Chris Stephan: Mein "Lieblingsstück"
Woche für Woche stellt ein Promi auf IMMO sein liebstes Möbelstück oder Wohnaccessoire vor. Diesmal: Moderator Chris Stephan.
Letztes Update am 10.02.2012, 12:30
Chris Stephan ist Moderator beim heimischen Privatsender PULS 4 und erfrischt täglich am Morgen Österreichs Gemüter im Frühstücksformat "Café Puls". Privat setzt er auf einen schlichten und modernen Einrichtungsstil – getreu dem Motto: Weniger ist mehr. IMMO verrät er, worauf er nicht verzichten kann: "Ein guter Freund hat mir diese Holzfigur aus Ghana mitgenommen, um meine Fruchtbarkeit zu fördern. Es hat funktioniert, meine Freundin wurde schwanger und jetzt habe ich zwei Kinder."
Marianne Göbl ist Direktorin der Messen Design Miami/Basel. IMMO verrät sie, worauf sie nicht verzichten kann: "Der österreichische Architekt Roland Rainer hat für die Wiener Stadthalle in den 1950er-Jahren den "Stadthallensessel" entworfen. Es ist ein stapelbarer Holzstuhl mit charakteristischen kreisrunden Öffnungen. Er ist nicht nur schlicht, schön und vielseitig einsetzbar, sondern auch bequem – für mich der ideale Küchensessel, der mich seit vielen Jahren begleitet."
Verena Schneider ist seit Kurzem die neue Wetterlady des österreichischen Privatsenders Puls 4. Von Montag bis Freitag präsentiert sie in der Frühstücksshow "Café Puls" die Temperaturen des Tages. IMMO verrät sie, worauf sie nicht verzichten kann: "Meine zwei Polster. Nachdem ich zu unchristlichen Zeiten aufstehe, ist Schlaf absolute Mangelware. Diese zwei Polster habe ich bei meiner ersten Reise alleine durch Thailand gefunden. Mr. Right gibt es noch nicht in meinem Leben. Mrs. Always Right ist wohl jede Frau."
Opernsängerin Elisabeth Kulman ist am 24. Jänner in der Premiere von "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" in der Wiener Staatsoper zu sehen. Weitere Vorstellungen: 27. und 30. Jänner, 2. und 5. Februar. In IMMO verrät sie, worauf sie nicht verzichten kann: "Das Bierglas ist ein Unikat mit einer persönlichen Widmung von Nikolaus Harnoncourt. Es war ein Premierengeschenk zur "Verkauften Braut" bei der styriarte 2011."
Kabarettistin Regina Hofer ist zurzeit in ihrem Soloprogramm "1000 & One Night Stand" in der Kulisse zu sehen (Termine: 19. und 20. Jänner 2012). Ihr Lieblingsstück ist ein Geschenk ihres Lebenspartners, des Künstlers Wolf Werdigier: "Die Skulptur heißt Amor und Psyche und stellt das Paradoxon der Liebessehnsüchte von Mann und Frau dar: Die Sehnsucht des Mannes liegt in der Erotik des weiblichen Körpers, die der Frau in der Sehnsucht nach Nähe und Innigkeit. Oft wird gesagt, dass diese beiden unvereinbar seien. Mit dieser Skulptur hat er das Gegenteil bewiesen. Unsere Wünsche sind dieselben."
Regisseur Werner Sobotka gibt mit dem Stück "Die Spinnen die Römer" sein Regiedebüt an der Wiener Volksoper (Termine: 8. und 11. Jänner 2012). Im Rabenhof Theater inszeniert er derzeit "Wir Staatskünstler" – ein Satirestück zur Lage der Nation, das alle 14 Tage aktualisiert wird. Sein Lieblingsstück, ein brauner Yamaha-Stutzflügel, ist "nicht sehr originell, aber ehrlich: Es gibt keinen Tag, an dem ich das Klavier nicht benutze, und sei es nur für zehn Minuten. Ich spiele zwar nicht gut, aber gern – und das ist viel wichtiger." In seiner Wohnung findet man warme Farben, viel Holz, viel Platz und Katzenhaare: "Meine Einrichtung muss notgedrungen katzenkompatibel sein."
Schauspieler Serge Falck ist derzeit im Kabarettprogramm "Heuer schenken wir uns nichts!" zu sehen (Termine: 19., 20. 12./Theater Vindobona Wien sowie am 18. 12./Orpheum Graz, www.falck.at). Worauf er nicht verzichten kann: "Dieses Gebetspult hängte einst in einer Kirche. Ich habe es nun zu einer Ablage umfunktioniert. Generell versuche ich in meiner Wohnung Neues mit Altem zu kombinieren und ich achte darauf, dass es nicht zu überladen wirkt. Aber das wird immer schwieriger."
Wolfgang Mitterer ist Komponist. Heuer wurde ihm das größte Festival für Musik der Gegenwart in Österreich "Wien Modern" gewidmet (www.wienmodern.at, www.wolfgangmitterer.com). In seinem Zuhause findet der Komponist immer Platz für eine Bar und beim Einrichten achtet er darauf, dass er möglichst nie mehr etwas entsorgen muss. IMMO verrät er, worauf er nicht verzichten will: "Die Lichtnadel stammt von Gert Mosettig. Die Bauart und das Aussehen sind auf dem Punkt."
Detlef D! Soost ist Choreograf und derzeit Star-Juror bei der Puls-4-Castingshow "Popstars – Mission Österreich". In der Finalsendung morgen (4. 12. ab 20.15 Uhr live) wird er die erste Popstars Band Österreichs küren. IMMO verrät er, worauf er nicht verzichten kann: "Klare Formen und Funktionalität sind mir sehr wichtig. Den Trash Cube von Eternit habe ich im Cube Hotel in Biberwier, Tirol, während des Popstars-Trainings entdeckt. Es trifft meinen Geschmack, weil er als Hocker oder als Tisch genutzt werden kann."
