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Kennen Sie die Blumenpracht beim Namen?

Ob Garten, Balkon oder Hängekistchen vor dem Fenster: Sommerblumen blühen jetzt überall. Deshalb präsentiert KURIER.at das große Sommerblumen-Quiz

Letztes Update am 05.12.2011, 08:42


Jetzt wird es endlich bunt in den Gärten und an den Fensterbänken. Sommerblumen sorgen überall für farbenprächtige Blickpunkte. Die meisten sind einjährig und überdauern den Winter nicht. Dafür wachsen sie sehr schnell, blühen oft monatelang und bereichern durch ihre Farbeffekte. In den unterschiedlichsten Farben und Formen sind Sommerblumen jetzt in den Beeten und Töpfen anzutreffen. Wir kennen sie alle - zumindest ihr Aussehen, aber wie steht es mit den Bezeichnungen?

Klicken Sie sich durch unser Quiz und testen Sie ihr Wissen über die bekanntesten Blüten aus den heimischen Gärten.

Starten wir doch gleich mit etwas Einfachem: Wie heißt die Blume im Bild? (Die Auflösung gibts jeweils im nächsten Bild)

Es ist die Sonnenblume.

Unterschieden wird zwischen Zwerg- und hochwachsenden Sorten. Das Besondere an der Sonnenblume ist ihre Neigung, sich dem Sonnenlicht zu zuwenden. So folgt die Knospe an sonnigen Tagen dem Stand der Sonne von Ost nach West. Nachts kehrt sie wieder an ihre ursprüngliche Position gen Osten gerichtet zurück.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist der Lavendel.

Neben seiner Verwendung als Zierpflanze werden aus dem Echten Lavendel Duftstoffe gewonnen. Bekannt ist vor allem seine Wirkung, Insekten zu vertreiben. Deshalb werden die getrockneten Blüten in Duftsäckchen als Mottenschutz verwendet. Weit verbreitet ist der Lavendel insbesondere im Mittelmeerraum.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist das Löwenmaul.

Das Löwenmaul gehört in die Familie der Wegerichgewächse. Es gibt 40 verschiedene Arten. Mit seinem stark entwickeltem Wurzelgeflecht kann sich die Pflanze gut an trockene Standorte anpassen. Die Blütenstände des Löwenmaul erinnern an ein Mäulchen, daher rührt auch der Name.

Das ist wieder leicht: Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist das Stiefmütterchen.

Das Stiefmütterchen heißt so wegen der gegenseitigen Bedeckung der Blütenblätter: Das breite unterste Kronblatt, die "Stiefmutter", bedeckt teilweise die seitlichen, die "Töchter", und diese wiederum die beiden obersten, die "Stieftöchter". Das Stiefmütterchen gehört zur Gattung der Veilchen. Es ist wohl die am meist verbreiteste Beetblume.

Jetzt etwas für den wahren Gartenexperten: Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Balsamine.

Die Balsamine ist eine beliebte Zierpflanze. Kaum bekannt ist jedoch ihre Heilwirkung. Ihre Blüten kann man sogar essen - in einem bunten Sommersalat zum Beispiel.

Haben Sie die Balsamine erkannt? Dann dürfte auch diese Pflanze kein Problem sein: Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Kokardenblume.

Die Kokardenblume ist vor allem als Schnittblume beliebt. Sie lässt sich durch Aussaat leicht vermehren. Besonders hübsch macht sich die Blume in Steingärten oder kleinen Beeten.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist das Fleißige Lieschen.

Das Fleißige Lieschen ist eine beliebte Beet- und Balkonpflanze. Es gibt etwa 600 verschiedene Arten. Fleißige Lieschen bevorzugen einen windgeschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort und einen leichten, durchlässigen Boden. Um es zu neuen Blüten anzuregen, muss Verblühtes von Zeit zu Zeit ausgedünnt werden.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Fuchsie.

Die Fuchsie ist eine klassische Kübelpflanze. Sie kann bis zu 15 Meter hoch werden. Die Fuchsie ist eine sehr empfindliche Pflanze, deshalb sollte sie vor starkem Wind und Regen geschützt werden. An schattigen bis halbschattigen Plätzen fühlt sie sich am wohlsten.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Gartennelke.

Die Garten- oder Landnelke stammt aus dem Mittelmeergebiet. Im Mittelalter war sie ein Symbol für die Gottesmutter Maria und für die Leiden Christi. Die Form von Blatt und Frucht wurde bildhaft als "Nagel" interpretiert. Davon leitet sich auch das Wort "Nelke" ab.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Pelargonie (oft auch Geranie).

Die botanische Bezeichnung Pelargonie leitet sich aus dem griechischen Wort "pélargos" für "Storch" ab. Es bezieht sich auf die storchschnabelartig verlängerte Form der Blüte. Die als Balkonpflanzen gezüchteten Arten sind vor allem als Geranien bekannt. Sie sind Hybriden verschiedener Wildarten.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist der Hibiskus.

