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KURIER Romy 2014
Foto: Simon Wheeler/ KOSMOS Verlag

Letztes Update am 05.12.2011, 08:42

Vom Garten in die Küche. Salate im Blumenbeet, Kartoffeln auf dem Balkon: Garten-Guru Alys Fowler verrät, wie man auf wenig Platz gärtnert. Plus Rezept für Lavendelkekse.

Wer keinen Garten besitzt, muss nicht auf selbst gezogenes Obst und Gemüse verzichten. Die englische Garten-Expertin Alys Fowler weiß, wie man auch auf kleinstem Raum mit wenig Geld duftenden Lavendel, Tomaten, Kartoffel oder Feuerbohnen spriessen lassen kann. Nach ihrem Bestseller "Alys im Gartenland" veröffentlich die Britin mit "Aly's Küchengarten" einen Ratgeber für selbst angebautes Gemüse und Obst.

Auf über 250 Seiten findet man unkonventionelle, aber faszinierende Ideen für einen etwas anderen Küchengarten. Fowler hebt die üblichen Trennung zwischen Nutz- und Ziergarten auf und kombiniert Obst, Gemüse und Zierpflanzen in den Beeten bzw. Töpfen. Wissenswertes über "Die neue Ordnung" liest man in einem eigenen Kapitel, "Schrebergärten als Teil der Industriekultur" ein weiteres.

Die britische Garten-Expertin Alys Fowler.
Die britische Garten-Expertin Alys Fowler. - Foto: Simon Wheeler/ KOSMOS Verlag

Sie erklärt, was man über den Anbau von Gemüse und auch Blumen wissen muss. Ein Verzeichnis essbarer Pflanzen und jahreszeitliche Rezepte ergänzen den mit vielen praktischen Tipps gespickten Band. Erwähnenswert sind auch die vielen nicht alltäglichen Sorten (z. B. Daikon-Rettich, Perilla, japanischen Ingwer), die die Autorin vorstellt sowie die Gestaltungstipps und praktischen Anleitungen.

Alys Fowler hat ihre gärtnerische Ausbildung in der Royal Horticultur Society und
in den Botanischen Gärten von New York und Kew absolviert. Sie arbeitete als
Journalistin für das Magazin Horticultural Week. Heute ist sie Chefgärtnerin in
Berryfields, schreibt für zahlreiche renommierte Gartenzeitschriften und hat eine
eigene Fernsehshow bei der BBC.


Sommerkekse: Lavendelplätzchen

Die britische Garten-Expertin Alys Fowler.
Die britische Garten-Expertin Alys Fowler. - Foto: Simon Wheeler/ KOSMOS Verlag

Auf der Terrasse zu einer Tasse Tee geknabbert, sind sie unschlagbar. Aber eigentlich schmecken sie immer und überall.

Ergibt 10-12 Stück
150 g Butter
90 g extrafeiner Zucker
225 g Mehl
1 Eigelb
1 EL frische Lavendelblätter, gehackt
Etwa 1 TL von den Ähren gestreifte Lavendelblüten

Backofen auf 160 Grad Celsius vorheizen und zwei Bleche fetten. In einer Schüssel Butter mit Zucker schaumig aufschlagen. Mehl, Eigelb und Lavendelblätter hinzufügen und alles gut vermengen. Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und energisch kneten bis er sich zu einer glatten Kugel ballt. Behutsam zu einer 8-10 cm dicken Rolle formen. In 10-12 Scheiben schneiden und jeweils in die Mitte eine Lavendelblüte drücken. Für 15-18 Minuten in den Ofen schieben, bis die Plätzchen fest, aber noch nicht braun sind. Etwa 5 Minuten auf den Blechen auskühlen lassen und danach auf einem Kuchengitter völlig erkalten lassen.
Der rohe Teig lässt sich im Kühlschrank einige Tage aufbewahren.

(KURIER.at) Erstellt am 17.05.2011, 10:00


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