Martina Fasslabend ist Präsidentin der Kinderschutzzentren die möwe, die misshandelte und missbrauchte Kinder und Jugendliche unterstützt. Am 17. und 18. Dezember (11 bis 21 Uhr) verkauft die möwe am OeKB-Weihnachtsmarkt auf der Freyung Charitywein (Infos unter www.die-moewe.at). Ihr liebstes Möbelstück ist ein Klappsessel: "An diesem Stuhl erkennt man, was gutes Design ausmacht: Er lässt sich vielseitig einsetzen und ist funktional. Man kann ihn schnell und platzsparend verstauen." Spenden an die möwe: RZB, Konto-Nr. 104 100 400, BLZ 31000
Franz Küberl ist Präsident der Caritas Österreich. Die Organisation hilft Menschen in schwierigen Lebenssituationen, nach Unglücksfällen oder Katastrophen. Unter dem Motto "Schenken Sie doch heuer einen Esel" läuft die diesjährige Weihnachtsaktion "Sinnvoll schenken" (www.caritas.at). Worauf er nicht verzichten kann? "Der Lederkoffer begleitet mich seit vielen Jahren und ich verwahre darin wichtige Unterlagen. Ich habe ihn im Caritas-Laden in Graz erworben. Er ist nicht nur schön und praktisch, sondern ein Symbol dafür, dass nicht alles, was wertvoll ist und Qualität hat, neu und teuer sein muss. Und natürlich ist er ein Stück Spender-Solidarität." Spenden für Caritas: PSK, Konto-Nr. 7 700 004, BLZ 60000
Sabine Gschlenk ist als Beraterin und Organisatorin für die Hilfsorganisation Immo-Humana - Verein für Mütter in Wohnungsnot tätig. "Nichts ist schlimmer, als wenn eine Mutter mit ihren Kindern auf der Straße steht und nicht mehr weiterweiß. Wir wollen in Not geratenen Frauen und ihren kleinen Familien eine Starthilfe für ein neues und besseres Leben geben. Dabei sind wir natürlich auf Spenden angewiesen." (www.immo-humana.at) Worauf sie bei sich zu Hause nicht verzichten will: "Romy Schneider hat mich schon als Kind fasziniert. Dieses Bild stammt vom Künstler Andreas Reimann und hängt über unserem Esstisch." Spenden an Immo-Humana: Erste Bank, Konto-Nr. 3046400, BLZ 20111
Ute Bock ist Obfrau des Vereins Flüchtlingsprojekt. Sie engagiert sich für Asylwerber, vermittelt Unterkünfte und juristische Beratung, bietet Meldeadresse und Verpflegung an. Bis nach Weihnachten organisiert der Verein die Aktion "Warmer Punsch gegen soziale Kälte" auf der Mariahilfer Straße 72 (Infos unter www.fraubock.at). Obwohl Tiere kein Einrichtungsgegenstand sind, hat sich Ute Bock für ihren Kater als Lieblingsstück entschieden: "Ich hänge sehr an ihm. Er macht mein Büro lebendiger und wohnlicher." Spenden an das Flüchtlingsprojekt: Hypo Bank Tirol, Konto-Nr. 520 110 174 99, BLZ 57 000
Sängerin Tini Kainrath ist mit den "Rounder Girls" in der Vorweihnachtszeit auf Gospel-Tour in Österreich unterwegs. Erste Station ist die Wiener Minoritenkirche, in der die Band am 24. November im Rahmen des A Cappella Festivals "Voice Mania" zu sehen ist. (www.voicemania.at) Bei der Einrichtung mischt sie schlichte, neue Dinge mit alten Stücken: "Bei aller Verspieltheit muss es funktional sein." Ihr Lieblingsstück ist ein Luster: "Ich mag ihn, weil er so alt ist wie das Haus, in dem ich wohne. Beide sind um 1880 entstanden."
Schauspielerin und Werbegesicht: Ivana Rauchmann – im Bild mit ihrem Sohn – ist auf der Bühne (zuletzt in der Satire "Hypermarkt" im Theater Akzent) und im Fernsehen zu sehen. Als Niki ist sie mit dem Werbespruch "Herbert trink das!" bekannt geworden. (www.ivanarauchmann.com) Ihr liebster Einrichtungsgegenstand sind Kerzenlaternen: "Ich mag sie, weil sie perfekt über den Tisch passen und mich am Abend in den Urlaub entführen oder in eine Erzählung aus Tausendundeiner Nacht." Ihr persönlicher Wohnstil ist bunt gemischt: "Gemütlich und nicht zu überladen. Ein bisschen IKEA, eine Portion Landhaus und die ein oder andere Kleinigkeit vom Flohmarkt."
Matthias Leitner alias MAdoppelT mischt als Hip-Hop- und Rapmusiker schon seit einiger Zeit in der heimischen Szene mit. 2002 hat der gebürtige Wiener seine erste Single veröffentlicht. Im vergangenen Jahr ist sein letztes Album "Hybrid" erschienen. (www.madoppelt.com) Sein Lieblingsstück besitzt der 28-Jährige erst seit Kurzem: "Eine Wand-Garderobe, die von dem Wiener Graffiti-Künstler KometRock angefertigt wurde. Es stellt die im Jahr 2000 verstorbenen Rap-Legende Big Pun dar, einer meiner Lieblingsrapper. Das Möbel ist perfekt für mein Vorzimmer, `I’m lovin it` sozusagen." Bei der Einrichtung setzt er auf Schlichtheit: "Wenig Krimskrams – so kommen einzelne Stücke, wie meine extravagante Garderobe, schön zur Geltung. Und Ordnung ist mir wichtig – in mir steckt ein kleiner Monk!"
