VW Up: Die Familie wächst
Zuerst kommt noch heuer der Viertürer, dann geht’s mit Erdgas, Elektro, Cross und GT munter weiter.
Letztes Update am 07.02.2012, 12:15
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Monday, May 21, 2012
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Diesmal soll es wirklich gelingen, sich in der Kleinwagen-Klasse festzusetzen. Was mit Lupo und Fox nicht funktioniert hat (weshalb die Beiden in der Wolfsburger Geschichtsschreibung zum neuen Up gerne "vergessen" werden), will man es mit der Up-Familie jetzt schaffen.
Dazu breitet man das Kleinwagenkonzept nicht nur über mehrere Konzernmarken aus (VW, Seat, Škoda), sondern hat auch eine Fülle von Modell-Varianten im Talon.
Erstes Derivat nach dem die Weltpremiere alleine bestreitenden Up-Dreitürer, wird der im VW-Jargon als Viertürer (Heckklappe wird nicht mitgezählt) bezeichnete Up mit eigenen Türen für die Fondpassagiere. Startet er in Deutschland bereits im Mai, so wird man sich bei uns noch bis in den Herbst gedulden müssen. Als Aufpreis werden knapp 500 Euro zu veranschlagen sein.
Bei der ersten direkten Kontaktaufnahme mit dem Up-"Viertürer" bestätigte sich der erwartete Effekt: Kleinere Türen erleichtern das Leben in engen Schräg-Parklücken und der Einstieg in den Fond ist damit auch für Erwachsene keine Turnübung mehr.
Bild: Nach dem Muster des Polo - auch der cross-Up ist leicht höhergestellt, der Rest ist optische Kosmetik.
Negative Überraschung: Die hinteren Seitenscheiben können nur (schwergängig) ein paar Zentimeter ausgestellt, aber nicht versenkt werden.
Ebenfalls im Herbst wird bei uns der eco-Up mit Erdgasantrieb erwartet. Sein ökologischer Bruder im Geiste, der rein elektrisch angetrieben E-Up folgt ein Jahr später.
Elektro Erste Schnupperkilometer mit einem Erprobungsmodell zeigten, dass man sich an die Philosophie des E-Golf hält, der Kundschaft mehrere Rekuperations-Stufen bis hin zum widerstandslosen „Segeln“ zu bieten und nicht nur einen einheitlichen Fahrmodus. Ob man mit dem 60 kW leistenden E-Motor (Batterieleistung 18,7 kWh) die angestrebten 150 km Reichweite schaffen kann, wird die Praxis zeigen.
Um aber auch die andere Ecke im Kundenspektrum nicht unversorgt zu lassen, kommt neben einem auf Stadtindianer geschminkten cross-Up (2013), später auch ein scharfer Up-GT. Und der presst aus seinem 1,0-l-Dreizylinder Benziner stolze 110 PS.
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Artikel vom 07.02.2012 12:14 | KURIER | Horst Bauer | « zurück zu Motor
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