Monday, May 21, 2012

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911er Cabriolet: Traditionell, aber schöner

Porsche 911 Carrera Cabriolet: Stoffdach-Version mit leistungsoptimierten 6-Zylinder-Boxermotoren.

Letztes Update am 19.02.2012, 12:42


Porsche, im Vorjahr mit einem Absatzplus von rund 8,5 Prozent eindeutig auf der Gewinnerseite, stellt ab 3. März 2012 dem 911 Coupé eine Cabrio-Version zur Seite.

Die Baureihe 991, wie der Ende 2011 ...

... auf den Markt gekommene neue 911 im offiziellen Porsche-Sprech heißt, liegt im Modellmix mit einem Anteil von knapp 25 Prozent auf Rang zwei hinter dem Cayenne (54 Prozent), soll aber nach Einschätzung des Importeurs künftig auf 30 bis 35 Prozent kommen.

Das wird nicht allzu schwerfallen, ist doch das Cabrio, analog zum Coupé, eine charismatische Autorität, die schon am Stand verrät, was Sache ist: Zehn Zentimeter mehr Radstand, kürzere Überhänge, breitere Spur und größere Räder im Vergleich zur Vorgängerserie 997 lassen den neuen Jahrgang nun deutlich angriffiger, eruptiver und dynamischer wirken.

Am Steuer Einen Hauptanteil zum sehnigen Erscheinungsbild trägt das Verdeck bei, das – wie sich bei ersten Testkilometern zeigte – Maßstäbe hinsichtlich optischen Auftritt, Zugfreiheit und Geräuschdämmung setzt. Das Stoffdach, Flächenspriegelverdeck genannt, dessen Gestell zu einem hohen Anteil aus ultraleichtem Magnesium besteht, ...

... ässt sich in nur 13 Sekunden öffnen und schließen – wie beim Vorgänger bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Die Besonderheit des neuen Stoffhauberls liegt darin begründet, dass sich weder Spriegel unter dem Stoff abzeichnen noch es Partien gibt, die die coupéhafte Dachwölbung stören. Selbst die heizbare Heckscheibe ist flächenbündig in die Bespannung integriert.

Bei geschlossenem Verdeck genießen die Cabrio-Insassen einen Klima- und Geräuschkomfort, der dem des Coupés näherkommt als je zuvor, weil alle Dachsegmente formstabil

mit üppigen Verkleidungen abgedeckt sind. Auch die Seitenteile sind vollständig mit Stoff bedeckt, mit dem Ergebnis, dass keine technischen Bauteile mehr sichtbar sind.

Motorseitig stehen zwei Varianten mit 3,4 respektive 3,8 Liter Hubraum bereit. Der kleinere der beiden 6-Zylinder-Boxer leistet im Carrera trotz weniger Hubraum 5 PS mehr als früher (jetzt 345 PS), der 3,8 bringt’s im Carrera S auf 400 PS, ein Plus von 15 PS

Preise gibt’s auch schon: Das Carrera Cabrio kostet 118.500 Euro, das stärkere Carrera S Cabriolet kommt auf exakt 136.070 Euro.



Letztes Update am 19.02.2012, 12:42


Artikel vom 17.02.2012 15:29 | KURIER | Ad Raufer | « zurück zu Motor


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