Optimismus für Weihnachtsgeschäft
Die Krise dürfte die Österreicher nicht vom Shoppen abhalten. Die Mehrheit wird die Einkäufe bargeldlos bezahlen.
Die Österreicher wollen zu Weihnachten nicht sparen.
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Das österreichische Weihnachtsgeschäft dürfte trotz Wirtschaftskrise stabil bleiben: 76 Prozent wollen heuer genauso viel wie im Vorjahr ausgeben, sagte Peter Neubauer, Vorsitzender der Geschäftsführung des Kredit- und Bankomatkartenanbieters Paylife. Er bezog sich dabei auf eine Umfrage, für die 150 Österreicher mit mittleren und höheren Einkommen (A/B-Schicht) ab 25 Jahren befragt worden sind. Im Durchschnitt wollen die Befragten 680 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben.
Ihre Einkäufe wollen die Befragten überwiegend mit Kredit- und Bankomatkarten bezahlen (25 beziehungsweise 44 Prozent). Bargeld wird von 31 Prozent verwendet. Beliebte Geschenke sind laut Neubauer Bücher, Spielzeug, Kleidung und Sportgeräte. Eher weniger verschenkt werden Computer, Möbel und Handys.
Im heurigen Weihnachtsgeschäft sollen die Umsätze der von Paylife betreuten Karten um je neun Prozent wachsen. Bei den Kreditkarten erwartet Neubauer einen Umsatz von 350 Millionen Euro, bei den Bankomatkarten sollen es 1,7 Milliarden Euro sein. Zurückgeführt wird die Prognose auf die Entwicklung der vergangenen Monate. Neubauer räumte ein, dass das Zahlungsverhalten zu Jahresbeginn verhaltener als noch vor einem Jahr gewesen ist.
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