Wolfgang Fifi Pissecker zählt zu den fixen Kabarettgrößen des Landes und ist daneben immer wieder auch als Schauspieler und Autor tätig. Am 10. November tritt er mit seinem viel gelobten Soloprogramm "Ich kenn Sie! Wer sind Sie? – Erlebnisse vom Jakobsweg" im Theater Akzent auf (www.akzent.at). Worauf er bei sich zu Hause nicht verzichten will: "Diese Uhr stammt von meiner Großtante, es ist eine Junghans aus den frühen 1960er-Jahren. Weil sie etwas nachgeht, stelle ich sie immer um eine Stunde vor. Irgendwann stimmt sie dann – so holt einen die Zeit immer wieder ein." www.pissecker.com
Nuschin Vossoughi ist seit Jahren ein Garant für richtungsweisende Projekte und Programme in der Wiener Kulturszene: Erst gründete sie das Wiener Metropol in Hernals, dann kam das Vorstadtgasthaus, Voicemania und Hallamasch. Seit zehn Jahren veranstaltet sie die Konzertreihe "Wien im Rosenstolz". Das Festival findet heuer bis zum 31. Oktober 2011 erstmals im Theater am Spittelberg statt, dessen Chefin sie ist. (www.rosenstolz.at) Das Lieblingsstück der gebürtigen Perserin ist ein Paravent: "Er ist für mich die perfekte Harmonie zwischen Orient und Okzident".
Elisabeth Ullmann ist preisgekrönte Organistin und Professorin für Orgel an der Universität Mozarteum Salzburg. Darüber hinaus ist die gebürtige Niederösterreicherin die Initiatorin des "Internationalen Orgelfestes Stift Zwettl". Am morgigen Sonntag, den 16. Oktober, begleitet sie im Rahmen einer Konzertreihe in der Pfarrkirche Ziersdorf Kammersänger Robert Holl (16 Uhr). Worauf sie zu Hause nicht verzichten will: "Diese Biedermeier-Uhr habe ich bei einem Trödler entdeckt. Es war Liebe auf den ersten Blick."
Barbara Klein ist die Leiterin des KosmosTheater Wien und inszeniert demnächst selbst ein Theaterstück: "Das kleine Zimmer am Ende der Treppe" feiert am 12. Oktober 2011 Premiere (www.kosmostheater.at). Als ausgeprägter Nachtmensch kann die Regisseurin nicht auf ihre Kaffeemaschine verzichten und wird morgens von ihrer Butterfly Profi von Lascala magisch angezogen: "Die Espressomaschine ist noch mit echten Kaffeebohnen zu füttern und erzeugt Milchschaum in rauen Mengen." Das Resultat ist genau der Muntermacher, den Barbara Klein für ihre intensive Probenzeit am Theater braucht.
Schauspielerin Carola Pojer probt derzeit für die Uraufführung "Es war einmal das Kind", die am 25. Oktober 2011 im Theater Dschungel in Wien Premiere feiert. Außerdem steht die gebürtige Grazerin im Oktober für die neue ORF-Hauptabendserie "Paul Kemp – Der Mediator" vor der Kamera (www.carolapojer.com). Worauf sie beim Wohnen nicht verzichten will: "Ich sammle alte Dinge, vor allem Fotos aus dem letzten Jahrhundert. Denn die Vergangenheit hat uns die Zukunft geschenkt. Mein Lieblingsbild ist von einer Volkstheater-Schauspielerin um 1900, ihr Ausdruck hat für mich eine unglaubliche Tiefe."
Karl Ferdinand Kratzl ist Schauspieler und kommende Woche am 24. und 25. September zum letzten Mal als Joe im Theaterstück "Magic afternoon – reloaded" vom Grazer Dramatiker Wolfgang Bauer im Wiener 3raum-anatomietheater zu sehen (www.3raum.or.at). IMMO verrät er, worauf er nicht in seinem Zuhause nicht verzichten kann: "Es ist ein kleines Wildschwein aus Stoff, welches mir meine Frau einst als wir uns kennenlernten, geschenkt hat. Seit damals kann und will ich mich nicht mehr davon trennen. Bis heute noch ist es mein netter Bettgenosse."
Amra ist Modedesignerin und Bühnen-/Kostümbildnerin. Derzeit entwirft sie unter anderem Uniformen für den Wiener Flughafen und das Bühnenbild für das Stück "Singin in the Rain" am Theater in der Josefstadt (www.amra.at). MMO verrät sie, worauf sie nicht verzichten kann: "Das ist der Druck meines ersten Kostümentwurfes aus dem Jahr 2001. Dieser Mantel brachte mir nicht nur Erfolg am Theater, sondern ermöglichte mir auch meine erste internationale Modeschau für Diesel in Triest. Das Bild ist ein fester Bestandteil meines Interieurs."
Musiker Bernhard Rabitsch feiert am 17. September 2011 das 25-jährige Jubiläum seiner Rhythm-&-Blues-Band "Untouchables" im Wiener Metropol (www.untouchables.at). Standesgemäß ist sein Lieblingsstück ein uralter Musikschrank. "Das Orchestrion ist ein Andenken an meine Großeltern, die ich liebevoll in Erinnerung habe. Ursprünglich hat der Schrank ein Musikspielwerk beherbergt – jetzt bewahre ich darin meine Lieblingsinstrumente auf." Sein persönlicher Wohnstil ist eine Mixtur aus einigen Erbstücken, etwas Ethno und Modernem: "Ein bisschen von allem – wichtig ist mir gemütliche Funktionalität."
