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Eintauchen in die neuen Bäder

Manchmal muss es einfach ein neues Bad sein: Passend für jedes Budget präsentiert IMMO drei Varianten und verrät hilfreiche Tipps.

Letztes Update am 05.12.2011, 08:42


Privates Refugium und persönlicher Rückzugsort: Das Badezimmer spielt in den letzten Jahren in der ohnraumgestaltung eine immer wichtigere Rolle. Schon längst nicht mehr geht es nur um Funktionalität, sondern viel mehr um einen Ort zum Entspannen – ganz egal wie viele Quadratmeter zur Verfügung stehen. IMMO hat sich auf die Suche gemacht und drei Bäder für drei unterschiedliche Budgets zusammengestellt und diese mit passenden Accessoires ergänzt.

Im Bild: Waschkommode "Lillången" und ...

Kleines Badezimmer

Wer trotz Platzproblem auf den Komfort einer Badewanne nicht verzichten möchte, sollte kompromissbereit sein und etwa auf ein Bidet verzichten. Die Waschmaschine kann vielleicht im Abstellraum oder in der Küche untergebracht werden.

Im Bild: ... Armatur "Rörskär" sowie Waschbecken "Lillången", alles von IKEA

Wohnungstüren nehmen oft viel Platz ein. Montiert man diese allerdings so, dass sich Türen nach außen hin öffnen lassen oder setzt man auf Schiebetüren, gewinnt man zusätzlichen Platz.

Im Bild: Kleines Budget: Accessoires zum Wohlfühlen. Badematte über H & M Home, www.hm.com

An der Wand montierte Waschbecken und Toiletten sind einerseits chic aber auch praktisch. Genauso wie großflächige Wandspiegel lassen sie den Raum optisch großzügiger wirken.

Im Bild: Gästehandtücher im 2er-Set über H & M Home, www.hm.com

Wer auf Fliesen setzt, sollte in kleinen Räumen diese bis zur Decke hochziehen, da sich dadurch visuelle Brüche vermeiden lassen. Großflächige Formate eignen sich hier besonders. Einerseits liegen große Fliesenplatten im Trend und andererseits verleihen sie dem Raum mehr Dichte und Einheit.

Im Bild: "Hocker 60" von Artek bei Finnshop (Erdbergstraße 10, 1030 Wien, www.finnshop.at)

Bei der Montage von Sanitärobjekten beachten Sie, dass jede freie Fläche sinnvoll ausgenutzt wird. Häufig werden Geräte nach Gefühl montiert und im Nachhinein muss man feststellen, dass man dadurch die entstehenden Zwischenräume nicht nutzen kann und somit noch mehr Platz verliert.

Im Bild: Rollwagen "Bygel" bietet mit einer Schublade und zwei Ablagefächern ausreichend Platz. Von IKEA, www.ikea.com

Zusätzliche Stauräume wie Kästen, Regale oder Handtuchhalter könnten hier untergebracht werden. Generell aber sollte man ergänzende Elemente auf das Minimum beschränken.

Im Bild: Spiegel "Enke" mit Drahtverzierung von IKEA, www.ikea.com

Die Beleuchtung sollte auf die Raumgröße abgestimmt werden. Kleine Spots oder eingebaute Strahler an der Deckenkante erzeugen räumliche Weite.

Im Bild: weißes Regal von Esprit Home Bath Concept Kludi, www.esprit.com/bath-concept

Grosses Badezimmer

Um eine Badewanne mitten im Schlafzimmer zu positionieren oder ein Dampfbad in die Nasszelle zu integrieren, fehlt häufig der Platz. Vor allem im urbanen Bereich bleibt es dann beim klassischen Badezimmer – allerdings mit mehr Fläche.

Im Bild: Modulsystem "Be Yourself" in Holzdekor mit
Naturstein, Wanne und Pendelspiegel von Alape


Sorgen Sie für sanfte Zonierungen. Man sollte auf einen Blick erkennen können, in welchem Bereich man welche Tätigkeit untergebracht hat. Vor allem dann, wenn das Bad von mehreren Familienmitgliedern benutzt wird.

Im Bild: Badewanne "Spoon XL" von Agape besteht aus weißem Exmar.

Klare Unterteilungen ermöglichen einen reibungslosen Ablauf während der morgendlichen Rushhour. Einige Hersteller bieten Sanitärprodukte speziell für Kinder an. Wer den Platz und die Möglichkeit hat, kann so im großen Bad dem Nachwuchs eine eigene Oase gestalten. Mit bunten Accessoires kann man zusätzlich den Bereich akzentuieren.

Im Bild: "Ottocento" von Agape orientiert sich an der Form klassisch, historischer Badezuber.

Doppelte Waschplätze sorgen ebenfalls für Erleichterung in einem Mehrpersonenhaushalt. Neben der ästhetischen Komponente spart man Zeit und Wartezeiten werden verkürzt.
Eine frei stehende Wanne ist für viele ein Traum. Hier gilt es vor allem zu berücksichtigen, ob entsprechende Leitungen gelegt werden können.