Der Hibiskus ist hierzulande auch als Eibisch bekannt. Er gehört zur Familie der Malvengewächse. Der Hibiskus ist eine typische Garten- oder Kübelpflanze. Er besticht vor allem durch seine Blütenfülle. Damit er schön buschig wächst, sollte der Hibiskus zu Beginn des Frühlings oder im Herbst leicht zurückgeschnitten werden. Er benötigt zudem sehr viel Wasser, die Erde sollte immer leicht feucht sein.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist der Jasmin.

Der Echte Jasmin ist ein kletternder Strauch, der insbesondere durch seine hübsch weißen und duftenden Blüten auffällt. Das ätherische Öl des Jasmins wird in der Aromatherapie, zur Parfumherstellung und als Aromastoff verwendet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Himalaja, im Kaschmir und in Südwest-China in Höhen von 1800 bis 4000 Metern.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist die Kapuzinerkresse.

Von der Kapuzinerkresse werden etwa acht Arten als Zierpflanze kultiviert. Wobei auch die jungen Blätter und Blüten der Großen Kapuzinerkresse zum Verzehr geeignet sind. Die knollige Kapuzinerkresse hingegen ist in Südamerika ein Nahrungsmittel.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist die Margerite.

Die Blüten des Margeritenstrauchs erinnern an Gänseblümchen. Sie haben einen nostalgischen Charme und machen sich deshalb gut in rustikalen Blumensträußen. Margeriten bevorzugen einen sonnigen Platz und brauchen während des Wachstums viel Wasser. Nach der Blüte sollten die Stängel gleich zurück geschnitten werden.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Petunie.

Petunien blühen in fast allen Farben. Sie sind sehr robust, wachsen schnell und bilden viele Blüten aus. Deshalb benötigen sie viele Nährstoffe und ausreichend Wasser. Blumenkästen sollten eine wasserführende Kiesschicht oder ein paar Löcher im Boden haben, damit Wasser wenn nötig abfließen kann.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Glockenblume.

Die glockenförmig verwachsenen Blütenblätter waren namensgebend für die Glockenblume. Auch der botanische Gattungsname Campanula bedeutet Glocke, Glöckchen und bezieht sich auf die Blütenform. Glockenblumen kommen wild auf Wiesen, an Waldrändern, an Felsstandorten, aber auch im Hochgebirge vor.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Ranunkel.

Ranunkeln zählen zu den Hahnenfußgewächsen. Sie sind mehrjährig, winterhart und recht anspruchslos. Hahnenfuchsgewächse sind allesamt giftig. Die vollen Blüten der Ranunkel machen sich vor allem als Schnittblumen sehr gut.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist die Hortensie.

Die Hortensie fühlt sich an einem halbschattigen, luftigen Ort am wohlsten. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 1,5 Metern. Nur Frost verträgt sie ganz und gar nicht. Ihre riesigen Blütendolden leuchten in den Farben weiß, rot, rosa oder blau. Wobei die blaue Hortensie nicht natürlich vorkommt. Die ursprünglich rosa blühende Sorte verfärbt sich durch eine Bodenreaktion mit hinzugegebenem Aluminiumsulfat blau.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Ringelblume.

Die Ringelblume ist nicht nur als Heilpflanze bekannt, sondern steht auch in vielen Gärten als besonders üppig blühende Zierde. Es werden in erster Linie die Blüten gesammelt, denn sie sind ein hervorragendes Wundheilmittel. Speziell die Ringelblumensalbe ist für ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Begonie.

Begonien werden wegen ihrer eindrucksvollen Blüten gerne als Balkon- und Beetpflanzen verwendet. Sie sind anspruchslos und leicht zu pflegen. Nur die volle Sommersonne verträgt die Begonie nicht, ein halbschattiger Standort ist ihr lieber. Als Nachbar hat die Begonie gerne die Tagetes.

Wie heißt die Pflanze im Bild?

Es ist der Sommerflieder.

Als Zierpflanze besonders beliebt ist die Sorte des Schmetterlingsflieders. Tradition hat der Sommerflieder in der chinesischen Gartenkunst. Mittlerweile gibt es hunderte Züchtungen. Ihr intensiver Geruch ist allen Arten gemein, womit sie viele Schmetterlinge anziehen.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Strohblume.

Die körbchenförmigen Blütenstände der Strohblume verbreiten einen sonnigen Charme in den Rabatten. Das Besondere an der Blume ist, dass sie in getrocknetem Zustand immer noch schmuck aussieht. Wichtig ist, die Blüten abzuschneiden, bevor sie ganz verblüht sind und sie dann kopfüber im Dunkeln aufzuhängen. So kann das Sonnenlicht sie nicht brüchig machen oder ausbleichen.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Tagetes.

Die Tagetes ist wohl die bekannteste Sommerblume. Sie wird auch Studentenblume genannt. Markant ist vor allem ihr intensiver Geruch, der dazu dient, Schädlinge zu vertreiben. Am besten gedeihen Tagetes an sonnigen Plätzen, sie stellen aber nur geringe Anforderungen an den Gartenboden. Im Sommer benötigen Tagetes keine besondere Pflege, allerdings müssen sie morgens und abends etwas gegossen werden.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Verbene.

