Letztes Update am 08.06.2012, 11:26
Schöne Aussichten.
Von der Côte d’Azur bis Kenia: Rund um den Globus überraschen Hotels mit spektakulären Dachterrassen. IMMO zeigt fünf gelungene Beispiele.
Pool, Cocktailbar und Lounge-Bereich: Eine schicke Freiluftzone zählt zum Standard vieler Hotels. Immer öfter ist dieser Außenbereich auf dem Dach angelegt. Von Kenia bis Israel – auf der ganzen Welt ringen Gästehäuser mit spektakulären Aussichten und einer gelungenen Architektur um die Gunst der Urlauber.
Die Plattform „Design Hotels“ stellt Beispiele vor, die diesen internationalen Trend perfektionieren.
Die Designstars Piero Lissoni und Moshe Safdie haben in Israel ein Hotel geschaffen, das moderne Baukunst mit der reichen Kultur Israels vereint.
So sind im „Mamilla Hotel“ nicht nur die imposante Metalltreppe oder die hohen Decken aus Glas und Stahl sehenswert. In den Badezimmern kann man mit beweglichen kristallenen Wänden den Raum per Knopfdruck teilen oder verbinden.
Auch in der Lounge auf dem Dach setzt sich die Kombination von Alt und Neu fort: Vom Barbereich aus, der mit einer Holzvertäfelung minimalistisch gestaltet ist, blickt man auf das Jaffa Gate, den Davidsturm und die Altstadt.
Die Sagrada Família, Barcelonas bedeutendste Sehenswürdigkeit, ist vom obersten Stockwerk des Hotels „Omm“ zu sehen. Die ewige Kirchenbaustelle von Antoni Gaudí kann am besten von den Liegeplätzen am Pool, die mit dunklen Holzpaneelen eingefasst sind, aus betrachtet werden.
Während das Innere zurückhaltend mit Leinenstoffen und natürlichen Materialien gestaltet ist, sorgt die Fassade für Aufsehen: Leicht geschwungene Einschnitte an den Kalksteinwänden lassen die Zimmer wie aufgeschlagene Buchseiten wirken.
Der Traum von Tausend und einer Nacht wird im „The Great Getaway Medina“ in Marrakesch wahr. Während man von der Dachterrasse auf die Altstadt, das Gassengewirr der Souks und das Atlasgebirge blickt,...
... ist das Innere des ehemaligen Riads ein intimer Rückzugsort mit nur sechs Zimmern. Angeordnet sind sie rund um einen großen, sternenförmigen Innenhof mit hohen Säulen, Bögen und wehenden weißen Vorhängen.
Die Materialien und das Farbkonzept harmonieren mit der Umgebung. Die Mauern etwa wurden aus Ton und Stroh in derselben Weise gebaut, wie schon die Stadtmauern von Marrakesch vor über 1000 Jahren. Die verwendeten Baustoffe in Erdtönen fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Symbolisch für das pulsierende Markttreiben finden sich lebhafte Farben, etwa bei dem Polsterungen oder im Mobiliar, wieder.
Erholung von der Safari-Tour findet man im „Tribe Hotel“ in Nairobi. Über 900 Werke afrikanischer Stammeskunst schmücken die Räume und lassen nicht daran zweifeln, in Kenias Hauptstadt gelandet zu sein.
Auf der halb offenen Dachterrasse werden im Gartenrestaurant „Nest“ landestypische Speisen serviert. Sitzpolster in Orange-, Gelb- und Rottönen sowie verzierte, goldene Lampen schaffen afrikanisches Flair.
Glamour und Luxus verspricht das „Five Hotel & Spa“ in Cannes.
Die Zimmer in dem Hotel an der französischen Küste haben Künstler aus fünf Kontinenten gestaltet.
Hoch oben erwartet die Gäste eine großzügige Poollandschaft: helle Cumaru-Holzplanken, breite Daybeds, Kissen und Wände in Türkis und Weiß, Wasserfälle
...und nicht zuletzt ein weiter Blick über die Dächer der Altstadt.
Hier gönnt man sich gerne einen Drink: Bar im „Mamilla“ mit Blick über die Altstadt Jerusalems.
Das„Mamilla“-Hotel in Israel verfügt über einen Lounge-Bereich auf dem Dach...
... und einen bepflanzten Innenhof.
Während der Pool ebenerdig angelegt ist,...
... befindet sich im „Tribe“-Hotel in Nairobi (Kenia) das Gartenrestaurant „Nest“ auf dem Dach.
Cannes: Im „Five Hotel & Spa“ wird Luxus großgeschrieben.
Vom Endlospool aus Stahl blickt man auf die Dächer der französischen Hafenstadt.
Die Einkerbungen verleihen der Fassade des Hotel „Omm“ in Barcelona ein markantes Erscheinungsbild.
Von der Dachterrasse hat man Blick auf die Sagrada Família und die Casa Milá.
Im „The Great Getaway Medina“ in Marokko sind sechs Zimmer rund um den Innenhof angelegt.
Das „The Great Getaway Medina“ in Marokko.
(kurier)
Erstellt am 05.06.2012, 17:00