Elke Lichtenegger ist Ö3-Radiomoderatorin und unter anderem im "Ö3 Treffpunkt" zu hören. Sehen kann man sie auf der Bühne als Model und Moderatorin bei diversen Events in ganz Österreich. (www.elke-lichtenegger.com) Bei der Einrichtung achtet die Steirerin darauf, dass die Gegenstände farblich zusammenpassen: "Die ganze Wohnung ist – bis auf wenige Details – in Weiß gehalten, inklusive der Möbel." Ihr Lieblingsstück ist ein golden lackiertes Geweih: "Ich finde den Stilmix cool. Aus einer klassischen Jagdtrophäe ein Glamourteil zu machen, ist einfach sehr witzig." Worauf sie verzichten kann: "Plüsch, Ramsch oder viele kleine Porzellan-Statuen."
Sänger Gernot Heinrich ist derzeit bei den Seefestspielen Mörbisch im Stück "Der Zigeunerbaron" zu sehen. (www.seefestspiele-moerbisch.at) In seiner Wohnung setzt er auf schlichte, moderne Möbel die von ausgefallenen und zum Teil alten Gegenständen ergänzt werden. Sein Lieblingsstück ist ein großer Spiegel: "Zum einen ist er schön anzuschauen, zum anderen lässt dieser das Wohnzimmer viel größer erscheinen. Außerdem ermöglicht er auf gewisse Dinge verschiedene Sichtweisen und Perspektiven."
Sopranistin Iva Mihanovic singt zurzeit die Arsena im Stück "Der Zigeunerbaron" bei den Seefestspielen in Mörbisch. (www.seefestspiele-moerbisch.at) "In meinem Erinnerungsregal stehen ganz viele persönliche Highlights, die in meinem Leben eine große Rolle gespielt haben wie Fotografien, Premierengeschenke, Kindheitserinnerungen, Bücher, die mir wichtig sind, Zeilen von lieben Menschen." Ihr persönlicher Wohnstil: "So wie ich mich selbst beschreiben würde: bunt, nie ganz fertig, etwas studentisch angehaucht, immer in Veränderung, fröhlich, nicht fehlerfrei –, aber mit ganz viel Herz."
"Kabinenparty" – mit diesem Song gelang dem österreichischen Musiker Skero vor gut einem Jahr der Durchbruch. Bekannt wurde er als Mitglied der Linzer Hip-Hop-Gruppe Texta und als Street-Art Künstler. Sein Lieblingsstück – die Grasfliese – hat er selbst entworfen: "Der Gedanke, dass man sich seine eigene Fliese im Badezimmer verlegen kann, und diese sich außerdem an den Kanten auflöst, hat mir gut gefallen". Bei der Einrichtung setzt der Musiker auf einen Möbelmix aus Flohmarktfunden und Stücken aus den 1960er-Jahren. Was man nie in seiner Wohnung findet? "Rustikale Bauernmöbel". Und immer? "Unordnung. Leider." www.skero.at
Schauspielerin Maxi Blaha ist zurzeit im Stück "Pavillon" im Filmhof Wein4tel in Asparn/Zaya zu sehen (www.filmhof.at). Privat wohnt sie am liebsten in Altbauwohnungen mit hohen, weißen Wänden, moderner Malerei und unzähligen Bücherstapeln. "Ich habe mich für dieses Stück entschieden, weil es mein Lieblingstischler nach unseren Entwürfen soeben für uns angefertigt hat. Es ist ein perfektes Beispiel für meinen Stil: ordnungsliebend, aber ausgefallen im Design. Generell richte ich alles eher spartanisch ein. Vorzugsweise alte Stücke gemischt mit Neuem, auch vieles vom befreundeten Tischler angefertigt. Auch die unterschiedlichen, liebevoll restaurierten Thonetstühle und die abgebeizte Kredenz meiner Freundin mixe ich gerne mit ganz neuen, modernen Vollholzmöbeln. Zurzeit leben wir in einem riesigen Babyparadies und sind permanent dabei, etwas kindersicher zu machen."
Herr Hermes ist Moderator, DJ und Entertainer. Sein Markenzeichen: ein weißer Anzug. Er ist fixer Bestandteil des Radiosenders FM4 und der ORF-Satire-Show "Willkommen Österreich", für die er die Orte der "unteren 10.000" besucht. Jeden Mittwoch sorgt er im 25 Hours Hotel mit Swingpop und Jazz für musikalisches Vergnügen. Worauf der Unterhalter bei der Einrichtung achtet? "Ob der Daumen meiner Holden wie beim römischen Kaiser im Kolosseum bei der Gladiatorentodesentscheidung nach oben oder unten zeigt." Was man in seiner Wohnung aber in jedem Fall findet, sind Bowlingkugeln – und seine Lieblingsstücke: "Meine 17 Gallionsfiguren aus Hamburg an meiner Schlafzimmerwand sind das Erste, das ich nach dem Erwachen, und das Letzte, das ich vor dem Einschlafen sehe – abgesehen von der Dame neben mir." www.herrhermes.com
Designerin Anelia Peschev versorgt das heimische und internationale Modepublikum mit eleganten Kreationen (www.aneliapeschev.com). In ihrer Wohnung setzt sie auf einen Mix aus stilvollen und zeitgenössischen Möbeln. "Bei meinen Kleidern verwende ich sehr häufig hochwertige Seidenstoffe – ich liebe die Textur und die schimmernde Oberfläche. Der Teppich stammt von Ali Rahimi und er wurde ebenfalls aus Seide gefertigt. Somit ist es eine Hommage an das Material und für mich zugleich mein erlesenes Lieblingsstück."
