Genf 2011: Die Highlights unter den Premieren
Am 3. März öffnet der Genfer Automobil Salon die Pforten. Einen ersten Überblick über die vorgestellten Premieren und Highlights der Ausstellung erhalten Sie hier.
Letztes Update am 05.12.2011, 08:42
Am 3. März öffnet der Genfer Automobilsalon die Pforten und läutet damit das europäische Messejahr ein. Einen ersten Überblick über die vorgestellten Premieren und Highlights der Ausstellung erhalten Sie hier. Ein wichtiger Hinweis für alle Auto-Enthusiasten: Die nächste Ausgabe des Motor-KURIER (04.03.2011) steht ganz im Zeichen des Genfer Automobil Salon 2011.
Im Bild: Der neue Aston Martin V8 Vantage S wird dank neuem Schaltgetriebe noch schneller als der "normale" Vantage. Der Innenraum des noblen Briten besticht mit handgemachten Sitzen in neuem Lederdesign und optional schwarzem Klavierlack.
Neben dem Vantage-S-Modell feiert der Aston Martin Virage in Genf seine Weltpremiere.
Die siebte Baureihe des britischen Sportwagenbauers soll die Lücke zwischen dem "Langstrecken-Kaiser" DB9 und dem sportlichen DBS füllen.
Neben dem Coupé plant Aston Martin auch eine offene Version. Unter der Motorhaube arbeitet in beiden Fällen ein V12 mit 497 PS.
Den Standardsprint soll der Virage bei Bedarf in 4,6 Sekunden erledigen. Die Höchstgeschwindigkeit beziffert Aston Martin auf 299 km/h.
In Detroit - und damit im Zentrum der US-amerikanischen Automobilindustrie - feierte der Veloster im Jänner seine Weltpremiere. Nun zeigt Hyundai das kompakte Sportcoupé auch in Genf.
Außergewöhnlich ist neben der erfrischenden Optik vor allem das Türkonzept des Veloster: Der kleine Sportler verfügt links über eine Tür und rechts – auf der Beifahrerseite – über zwei Türen.
Ein 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit 208 PS soll ab 2012 erhältlich sein und den Standardsprint in rund sieben Sekunden absolvieren.
Ab April 2011 wird der 2+2-Sitzer allerdings schon mit einer kleineren Motorisierung bei den heimischen Händlern stehen.
Die italienische Designschmiede Bertone zeigt auf dem Autosalon in Genf die Studie B 99. Und das ist nicht irgendein Phantasieprodukt, sondern ein recht konkreter Vorschlag dafür, wie die kompakten Jaguar-Limousinen in Zukunft aussehen könnten.
Die britische Traditionsmarke Jaguar ist mittlerweile ein Teil des indischen Tata-Konzerns und hätte ein etwas billigeres, kleineres, Einsteigermodell eigentlich dringend nötig. Ein Fahrzeug also, das preislich und klassenmäßig beispielsweise mit dem 3er BMW, dem Audi A4 oder der C-Klasse von Mercedes konkurrieren könnte.
Lässt man die nackten Zahlen sprechen, dann würde der B 99 haargenau in dieses Segment passen: Die Studie ist 4,50 Meter lang, nur 1,35 Meter hoch und 1,95 Meter breit.
Dank des selbstbewussten, imposanten und zugleich sportlichen Auftritts wird der B 99 höchstwahrscheinlich zu einem der Stars der diesjährigen Ausstellung avancieren.
Weniger imposant und sportlich, dafür aber oben offen und vor allem ökologischer, kommt der neue Smart Forspeed daher.
Angetrieben wird das Cabriolet nämlich von einem Elektromotor, der 41 PS leistet und laut Hersteller eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h erreichen soll.
Falls das Wetter sich mal nicht von seiner Sonnenseite zeigt, kann eine Schutzabdeckung über den Innenraum gespannt und mit Riemen an der Karosserie befestigt werden.