Die Verbene gehört zur Gattung der Eisenkrautgewächse. Sie verströmt einen angenehm würzigen Duft, aus dem Parfums hergestellt werden. Die Verbene ist wegen ihrer entzündungshemmenden und blutbildenden Wirkung als Heilkraut bekannt. Die Pflanze steht gerne in der vollen Sonne, im Schatten lässt die Blüte nach. Um die Blütezeit zu verlängern, muss Verblühtes regelmäßig entfernt werden.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist das Vergissmeinnicht.

So richtig zur Geltung kommt das Vergissmeinnicht mit seinen kleinen blauen Blüten erst, wenn es in einer großen Gruppe beisammen sitzt. Es ist ein Symbol für eine liebevolle Erinnerung. Deshalb trägt es auch in vielen Sprachen einen Namen mit derselben Bedeutung.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Zinnie.

Die Zinnie ist ein Korbblütler aus Mexiko. Es gibt eine Fülle von hohen wie niedrigen Sorten in verschiedenen Farben und Füllungen. Ein harmonisches Bild ergibt sich, wenn die Zinnie mit Lavendel oder Salbei zusammen gesetzt wird. Schädlinge wie Schnecken und Blattläuse befallen die Pflanze gerne, wogegen möglichst rasch vorgegangen werden sollte.

Vielleicht wieder etwas knifflig: Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist der Allium.

Der Allium setzt farbige Akzente im Garten, ob als einfacher Schnittlauch oder als riesiger Blütenball. Die hochwachsende Staude braucht kaum Platz im Blumenbeet. Sie eignet sich für sandige Böden und bevorzugt einen trockenen, sonnigen Standort. Die Zwiebelblume einzeln in einer hohen Vase ergibt eine einfach, aber tolle Dekoration.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Aster.

Die Astern aus der Familie der Korbblütler sind ein Tummelplatz vieler Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Neben den Frühlings- und Sommerastern sind die Herbstastern die besonderen Stars, weil sie noch blühen, wenn sich die übrige Fauna bereits zurück zieht. Denn Astern blühen von April bis November. Sie haben es gern voll sonnig.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Schwertlilie (oder auch Iris).

Die Schwertlilie oder auch Iris wurde nach der griechischen Göttin des Regenbogens (Iris) benannt, weil auch sie in den verschiedensten Farben leuchtet. Ihre schönen und auffälligen Blüten machen sie zu einer äußerst beliebten Zierpflanze. Schwertlilien sind mehrjährige Pflanzen. Gefällt ihnen ihr Standort, so wächst ihre Blütenpracht stetig an.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Dahlie.

Die Dahlie gibt es in vielen Zuchtformen mit großen, dekorativen Blüten in vielen Farbkombinationen. Sie ist etwas aufwändiger in der Pflege. Dahlien lieben sandigen, leicht sauren Boden und einen sonnigen Standort. Die beste Pflanzzeit ist Ende April/Anfang Mai. Besser austreiben sollen die Pflanzen, wenn man die Knollen zuvor zwei Tage in Wasser legt. Die Knollen sollten nach dem ersten Frost wieder ausgegraben und kühl, aber luftig überwintert werden.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist der Rittersporn.

Der mächtige Rittersporn ist eine beliebte Staudenpflanze. Wichtig ist ein möglichst freier Stand im Beet. In Bauerngärten oder in Kombination mit anderen Blütensträuchern ergibt der Rittersporn eine schöne Kombination. An windigen Standorten ist es ratsam, die Staude mit einer Stütze zu schützen. Die Pflanze ist winterhart. Anfällig ist sie jedoch für Schädlinge und Krankheiten.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist der Sonnenhut.

Der Sonnenhut ist eine der bekanntesten Heilpflanzen zur Kräftigung des Immunsystems. Viele Echinacea-Arten werden weltweit als Arznei- und Zierpflanzen angebaut. Der Rote Sonnenhut ist eine anspruchslose, mehrjährige Staudenpflanze und ein unkomplizierter Dauerblütler. Er ist winterhart. Wenn er auf nahrhaftem Boden gepflanzt wird, dankt der Sonnenhut dies mit sehr reicher Blüte.

Wie heißt die Blume im Bild?

Es ist die Gladiole

Gladiolen gehören zur Familie der Schwertliliengewächse und zu den wichtigsten Schnittblumen im Sommer. Das Sortenangebot ist sehr umfangreich. Charakteristisch sind ihre langen, schwertförmigen Blätter. Will man die Gladiole zur vollen Blüte bringen, muss die oberste Knospe entfernt werden. So halten die Blütenstände länger in der Vase. Ratsam ist zudem ein grobmaschiges Netz über das Gladiolenbeet zu spannen, damit die schweren Stiele nicht umfallen.

Na, haben Sie alle Blumen erkannt? Dann sind Sie ein wahrer Experte in Sachen sommerlicher Flora. Die eine oder andere Lücke ist mit unserem Sommerblumen-Quiz jetzt sicher geschlossen.



Letztes Update am 05.12.2011, 08:42


Artikel vom 21.06.2011 15:00 | KURIER.at | Sonja Grundtner | « zurück zu Garten


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