Monday, May 21, 2012

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Audi A1 Sportback öffnet Tür und Tor

Das Unternehmen mit den vier Ringen spendiert dem kompakten A1 zwei zusätzliche Türen, die den Einstieg nach hinten wesentlich leichter machen.

Letztes Update am 26.01.2012, 13:22


Audi erweitert die Mitte 2012 auf dem Markt gekommene Baureihe A1 um eine Version mit der Bezeichnung Sportback: Darunter versteht das Ingolstädter Unternehmen vier Türen plus große Heckklappe. Der solcherart konfigurierte A1 ist nach A3, A5 und A7 somit das bereits vierte Sportback-Derivat der jeweiligen Modellfamilie.

Obwohl die Außenlänge mit 3,95 Meter gleich blieb und sich Breite und Höhe nur im Millimeterbereich verändert haben, wirkt der Fünftürer durch das kleine Dreiecksfenster hinten und durch die nun etwas gestrecktere Dachform im Gegensatz zum Dreitürer wesentlich erwachsener. Durch den Zugewinn von zwei hinteren Pforten ...

... gestaltet sich der Einstieg in die zweite Reihe dementsprechend deutlich komfortabler, räumliche Wunderdinge dürfen sich Sportback-Hinterbänkler aber nicht erwarten: Man sitzt bequem und genießt angesichts des mit 2,47 Meter recht üppig geratenen Radstands angemessene Beinfreiheit, große Zeitgenossen über 1,80 Meter geraten allerdings rasch an die Grenzen ihres Wachstums.

Das Gepäckabteil bietet – unverändert – 270 Liter Volumen, bei dachhoher Beladung maximiert sich das Fassungsvermögen auf 920 Liter.

Die Motorenpalette decken zwei Benziner und zwei Diesel-Triebwerke ab – alle Direkteinspritzer mit Turboaufladung.

Als Einsteiger-Benziner fungiert ein 1,2-TFSI mit 86 PS, darüber rangiert ein 1,4-Liter-TFSI, den’s wahlweise mit 122 oder 185 PS gibt. Der stärkere 1400er verfügt über Doppelaufladung, das heißt: Ab Leerlaufdrehzahl sorgt ein Kompressor für Schub, über 2400 Touren übernimmt dann ein Turbolader die Arbeit. Diesel: Zwei 1,6-TDI mit 90 oder 105 PS sowie (ab Sommer) auch ein 2,0-TDI mit 143 PS.

Am Steuer: Alle Motoren offerieren großen Fahrspaß, egal ob Benziner oder Diesel: Temperament gibt’s –

überraschenderweise auch in der 86-PS-Basismotorisierung – in Hülle und Fülle, satten Durchzug ebenfalls. Der kompakte Ingolstädter wuselt leichtfüßig und agil um Ecken aller Radien, nicht zuletzt ein Verdienst der elektronischen Quersperre an der Vorderachse, die das Antriebsmoment vom kurveninneren auf das kurvenäußere Rad leitet, das dann mehr Kraft auf die Straße bringen kann. Ergebnis: Der A1 Sportback bleibt am Limit länger neutral. Untersteuern beim Einlenken? Gibt’s nicht, kein Thema.

Der Sportback steht ab Februar bei den Händlern, Audi schätzt, dass 80 % des A1-Volumens künftig auf den Fünftürer fallen.

Preise: Benziner gibt’s ab € 17.550,–, die Diesel starten bei € 18.950,–.



Letztes Update am 26.01.2012, 13:22


Artikel vom 26.01.2012 13:22 | KURIER | Ad Raufer | « zurück zu Motor


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