Astrid Wirtenberger singt in der österreichischen Band "die Seer" (www.dieseer.at) und ist seit heuer auch amtierender ORF Dancing Star. Privat setzt sie auf einen modernen Einrichtungsstil mit vielen Holzelementen und glänzenden Oberflächen. "Mein Lieblingsstück ist dieses Bild mit Wildkatzen. Diese Tiere vermitteln mir immer ein gewisses Gefühl der Freiheit und ich hatte schon immer einen Hang zu Leoparden und Tigern."
Die Schauspielerin und Sängerin Tania Golden ist von 6.–30. Juli bei den Sommerfestspielen Perchtoldsdorf in "Lysistrate" zu sehen (www.sommerspiele- perchtoldsdorf.at). Darauf kann die gebürtige Australierin zu Hause nicht verzichten: „Ein marokkanischer Lampenschirm, den ich allerdings nicht als Lampe verwende, sondern auf einem Bücherregal verkehrt stehen hab, wie einen Turm, und es bedeutet mir: durch Wissen soll mir ein Licht aufgehen...“.
Musical-Darstellerin Barbara Obermeier wird ab 15. September als Schwester Mary Robert im Stück "Sister Act" im Wiener Ronacher zu sehen sein (www.vbw.at). In ihrem Zuhause kombiniert sie gerne Vintage-Möbel mit mediterranen Einflüssen und peppt diese mit ein paar modernen Elementen auf. "Mein Lieblingsstück ist diese Schmuckpuppe aus Spanien, weil ich sie von einer sehr guten Freundin geschenkt bekommen habe und sie mir deshalb sehr wichtig ist. Da ich gerade selbst einen Umzug vor mir habe, ist das Thema Einrichtung sehr aktuell. Ich versuche immer alte Sachen mit Neuem zu kombinieren, damit es nicht zu modern wirkt."
Mercedes Echerer ist ab 6. Juli in der Komödie "Lysistrate" bei den Sommerfestspielen Perchtoldsdorf (www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at) zu sehen. Worauf die Schauspielerin bei sich zu Hause nicht verzichten möchte? "Ich liebe Blumen – und verwende meist unübliches `Geschirr` als Vasen: alte Milchkannen, Karaffen, Apothekerflaschen, Weinkörbe etc. Der Probenbeginn von Lysistrate fiel auf meinen Geburtstag, und ich wurde vom Team mit Torte, Sekt und Ständchen begrüßt – und einer `Lysistrate`-Vase – witzig, schön, eigen, passend zum Stück und zu meiner eigenwilligen Vasengarnitur."
Musical-Darsteller Marc Liebisch ist noch bis zum 25. Juni als Vampir Herbert in "Tanz der Vampire" im Ronacher (www.vbw.at) zu sehen. Privat setzt er auf einen schlichten und reduzierten Einrichtungsstil mit Lounge-Atmosphäre. "Beim Wohnen ist es mir ganz wichtig, dass ich genügend Platz und Freiraum zur Verfügung habe. Meine Wohnung darf auch auf keinen Fall überladen sein." Sein Lieblingsstück ist eine Pinnwand: "Ich reise sehr viel und habe damit eine perfekte Möglichkeit gefunden alle meine wichtigen Erinnerungen immer dabei zu haben. Sie nimmt nicht viel Platz ein und passt in jede Wohnung und in jeden Koffer."
Doris Schretzmayer, österreichische Schauspielerin, stand zuletzt im Wiener Rabenhof in "Kottan ermittelt" und in der Neuebühnevillach im Stück "Rabbit Hole" auf der Theaterbühne. Im Juni wird sie auf SAT.1 in "Der letzte Bulle" zu sehen sein und im kommenden Jahr in David Schalkos neuer ORF-Serie "Braunschlag". Worauf sie zu Hause nicht verzichten will: "Die alte, goldene Espressomaschine von Gaggia habe ich auf einem Flohmarkt in Berlin originalverpackt entdeckt."
Christina Schnitzler ist als Ernährungsexpertin auf die Beratung der verschiedenen Stoffwechseltypen in Kombination mit Traditioneller Chinesischer Medizin spezialisiert (www.christina-schnitzler.at). Die Autorin hat außerdem das Buch "Was den Einen nährt, macht den Anderen krank" herausgebracht. Ihr liebster Einrichtungsgegenstand ist ein Acryl-Gemälde, das im Arbeitszimmer hängt: "Das Bild in habe ich seit 2007. Es stammt von der Künstlerin Roswitha Nickl. Farbe und Struktur geben mir Kraft und helfen mir, mich in meine Klienten einzuspüren, um ihnen hilfreiche Impulse mitzugeben."
Sänger Lukas Plöchl hat in der ORF-Show "Helden von Morgen" mit seinem Hit "Oida taunz" für Furore gesorgt. Mit Bandkollegen Manuel Hoffelner gründete er die Band "Trackshittaz" und brachte kürzlich sein erstes Album "Oida Pumpn Muas" (www.trackshittaz.at) auf den Markt. IMMO verrät er, worauf er nicht verzichten kann: "Den Pokal haben mir meine Freunde zum 20. Geburtstag geschenkt, sie haben mich als "Die Kampfsau" ausgezeichnet. Rundherum hängen Dinge, die mit erfolgreichem `Kampfsausein` zusammenhängen."
