Weinetiketten zum Verlieben

Bei diesen schönen Weinetiketten trinkt das Auge mit.


Eine entzückende Idee hatte Motif Wein mit der Motif Kollektion. Jeder Wein steht für ein Motiv und ein Wort im steirischen Dialekt – ein simples und besonders schönes Konzept. Laut Rückseite ist der Wein "Geschekat" ein "vielseitiger", "bunter" Wein, der "bis 2025+" getrunken werden soll. Vorzugsweise am Wochenende ab 16 Uhr. Der "Bixgrod" ist ein "geradliniger", "klarer" Wein. Dieser eignet sich besonders gut zum Frühstück bis 15 Uhr – laut Rückenetikett. Der "Wax" schmeckt "resch" und "kantig". Und eignet sich daher zum munter werden den ganzen Tag über – laut Rückenetikett. Eine Kultmarke kehrt zurück
14 Poysdorfer Winzer vermarkten in einem Verein die alte Marke Saurüssel neu. Bis in die 60er war der Wein in aller Munde, danach verschwand er. Damals wie heute ein leichter Grüner Veltliner. Limited Edition
Eine Gruppe von Freunden gestaltet jedes Jahr eine limitierte Edition ihres Sangrías Lolea. Je nachdem, ob es sich um eine Mischung mit Rot- oder Weißwein handelt, ist die Flasche rot oder weiß. Verrückte Marke, verrücktes Etikett
Der Wein "Enchanted Path" (verzauberter Weg) des australischen Weinguts Mollydooker vereint die Edelrebe Syrah mit der Rebsorte Cabernet. Jedes Flaschendesign schaut verspielt und verträumt aus. Ein Märchen für jeden Wein
In Down Under kann man Geschichten erzählen. Das australische Weingut Henry's Drive setzt zwar auf weniger verrückte Etiketten, erzählt aber zu jedem Wein die passende Story. Die Geschichte zur Flasche "The Postmistress" handelt von Briefen. Nomen est omen
Das Weingut Hirsch aus Langenlois macht seinen Namen zum Programm. Die Etikette des Grünen Veltliners wechseln mit Jahrgang. Hier das Trinkvergnügen Nummer 10. Der Bock spricht für sich
Das Weingut Schwarzböck aus Hagenbrunn präsentiert die Premium Edition Rot (Zweigelt Reserve 2009 und Merlot 2009) in einer eleganten schwarzen Flasche und silbernem Bock. Worte sind auch nicht nötig. Jedem Wein sein Charakter
Eduard Tscheppe und Stephanie Tscheppe-Eselböck vermarkten die Weine ihres Guts Oggau mit einem Sinnbild ihrer Charakteren. Die traditionsreichsten Mitglieder sind die Großeltern der Familie (ganz rechts): Dabei handelt es sich um die Weine Mechthild und Bertholdi, die in Handarbeit in einer alten Baumpresse gekeltert wurden. Schöne Idee. Das Gesicht der schwarzen Katze
Das französische Weingut Le Chat Noir vinifiziert die Trauben zwar in Frankreich, verschifft die Flaschen dann aber nach Australien. Wie alle Flaschen bildet auch der Pinot Noir die schwarze Katze ab. Drücken wir auf die Start-Taste
Der Zweigelt - St. Laurent Rosé 2012 Start stammt vom Weingut Hans Gsellmann in Gols. Das "kitschige Zuckerlrosa" passt zur Brettljause wie zu leichten Vorspeisen. Die anderen Weinetiketten von Gsellmann können mit dieser Flasche nicht mithalten. Druckschrift
Der Cuvee aus Zierfandler und Rotgipfler "In Gumpoldskirchen" ist Name und Programm zugleich. Fred Loimer führt die Weingärten Schellmann und vermarktet diese mit coolen, schlichten Etiketten. Leg Dich nicht mit diesem Wein an
Das Weingut Uwe Schiefer in Welgersdorf gab diesem Wein den pfiffigen Namen "Hacklerinnen Wein" und setzt den Namen auch gleich mit dem Etikett um. Japanischer Name für spanischen Wein
Die spanische Winzer-Kooperation vintae wählte den Namen "matsu" (bedeutet "warten" auf Japanisch) für ihren Rotwein: Die Flaschen zeigen drei Generationen, die ihr Leben der Landwirtschaft gewidmet haben. Ganz links ist der jüngste Wein: El Picaro. Zeichensprache
Das ungarische Weingut Etyeki Kuria steht auf Etiketten mit Zeichensprache – wir auch.
(Kurier) Erstellt am
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