Aber auch ohne diesen Wetterschutz führt ein plötzlicher Nieselregen nicht zu Problemen. Im Fahrzeugboden sorgen nämlich Ablaufkanäle dafür, dass das Wasser abfließen kann. Außerdem ist die komplette Innenausstattung wasserdicht beschichtet.
Obwohl die Zeichen der Mobilität gerade auf Veränderung stehen, ist noch nicht sicher ob das E-Cabrio jemals in Serie gehen wird.
Mit der Studie A3 Concept zeigen die Ingolstädter, wie man sich die Audi A3-Familie in Zukunft vorstellen darf.
Das Konzeptfahrzeug ist 4,44 Meter lang, 1,84 Meter breit sowie 1,39 Meter flach. Unter der Haube soll ein Fünfzylinder-Turbomotor (Leistung 408 PS) arbeiten. Die Kraft überträgt ein Siebengang-S-Tronic-Getriebe auf alle vier Räder.
Das viersitzige Modell wird allerdings erst ab 2013 auch in der Realität existieren.
Vorher lässt Audi noch einen weiteren A3 auf die Kundschaft los.
Neben der Studie zeigt Audi in Genf auch den sportlichen RS3 - der, der neue Überflieger in der Golfklasse werden soll.
Befeuert wird der "Kombi-Zwerg" von einem Fünfzylinder-Turbomotor der 340 PS leistet und 450 Nm an die Pneus schickt. RS-Modell-typisch: Die Kraftübertragung erfolgt über permanenten Quattro-Antrieb.
Im Bild: Die Rautengitter am Kühlergrill und den großen Lüftungseinlässe, sowie die Außenspiegel in Aluminiumoptik, unterscheiden den RS3 vom A3.
Der Wagen beschleunigt aus dem Stand in 4,6 Sekunden auf 100 Stundenkilometer - der rote Drehzahlbereich endet bei maximal 6800 Umdrehungen pro Minute. Schluss mit dem Vortrieb ist bei 250 km/h. Da ginge noch mehr, doch Audi regelt den "Power-Zwerg" elektronisch ab.
Die Auslieferung des RS3 beginnt im Frühjahr 2011, der Grundpreis in Deutschland wird bei 49.900 Euro liegen.
Volkswagen präsentiert auf dem kommenden Genfer Automobilsalon das neue Golf Cabriolet und läutet damit als erster Hersteller den Sommer ein.
Das Design des neuen Cabrios folgt in weiten Teilen dem geschlossenen, dreitürigen Modellbruders, versucht jedoch durch ein neues Heck, eine flachere Dachlinie und eine stärker geneigte Windschutzscheibe seine Eigenständigkeit zu bewahren.
Im Bild: Obwohl die Wolfsburger schon bald den Golf VII auf den Markt loslassen werden, basiert das neue Cabrio noch auf dem Vorgänger.
Das Stoffverdeck versenkt der neue Wolfsburger übrigens in nur 9,5 Sekunden. Und das auch während der Fahrt. Bis Tempo 30 km/h faltet sich das Dach elektrohydraulisch zusammen und gibt den Blick nach oben frei.
Preislich soll der Open-Air-Viersitzer zwischen New Beetle Cabriolet (ab 20.450 Euro) und Eos (ab 30.650 Euro) positioniert werden.
Der Schweizer "Konzept-König" Rinspeed ist bekannt für seine außergewöhnlichen Konstruktionen. Die neueste Kreation hört auf die Bezeichnung Bamboo und der Name ist Programm, denn es besteht zum Teil aus Bambusfasern.
Angetrieben wird das eigenwillige Gefährt von einem Elektromotor. Gewaltige Fahrleistungen darf man sich aber nicht erwarten, denn das lustige Auto soll die Menschen vom Höchstgeschwindigkeitsrausch befreien und will mit "klarer Ästhetik in reinster Form" bestechen.
Mit dem Ethera will die Nissan-Nobeltochter Infiniti das Kompaktsegment ordentlich aufmischen und Europa mit seinen Fahrzeugen erobern.
Zumindest mit der Länge von 4,40 Meter spielt der Ethera in der gleichen Liga wie der VW Golf. Optisch auffällig sind vor allem die C-Säulen, die durchaus an das Infiniti Sportcoupe Essence erinnern.