Karl Ploberger ist Österreichs bekanntester Biogärtner. Seit zehn Jahren versorgt er die Nation mit hilfreichen Gartentipps (www.biogaertner.at). Erst kürzlich ist sein neues Buch: "Erste Hilfe im Garten für intelligente Faule" im AV-Verlag erschienen. Immo verrät er, worauf er nicht verzichten kann: "Die Sissinghurst-Bank steht schon viele Jahre unter der Haselnuss in meinem Garten und ist im Frühjahr umgeben von Schneeglöckchen Cyclamen und im Augenblick von Tausenden Blausternchen. Ein Platz im Blütenhimmel."
Jaschka Lämmert ist Schauspielerin und derzeit im Erfolgsstück Ganymed Boarding im Kunsthistorischen Museum in Wien zu sehen. Worauf sie zu Hause nicht verzichten will: "Ohne meine Bohrmaschine geht bei mir daheim gar nichts. Ich brauche sie regelmäßig und liebe sie heiß."
Matthias Kofler ist Schauspieler und seit September täglich in der TV-Serie "Hand aufs Herz" in einer Hauptrolle zu sehen ( Mo.–Fr. um 17.55 Uhr in ORFeins). Worauf er in seiner Wohnung nicht verzichten will: "Übersiedeln ist sozusagen ein Hobby von mir. In meinen elf Jahren in Wien bin ich insgesamt acht Mal umgezogen. Ich bin also so etwas wie ein Wohnnomade und suche bis heute noch immer nach meinem Raum. Der Druck von Andy Warhol – er stellt Ingrid Bergmann dar – begleitet mich dabei schon einige Zeit. Eine Bekannte von mir hatte nach ihrer Übersiedlung keine Verwendung mehr dafür und so kam das Bild in meinen Besitz."
Wolfgang Joop ist einer der bedeutendsten Modedesigner Deutschlands. Kürzlich präsentierte er gemeinsam mit der österreichischen Möbelmanufaktur Neue Wiener Werkstätte seine erste Interieur-Kollektion (www.nww.co.at). IMMO verrät er, worauf er nicht verzichten will: "Mein Lieblingsstück ist der Sessel Harlem. Er umschließt den Benutzer und transportiert Geborgenheit, wie alle Stücke dieser limitierten Kollektion, ganz im Trend des Cocoonig ."
Moderator Volker Piesczek widmet sich in seiner Sendung "ATV Life" ab 19.45 Uhr täglich den wichtigsten Themen des Tages (www.atv.at). Privat setzt er auf einen schlichten Einrichtungsstil mit mediterranen und asiatischen Elementen. "Ich liebe Erdfarben und sehr helle Töne, das ist mit meinen zwei Kindern oft ganz lustig, denn Sie malen sehr gerne." Worauf er nicht verzichten will: "Das Bild habe ich kurz nach dem Tod meines Bruders von meiner Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen. Durch meine Interpretation von Religion beschützt uns dieser "Buddha" und ich stehe auch dadurch noch immer mit meinem Bruder in Verbindung."
Andreas Bieber ist Musicaldarsteller und noch bis Ende des Jahres in Udo Jürgens Kultstück "Ich war noch niemals in New York" am Raimund Theater als Fred Hoffmann zu sehen (www.vbw.at). In seiner Wohnung setzt der Mime auf eine gemütliche Balance zwischen Altbau und modernen Elementen, wobei der asiatische Einrichtungsstil nicht zu kurz kommen darf. "Für meine täglichen Yoga-Übungen ist der Kopfstandhocker unabkömmlich und man sieht damit die Welt endlich aus einer anderen Perspektive."
Bärbl Reistenhofer ist Fachärztin für ästhetische Kieferorthopädie und Spezialistin für die unsichtbare Zahnspange/ Invisalign (www.reistenhofer.at). IMMO verrät sie, worauf sie nicht verzichten kann: "Diese Espressomaschine ist mein absoluter Liebling. Von meinen Mitarbeitern und mir wird sie auch liebevoll das Herz der Ordination genannt. Ich habe sie am Flohmarkt erstanden, sie ist funktionell und begleitet mich schon viele Jahre."
Designer Atil Kutoglu steht mit seiner Mode für kosmopolitischen Chic (www.atilkutoglu.com). Außerdem war er Juror in der Puls 4 -Sendung "Austria’s next Topmodel" und kürte gemeinsam mit Lena Gercke und Elvira Geyer die Wienerin Lydia Obute als Gewinnerin. Privat setzt er auf einen schlicht-modernen Einrichtungsstil mit einem Hauch von Exotik und Klassik: "Dieser italienische Sessel stammt aus den 1940er-Jahren, und ist ein Geschenk meines Architektenfreundes Claudio Nardi aus Florenz. Er steht in meinem Flagship-Store in Istanbul. Der Entwurf besticht durch simple Formen und strahlt eine zeitlose, moderne Ästhetik aus."
Melanie Kretschmann ist Schauspielerin und fixes Ensemblemitglied am Burgtheater in Wien. Ab 16. 4. ist sie im Theaterprojekt "Leiwand Empire" in der Garage X zu sehen (www.garage-x.at), wo sie bereits in „Vive la Crise“ für Furore sorgte. Am 17. 9. feiert sie mit "Perikles" von William Shakespeare im Kasino am Schwarzenbergplatz Premiere. Ihr liebstes Wohnobjekt ist ein Fotoautomat aus den 1960er-Jahren, den sie allerdings nicht zu Hause, sondern auf dem großen Platz im Museumsquartier betreibt. "Ich habe ihn aus Berlin mitgebracht, als ich hierher gezogen bin. Die Bilder machen süchtig und sind hundert Jahre lichtecht."
