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KURIER
Foto: Verlag

Letztes Update am 24.12.2012, 06:21

Gut organisiert. Clare Nolan zeigt, was Räume brauchen, damit das Zuhause ein Ort des Rückhalts und der Geborgenheit wird.

Ein Zuhause ist mehr als die Ansammlung von Möbeln, mehr als die Kopien von Magazinseiten“, sagt Clare Nolan. Die Wohnfachfrau muss es wissen. Seit etwa 15 Jahren arbeitet sie als Autorin, Redakteurin und Stylistin für Interieurzeitschriften. Für ihre Arbeit besucht sie Häuser und Orte, stöbert in Büchern und Magazinen und realisiert Projekte von Privatkunden und Unternehmen. Nun will die Britin ihr Wissen teilen und hat ihre Tipps und Inspirationen niedergeschrieben: Mit „Mein Wohnbuch“ liefert sie 1001 Ideen für die Wohnraumgestaltung.

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Reich bebildert und anschaulich illustriert gibt Nolan Anregungen, wie man seiner Wohnung eine persönliche Note verleiht. Das Besondere: Sie knöpft sich jeden Raum einzeln vor und erklärt von der Pike auf, wie es gelingt, ein gemütliches und gleichzeitig aufgeräumtes Zuhause zu schaffen. Zu aller erst erklärt sie die Grundlagen des Interieur-Designs und verrät, wie man Ruhe und Ordnung schafft. Sie gibt Tipps für Küche, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer bis hin zum Kinderzimmer und dem Eingangsbereich. IMMO hat sich Nolans Vorschläge für die Gestaltung eines eigenen Arbeitsplatzes angesehen:


Ob Sekretär, Konsolentisch oder Wandbord: Die Größe der Arbeitsfläche richtet sich nach der Art der Arbeit. Ist viel Papierkram zu erledigen, sollte man sich ausbreiten können. Die Höhe der Tischplatte sollte 73 cm betragen.

Es muss nicht immer ein ergonomisch geformter Bürostuhl sein. Das Wichtigste ist, dass er gefällt, bequem zu sitzen ist und zum Raum passt. Wer sich bei der Arbeit viel bewegt, ist mit einem Sessel auf Rollen gut beraten.

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BUCHTIPP: Clare Nolan: 'Mein Wohnbuch. 1001 Ideen für ein persönliches Zuhause'. Die Designerin liefert praktische Tipps, wie eine harmonische Einrichtung gelingt. Callwey Verlag, € 29,95. - Foto: Verlag
Für gutes Licht sorgt eine nach allen Seiten verstellbare Arbeitslampe. Auf Tastatur und Papier sollte kein Schatten fallen. Steht der Tisch an einem Fenster, sollte die Sonne nicht direkt auf den Computerbildschirm scheinen. Nutzen Sie Nischen: Lassen Sie ein Brett oder eine ausziehbare Tischplatte einbauen. Auch unter der Treppe findet sich dafür oft Platz. Eine weitere Möglichkeit: Lassen Sie einen Teil des Schrankes als Schreibtisch anfertigen.

Ist der Schreibtisch im Schlafzimmer, teilen sie beide Bereiche klar voneinander ab. Dafür reicht schon ein niedriges Sideboard. Stellen Sie den Arbeitsplatz so, dass Sie beim Arbeiten nicht auf das Bett schauen und verbannen Sie ihn abends aus ihrem Blickfeld – etwa mit einem Paravent. Das erleichtert es Ihnen, zur Ruhe zu kommen.

Weil ein Zuhause eben mehr ist als die Ansammlung von Magazinseiten illustriert Clare Nolan ihren Ratgeber auch nicht nur mit glamourösen Bildern und Möbeln. Sie hat auch ihre eigenen Türen geöffnet und gewährt zahlreiche Einblick in ihr privates Refugium.

(kurier) Erstellt am 24.12.2012, 06:21

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