Im Bild: Großes Budget: Die Accessoires. Waschbecken von "Il Bagno Alessi One" mit Laufen Clean Coat. Alessi Badezimmermöbel erhältlich beim Installateurgroßhandel

Bei vielen Modellen muss die Armatur im Boden integriert werden. Die Formensprache sollte den persönlichen Vorlieben angepasst werden. Derzeit besonders im Trend liegen etwa ovale oder runde Varianten. Hersteller wie Agape haben aber auch die Form des alten gusseisernen Badezuber wieder aufleben lassen.

Im Bild: Handtücher von Eva Solo bei Scandinavian Design House (Rudolfsplatz 13A, 1010 Wien)

Das Modell "Ottocento" ist eine gelungene Neuinterpretation, die sich in jedes zeitgenössische Wohnkonzept integrieren lässt. Als idealer Ausgangspunkt für die Positionierung von Einrichtungsgegenständen eignen sich vor allem große Elemente wie Dusche oder Badewanne.

Im Bild: Becher von Vipp bei Spielwiese 3 erhältlich, www.spielwiese3.at

Die barrierefreie Dusche liegt ebenfalls im Trend. Der Abfluss wird direkt in den Boden eingelassen sodass auf iveauunterschiede verzichtet werden kann. Besonders wichtig ist hier eine einwandfreie Abdichtung zwischen Nass- und Trockenbereich. Materialien wie Naturstein, Schiefer oder
Fliesen eignen sich besonders gut.

Im Bild: Wäschekorb "Abaira" bei Interio, www.interio.at

Die Verwendung von unterschiedlichen Oberflächen kann im Nassbereich gleichzeitig zur Dekoration werden.
Egal, ob man für eine Badewanne, ein Waschbecken oder eine Dusche eine Armatur benötigt: Wichtig ist, dass man sie dem Gesamtkonzept anpasst.

Im Bild: Eine individuelle Lösung mit Geräten von Geberit, Villeroy & Boch sowie Hansgrohe

Hat man sich bei der Einrichtung für klare Linien entschieden, sollte man eher keine voluminösen oder rundlichen Modelle wählen. Bei den Materialien setzen sich Edelstahlarmaturen immer häufiger gegenüber verchromten oder vernickelten Versionen durch.

Im Bild: "Walk-in-Dusche Futurion Flat" von Villeroy & Boch, Duschwanne plus Glasabtrennung

Stauräume benötigt man immer – egal ob Mini- oder Maxi-Bad. Möbel auf Rollen sind kompakt und lassen sich flexibel, je nach Gebrauch, mitziehen. Stauräume unterhalb des Waschbeckens bieten oft schon ausreichend Platz.

Im Bild: Mittleres Budget: Passende Dekoration. Seifenschale "Primån"bei IKEA, www.ikea.at

Wer allerdings größere Kästen integrieren möchte, der sollte diese an der Wand montieren, um mehr Leichtigkeit zu gewährleisten. Bei wirklich großen Bädern können frei stehende Truhen, Schränke, Stühle oder auch Pflanzen zum Blickfang werden.

Im Bild: Armatur "DN 10" von Esprit Home Bath Concept Kludi, www.esprit.com/bath-concept

Wandschränke sind ein idealer Aufbewahrungsort für Kosmetika. Sie müssen nicht allzu breit sein und wirken an der Wand montiert trotzdem elegant. Regale aus Glas mit verchromten Halterungen wirken chic und zeitlos.

Im Bild: Kuscheliges Badetuch von H & M Home. In unterschiedlichen Farben zu bestellen online über www.hm.com

Boxen, Körbe oder Beutel sind nicht nur funktional, sondern auch dekorativ. In unterschiedlichen Formen, Farben oder mit verschiedenen Strukturen verleihen sie jedem Badezimmer individuellen Charakter und Charme.

Im Bild: Wäschekorb "Simav" bei Interio, www.interio.at

Zusätzliche Accessoires wie Bilder oder Kerzen ergänzen das Wohlfühlflair.

Im Bild: Necessaire im 2er-Set von H & M Home, www.hm.com

Designer Terence Conran verrät, worauf man bei der Planung eines Badezimmers achten muss:

"Unabhängig von Raumgröße und Budget muss ein Bad sorgfältig geplant werden. Zunächst einmal, um den Raum optimal auszunutzen. Das ist umso wichtiger, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht.

Im Bild: Waschtisch von Villeroy & Boch

Hinzu kommt, dass in Badezimmern mindestens so viele Elemente fest eingebaut sind wie in Küchen und dass Fehler bei der Planung nur mit viel Aufwand und Kosten auszumerzen sind."

Im Bild: Duscharmatur von Esprit Home Bath Concept Kludi, www.esprit.com/bath-concept

Der britische Designer rät auch zur gründlichen Planung im Vorfeld: "Man sollte sich zuerst selbst einen Grundriss zeichnen. Er hilft Ihnen sich vorzustellen, was im Raum untergebracht werden kann.

Im Bild: Bank "Mogler" und ...

Ist das Bad sehr eng, könnte man es eventuell in einen Nachbarraum erweitern oder ein Waschbecken opfern. Es kann schon ausreichen, eine Trennwand um einige Zentimeter zu versetzen, um aus einem beengten Bad einen brauchbaren Raum zu machen."

Im Bild: ... Regal "Mogler" beides von IKEA sind perfekte Stauräume.



Letztes Update am 05.12.2011, 08:42


Artikel vom 20.11.2011 10:00 | KURIER | Ankica Nikolic | « zurück zu Design


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