Margit Mezgolich ist künstlerische Leiterin des Theaters an der Gumpendorfer Straße (www.dastag.at). Beim Einrichten achtet sie auf die perfekte Kombination von Zweckmäßigkeit und Formschönheit. "Ich mische sehr häufig alte und moderne Möbelstücke und verzichte auf überflüssigen Schnickschnack." IMMO hat nachgefragt, worauf sie und ihre Tochter Mira nicht verzichten wollen: "Dieser alte Leibstuhl gibt einem das Gefühl zu thronen, erinnert aber gleichzeitig daran, dass es ganz und gar unkönigliche Zwänge im Leben gibt."
Susanne Hüttner ist Shopmanagerin des Kosmetikspezialisten Kiehl’s in Wien. Die amerikanische Marke entwickelte sich 1851 aus einer traditionellen Apotheke an der Lower East Side von New York und verfügt heute über Filialen auf der ganzen Welt (www.kiehls.com). Niemals trennen würde sich die Brand-Managerin von einem Bild der Bad Ischler Künstlerin Nora Scholly: "Meine Großmutter hatte es in den 1950er-Jahren von ihr erworben und es begleitet mich nun seit meiner Kindheit."
Karlheinz Hackl, der Grandseigneur des österreichischen Theaters, ist in einem außergewöhnlichen, musikdramaturgischen Programm am 2. und am 19. Februar im Theater Akzent zu bewundern: Hackl singt Lieder von Georg Danzer (www.akzent.at). Worauf er Zuhause nicht verzichten will: "Dieser Sessel hat meinem Vater gehört. Heute steht er in meinem Arbeitszimmer und ich denke mit Vorliebe darin nach."
Manfred Michalke ist Leiter des Wiener Vorstadttheaters, welches ausschließlich mit Randgruppen, wie Behinderten, Häftlingen oder Flüchtlingen Theaterstücke erarbeitet. Der liebste Einrichtungsgegenstand des Regisseurs ist ein Ölgemälde, das in seinem Arbeitszimmer hängt: "Das Bild war ein Premierengeschenk vom Hauptdarsteller einer ehemaligen Produktion. Der Künstler wohnt in einer Behinderteneinrichtung der Caritas und malte es nur für mich."
Karina Sarkissova ist Solo-Tänzerin an der Wiener Staatsoper. Aufgrund von Nacktfotos, die von der Direktion nicht genehmigt worden waren, war die talentierte Russin im Sommer gekündigt, danach aber wieder eingestellt worden. Derzeit ist sie am Haus in dem Stück "Schritte und Spuren" (www.wiener-staatsoper.at) zu sehen. Was sie bei sich daheim besonders mag: "Mein Mann hat mir eine Staffelei geschenkt und wenn ich nicht schlafen kann, male ich. Das war mein erstes Bild, es hängt in unserem Speisezimmer."
Matthias Lošek ist künstlerischer Leiter des größten österreichischen Festivals für neue Musik, "Wien Modern" ( heuer wieder ab 28. Oktober, Infos unter www.wienmodern.at). Privat setzt er auf den britischen Einrichtungsstil mit Hang zur Exzentrik: "Dieser Lesestuhl ist mit dem McLošek Personal Tartan bezogen. Meine Frau hat den Stoff designt und mir zum 40. Geburtstag geschenkt. Er ist auch offiziell registriert beim Scottish Register of Tartans."
Die Kabarettistin Tanja Ghetta ist derzeit mit ihrem Soloprogramm "Eingefädelt" durch Österreich unterwegs (nächste Termine: 29. Jänner "Theater an der Mauer" in Waidhofen/Thaya und 12. Februar im "Artefakt" in Mistelbach). Wie viele Alpen-Kinder ist die gebürtige Tirolerin in jungen Jahren eher glücklos die Pisten heruntergewedelt – ihr Lieblingsstück (das sie auch auf der Bühne begleitet) ist ein Relikt aus dieser Zeit: "Für die Skigitarre habe ich meine allerersten Kinderski mit einem Holzstück verbunden und vier Saiten draufgebastelt. Als Klangkörper dient eine Blechdose, als Verstärker ein Pokal. Das Ganze funktioniert wunderbar!"
Eduard und Stefanie Tscheppe-Eselböck führen gemeinsam das Weingut "Gut Oggau" (www.gutoggau.com). Wer sich selbst von den erlesenen Tropfen des dynamischen Winzerpaares überzeugen möchte, der kann diese im hauseigenen Heurigen "Gut Drauf", der wieder ab 16. April 2011 ausgesteckt hat, verkosten. IMMO verrät die Winzerin, worauf Sie beide nicht verzichten wollen: "Diese Wiege begleitet uns schon seit Generationen, schließlich hat dort schon mein Großvater seine ersten Lebensmonate verbracht, und weil wir uns das Kind im Herzen behalten möchten."
Ingo Pertramer gilt als einer der Besten unter den heimischen Top-Fotografen. Soeben ist sein viel beachteter Bildband "Arbeit" im Metroverlag erschienen. Worauf er zu Hause nicht verzichten will: "Dieses Bild stammt von der Künstlerin Deborah Sengl. Es ist aus ihrer Serie `Berühmte Steirer` und stellt Elfriede Jelinek dar. Ich mag alle Arbeiten von Sengl, dieses Bild hängt bei mir daheim im Wohnzimmer." www.pertramer.com
Saint Lu ist Rocksängerin und Songwriterin. Im letzten Jahr brachte sie ihr erstes Album "Saint Lu" heraus und hat mit der diesjährigen Hit-Single "Here I Stand" die heimischen Charts erobert. Ihr Meditationshocker ist ihr liebster Einrichtungsgegenstand: "Es hilft mir allein schon, ihn anzusehen und ich werde ein Fünkchen gelassener. Richtig gut fühle ich mich dann natürlich erst, wenn ich 20 Minuten die Bank gedrückt habe."