Noch ist der Infiniti Ethera nicht mehr als eine Studie. Ob und wann es der Japaner zur Serienreife schafft ist ungewiss.
Jaguar präsentiert auf dem Genfer Autosalon mit dem Jaguar XKR-S das stärkste Serienmodell der Firmengeschichte.
Die britische Raubkatze wird von einem Fünfliter-Kompressor-V8 angetrieben, der 550 PS und 680 Nm Drehmoment leistet. Damit soll der XKR-S eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 300 km/h erreichen.
Sinnliches kommt aus Frankreich, genauer gesagt von Renault. Die Crossover-Studie Captur kombiniert Elemente von Coupé, Roadster und SUV, wird als spaßiges Abenteuer-Fahrzeug positioniert und von einem Biturbo-Diesel angetrieben.
Unter der Haube arbeitet ein doppelt aufgeladenes Diesel-Aggregat, das nur 99 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren soll.
Der Biturbo-Vierzylinder fördert aus 1600 Kubikzentimeter Brennraum 160 PS und folgt damit dem branchenbestimmenden Downsizing-Trend.
Ferrari zeigt den neuen "Shooting Brake" FF - ein Coupé mit Steilheck, das von einem 660 PS starken V12-Aggregat angetrieben wird.
Die Bezeichnung FF steht für "Ferrari Four" und bedeutet, dass es sich um einen Ferrari mit vier angetriebenen Rädern und vier Sitzen handelt.
Der Motor hat einen Hubraum von 6.262 Kubikzentimeter und schickt ein maximales Drehmoment von 683 Nm an die vier Räder. Dank des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes sprintet der Ferrari FF in nur 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Verbrauch soll bei - für Sportwagen moderaten - 15,4 Litern auf 100 Kilometer an.
Hyundai präsentiert auf dem Genfer Autosalon, das extra für den europäischen Markt konzipierte Modell, i40. Im Juni 2011 wird er dann auch bei den Händlern stehen.
Überzeugen will der Hyundai i40 potentielle Kunden mit einer umfangreichen Ausstattung. So sind ESP, ABS und eine Berganfahrhilfe serienmäßig an Bord. Ob er sich gegen VW Passat Variant, Opel Insignia Sports Tourer und Ford Mondeo durchsetzen kann, wird sich zeigen.
Obwohl die Neuerungen beim VW Tiguan insgesamt eher dezent ausfallen, muss man anerkennen, dass dem Kompakt-SUV das neue Gesicht wirklich hervorragend steht.
Neu sind die horizontalen Linien an der Front, schmalere Scheinwerfer, der breite Grill und parallel verlaufende Stoßfänger - alles mittlerweile typische VW-Attribute, die man von anderen Modellen bereits kennt.
Unter dem Blechkleid hält VW an der bewährten Technik fest - aber nicht ohne alle Motoren überarbeitet zu haben. Demnach soll der Tiguan je nach Modell um bis zu einen Liter auf 100 Kilometer weniger verbrauchen als bisher.
Im selben Teich wie der Tiguan würde auch der Mazda Minagi gerne fischen. Und wenn es die Proportionen der Kompakt-SUV-Studie in die Serie schaffen, dann könnte er zum ernstzunehmenden Konkurrenten aus Fernost avancieren.
Das Design des Minagi ist ganz im Stil der neuen Mazda-Formensprache "Kodo – Soul of Motion" gehalten. Doch nicht nur äußerlich gibt das Conceptcar einen Ausblick auf den Look der Mazda-Zukunft, auch innerlich fungiert es als Technologieträger für die Mazda-Serienmodelle.
Mercedes zeigt in Genf das neue C-Klasse Coupé. Die Stuttgarter setzen dabei große Hoffnung in den Wagen und wollen damit einen jüngeren - und vor allem gut betuchten - Kundenkreis ansprechen. Könnte funktionieren mit diesem Design.
