zu entscheiden, die für einem passt.

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So geht's auch!

Oder: wie eine wissenschaftliche medizinische Studie als Werbeinstrument fungieren kann.

In so einer Allgemeinpraxis landet viel Post. Viele Befunde, viele Rechnungen, auch einiges Lustige (z.B. ein Brief von einer Firma, welche Medikamente zur Hemmung der Magensäure verkauft. Wenn man den Brief öffnet, beginnt er zu schnurren!) und vor allem: Viel Werbung! Kommt da grade ein Brief mit einem Betreff, der ungefähr so lautet: "Studie zur Motivation zur Lebensstilmodifikation" und praktische Ärzte zur Mitarbeit an der Studie einlädt. Etwas verwundert hat mich aber schon der Absender - eine Hotel-Managementagentur. Unterzeichnet war das Schreiben aber von einem Professor aus dem AKH Wien.

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Schnell noch ein paar Trans-Fettsäuren...

...bevor sie von der Bildfläche verschwinden!

Okay, manche sind froh, wenn diese Killer von Trans-Fettsäuren aus unseren Lebensmitteln verschwinden. Doch es gibt auch die anderen! Diejenigen, denen die neue Bestimmung, dass ab kommender Woche nur mehr maximal 2% Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln enthalten sein dürfen, den Angstschweiß auf die Stirne treibt!

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Schwarz auf weiß!

Warum Essen und Bewegung bzw. Abnehmen für mich ein ewiges Thema bleiben wird.

Ich sitze auf der Terrasse meines Hotelzimmers. Ich lese und lasse zwischendurch die letzten Tage Revue passieren und mir fällt auf, dass ich mein Laufdress gar nicht benutzt habe. Ich kann mir zwar sagen, dass ich enorm viel gegangen sei, aber joggen war ich nicht. Noch einmal sich richtig zu verausgaben, wäre das nichts? Sollte ich noch rein schlüpfen und eine Runde laufen? Schöne Strecken gäb's ja reichlichst hier!

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Pommes - ja, aber wann?

Amerikanischer als die Amerikaner!

Dass sich Länder, die vom Tourismus leben, sehr stark an die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Touristen angelehnt haben, ist ja nichts Neues. Manchmal aber übernehmen sie diese Gewohnheiten nicht nur, sondern überbieten diese sogar noch!

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Foto vom Autor Rosa Aspalter Dr. Rosa Aspalter, Ärztin für Allgemeinmedizin, Initiatorin und Leiterin der Internetplattform KiloCoach, stellt sich gewichtigen Fragen.

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