Manuel Rubey zählt zu den besten Jungschauspielern, die das Land derzeit zu bieten hat: Er wirkte in zahlreichen Kino- und TV-Filmen mit, darunter zuletzt in "Echte Wiener – Die Sackbauer Saga", "Aufschneider" von Regisseur David Schalko, sowie "Jud Süß – Film ohne Gewissen" von Oskar Roehler. In den heimischen Kinos ist er gerade in Sabine Derflingers Film "Tag und Nacht" zu sehen. Worauf er zu Hause nicht verzichten will: "Wir haben keinen Fernseher, da bleibt genug Zeit zum Lesen. Unser Bücherregal im Wohnzimmer ist daher ein zentrales Möbelstück."
Kabarettist Thomas Stipsits ist zurzeit mit seiner Sendung "Burgenland ist überall" jeden Donnerstag um 23.20 Uhr auf ORF 1 zu sehen (www.stipsits.com). Das Wohnzimmer des Comedian erinnert an eine griechische Taverne, die immer für Urlaubsfeeling sorgt. Sein liebstes Möbelstück ist ein Schachbrett: "Es ist ein faszinierendes Spiel mit nur 64 Feldern, aber Millionen von Varianten. Der Tisch fungiert nicht nur als Spielstätte, sondern auch als Möbelstück."
Till Reiter ist geschäftsführender Eigentümer der Wiener Schuhmanufaktur Ludwig Reiter (www.ludwig-reiter.com). Privat umgibt er sich gerne mit Dingen, die auch einen praktischen Zweck erfüllen. "In meiner Wohnung wird man immer eine alte Uhr und ein Radio vorfinden, niemals aber einen Fernseher", verrät Reiter. Sein liebstes Möbelstück ist eine braune Ledercouch: "Sie ist gemütlich, riecht gut und atmet Familiengeschichte."
Beatrice Fröhlich ist Geschäftsführerin der Modegeschäfte Gant und Brieftaube in Wien. Privat setzt sie auf bildende Künste: "Dieses Gemälde stammt vom belgischen Künstler Nicolas Le Beuan Bénic und das haben mein Mann und ich gemeinsam in Brüssel entdeckt. Seine malerische Interpretation der Natur inspirierte uns, und wir haben uns sofort in das Bild verliebt. Für uns symbolisiert es unsere Familienmitglieder, die alle gemeinsam ein harmonisches und wunderschönes Ganzes ergeben."
Die gebürtige Tirolerin Sarah Unterberger hat in der letzten Staffel der Puls-4-Show "Austria’s Next Topmodel" den zweiten Platz erreicht. In ihrem Zuhause setzt das Mannequin auf klare Formen die sie durch bunte Einrichtungsgegenstände auflockert. Ihr Lieblingsstück ist eine Statue: "Ich habe Sie während unserer Dreharbeiten von Puls 4 in Kapstadt gekauft. Die Skulptur hat einen Ehrenplatz in meiner Wohnung und immer wenn ich sie sehe, denke ich an die schöne Zeit."
Klaus Mitter ist Schlagzeuger der österreichischen Band Kreisky (Gewinner des Amadeus Award 2009 als bester Live Act) und freier Grafiker. Worauf er bei sich zu Hause auf keinen Fall verzichten will: "Ich liebe meinen Kachelofen. Das erste Mal im Jahr einheizen ist jedes Mal ein Hochgefühl."
Johannes Huber-Pock ist Geschäftsführer des Wiener Fachgeschäftes "Huber & Lerner", das sich seit vier Generationen auf Papier- und Schreibwaren, Bürobedarf und spezielle Druck- und Prägeverfahren spezialisiert hat. Sein liebster Einrichtungsgegenstand ist eine kleine Kommode, die aus dem Holz ehemaliger Fischerboote gefertigt wurde. "Sie erinnert mich an mein Lieblingsreiseziel Bali. In solchen Booten bin ich oft selber mitgefahren, da diese meist die einzige Möglichkeit sind, um die etwas entlegenen Surfspots der Insel zu erreichen."
Musical-Darsteller Andreas Lichtenegger spielt zurzeit am Wiener Raimund Theater und ist im neuen Udo Jürgens Musical "Ich war noch niemals in New York" zu sehen. Der gebürtige Deutsche ein ganz besonderes Lieblingsstück: "Diese tragbare Hängematte begleitet mich bereits seit vielen Jahren und hat schon in vielen Garderoben ihren Platz gefunden. So habe ich immer ein Stückchen Zuhause bei jedem Engagement dabei." In seiner Wohnung setzt der Mime auf viel Holz und helle Räume. Ganz wichtig ist ihm auch, dass in jedem Zimmer ein Fernseher steht.
Die Autorin Oona Strathern leitet gemeinsam mit ihrem Mann Matthias Horx das Zukunftsinstitut in Wien. Privat setzt die Autorin auf einen simplen, aber außergewöhnlichen Stil mit Technologien und Möbeln, die das Leben vereinfachen, anstatt es komplizierter zu machen. "Dieses Sofa der italienischen Outdoor-Marke Paola Lenti fiel mir auf Anhieb ins Auge, weil es einen gelungenen Stil-Crossover darstellt. Eine Chaiselongue trifft auf die 70er-Jahre, ein Knautschsack wird erwachsen. Obwohl es modern ist, erinnert es mich an die Sitzsäcke in unserem Haus in Notting Hill im London meiner Kindheit in den wilden 70ern."
Mehr Fotos zu Immobilien
Letztes Update am 10.02.2012, 12:30
Artikel vom 03.12.2011 11:00 | KURIER | ce, sog | « zurück zu Design


