Fünf Motoren gibt es zur Premiere: Die Leistungsspanne reicht dabei von 156 bis 306 PS. Eine starke AMG-Version ist bereits in Planung.
Und auch die neue SLK-Generation soll einen Imagewandel erleben. Seit der Markteinführung im Jahre 1996 hängt dem Roadster nämlich das Image des typischen Frauenautos nach. Das ist nichts Schlechtes, aber nun soll aus dem Zweisitzer ein rassiger Sportwagen werden, der auch Männerherzen höher schlagen lässt.
Die Verwandlung soll vor allem durch eine optische Frischzellenkur geschehen. Das neue Design orientiert sich an dem großen AMG-Bruder, dem Flügeltürer SLS. Wobei sich die optische Verwandschaft mit dem V8-Boliden unter anderem in der neuen "Softnose" zeigt.
Mit dem Nissan Esflow möchte der Hersteller vor allem Menschen ansprechen, die neben einem reinen Umwelt-Gewissen nicht auf sportliche Fahrleistungen verzichten möchten.
Die Studie Esflow sprintet laut Nissan in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h und soll mit seinen Lithium-Ionen-Batterien 240 Kilometer weit kommen.
Nach dem Vorbild aktueller Zero-Emission-Fahrzeuge von Nissan sind auch bei der in Genf gezeigten Studie die Scheinwerfer und das Nissan-Logo blau getönt.
Der Renault Wind steht schon seit letztem Herbst bei den Händlern und ist drauf und dran in der Riege der Kompakt-Cabrios ein ganz Großer zu werden. Und zumindest der Name passt perfekt zu sommerlichen Freiluft-Feeling.
Für den Auftritt auf dem Genfer Automobil Salon verpassen die Franzosen dem dynamischen Coupé-Roadster nun den Gordini-Sportanzug mit der Rennoptik der 1960er- und 1970er-Jahre. Das heißt: Exklusive Metallic-Lackierung in "Gordini Blau" mit zwei weißen Streifen auf der Motorhaube und am Heck und aufgepeppte Sonderausstattung.
Auch die italienischen Herren von Maserati legen mit dem Gran Cabrio Sport nach und präsentieren auf dem Genfer Auto-Salon eine auf Muskulös getrimmte Version des Bestsellers.
Trotz "Bodybuilding" und stattlichen 450 PS kommt die neue Version noch etwas eleganter daher als die Normalversion.
Dunkle Scheinwerferumrandungen, neue Spoiler und Schweller in Wagenfarbe verschaffen dem Gran Cabrio Sport einen kraftvollen Auftritt und harmonieren überraschend gut mit dem als eher gediegen ausgelegten Charakter des Wagens.
Zu den Händlern kommt das Cabrio im Sommer 2011.
Mit dem Saab 9-5 SportCombi will die Spyker-Tocher in eine gesicherte Zukunft fahren.
Und der Lastesel schluckt ordentlich Gepäck: Bei umgeklappter Rückbank stehen knapp zwei Meter Laderaum zur Verfügung. 1600 Liter stehen dann laut Saab zur Verfügung. Bei aufrechter Rücksitzlehne sollen es immerhin 527 Liter sein.
Ab April 2011 kann man das 9-5 Sportkombi bestellen - ab September wird ausgeliefert. Die Preise dürften bei rund 35.000 Euro beginnen.
Honda zeigt auf dem Genfer Automobilsalon das Facelift seines Mittelklasse-Modells Accord. Dabei wurden sowohl der Kombi als auch die Limousine optisch überarbeitet. Neben dem dezent aufgefrischten Heck ...
... erhält der Honda Accord eine neue vollverchromte Nase.
Unter der Haube kommt unter anderem ein neues Dieselaggregat mit 180 PS zum Einsatz. Auch der Innenraum des Accord profitiert vom jüngsten Facelift und wirkt nun stimmiger.
Opel zeigt in Genf den neuen Opel Zafira. Zuerst noch als Studie, doch schon im Dezember soll die Serienversion zu den ersten Kunden rollen.
