Köstliche Alternativen zu Champagner

Faschingszeit, Ballzeit, Champagnerzeit. Hier ein paar (preiswerte) Alternativen zum Wein aus der Champagne.

Was ist Was?
Eine kleine Reise durch die Welt der Schaumweine, Cremants, Spumantes und Cavas. Cremant heißen in Frankreich alle Schaumweine, die nicht aus der Champagne kommen, aber nach der Methode champagnoise gemacht werden. Besonders gute Cremants kommen aus dem Elsass (siehe Bild) oder aus dem Burgund. Preislich liegen sie meistens deutlich unter Champagner. Geschmacklich oft nicht wirklich. Cremant d'Alsace-Ernte in der Nähe von Colmar: die Trauben für den Cremant werden immer als erste geerntet. Denn der Sprudel braucht Grundweine mit Säure und Frische. Prosecco aus dem Veneto: Unsere südlichen Nachbarn machen einen sprudelnden Wein, der wie die Region Prosecco heißt und rund um Valdobbiadene besonders gut gelingt. Die Proseccoproduktion ist allerdings enorm. Was soviel heißt, dass nicht überall Qualität drinnen ist. Finger weg  vom billigen Zeug aus dem Supermarkt. Hier sehen wir Ex-007 Pierce Brosnan in einer TV-Werbung für den spanischen Cava. Der Sekt kommt immer mehr in Mode, auch weil er so viel weniger kostet als die Konkurrenz aus Frankreich. Cava wird - und nicht nur in Spanien - auch bei festlichen Anlässen immer öfter serviert. Der deutsche "Feinschmecker" brachte in seiner Jänner-Ausgabe ein Portrait des Weines. Vergessen wir aber auch unsere österreichischen Sektproduzenten nicht. Abseits von schlimmer Massenware produzieren sie manch ehrbares Getränk. In den letzten zehn Jahren haben sich auch Winzersekte aus Österreich wie auch aus Deutschland sich einen guten Namen gemacht. Allen voran der beste Sekt Österreichs von Willi Bründlmayer.
(Kurier) Erstellt am
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