Laut Opel soll der neue Zafira ein "rollender Ort der Entspannung und Erholung" sein. Schön. Aber wie viel die "Wellness-Oase" auf vier Rädern kosten soll, ist noch nicht klar.
Nach dem "Countryman" und dem "Paceman" präsentiert Mini auf dem Genfer Automobilsalon nun das Konzeptauto "Rocketman". Der Dreitürer orientiert sich an den Wurzeln der Marke und hat, was die Abmessungen betrifft, einiges mit dem Ur-Mini gemein: Auf 3,42 Meter Länge komprimiert die Studie typische Werte der Marke Mini: Kompakte Geräumigkeit und Fahrspaß.
Zu den wichtigsten Innovationen bei Design und Funktionalität der Studie gehören mit Sicherheit die beiden seitlichen Türen. Durch die spezielle Anordnung der Türschwellen und aufgrund ihrer Länge ermöglichen sie einen besonders bequemen Einstieg. Beim Öffnen schwenken die Türen nämlich samt Schweller nach außen, so dass die Insassen bis unmittelbar an den Sitz herantreten und komfortabel Platz nehmen können.
Gleich vier neue Modelle präsentiert die schwächelnde Marke Lancia auf dem kommenden Genfer Automobil Salon - so viele wie schon lange nicht mehr. Das klingt nach Aufschwung, ist jedoch eher ein Verpackungstrick. Denn der Großteil der Neuheiten wurde keineswegs komplett neu entwickelt, sondern salopp gesagt "umgetauft". In der Branche nennt man das auch "Badge-Engineering".
Im Bild: Der Lancia Flavia wird in den USA unter der Bezeichnung "Chrysler 200" verkauft.
Der Lancia Flavia, der als geschlossene Version und als Cabriolet in Genf gezeigt wird, ist zunächst nicht mehr als eine seriennahe Studie und ermöglicht einen Blick auf die Zukunft der Marke.
Die zweite Neuheit im Lancia-Programm ist der Grand Voyager, der die Großraumlimousine Lancia Phedra ersetzt. Das Fahrzeug entspricht weitgehend dem großen amerikanischen Chrysler Voyager. Auf einer Länge von 5,14 Meter bietet der ab Sommer lieferbare Van in drei Reihen Platz für sieben Personen.
Unter der Haube verrichtet entweder ein Benziner mit 3,6 Litern Hubraum und 283 PS oder ein 2,8 Liter großer Diesel mit 163 PS den Dienst.
Das eigentliche Flaggschiff startet im Oktober unter der Bezeichnung Lancia Thema. Das Modell basiert auf dem Chrysler 300 (der im Januar auf der Detroit Motor Show vorgestellt wurde) und wird den etwas unglücklichen Lancia Thesis ersetzen.
Die Lancia-Limousine, die für dem europäischen Markt bestimmt ist, ist 5,08 Meter lang und wird zunächst mit zwei Diesel- und einem Benziner angeboten. Alles 6-Zylinder-Aggregate. Der 3,6-Liter-Benziner leistet 292 PS, die beiden Diesel fördern aus 3,0 Litern 190 PS beziehungsweise 224 PS. Einen mächtigen V8-Motor wird es bei den Italienern vorerst nicht geben.
Die einzige der vier Neuerscheinungen mit richtigen italienischen Genen ist der Kleinwagen Lancia Ypsilon. Die neue Generation, die im März in Genf Weltpremiere feiert, ist in der Länge auf 3,84 Meter gewachsen, erstmals auch als Fünftürer lieferbar und fährt mit aktueller Spritspar-Technik vor.
Der kleine Italiener wird nämlich unter anderem auch mit dem Zweizylinder TwinAir-Triebwerk (der auch im Fiat 500 verbaut wird) angeboten.
Der Ypsilon will sich im Kleinwagensegment mit einer hochwertigen Innenausstattung von seinen Konkurrenten abheben.
Die Basisversion des "Y" kostet zurzeit mindestens 11.390 Euro.
Auch der Lancia Delta wurde optisch und technisch überarbeitet. Der 4,50 Meter lange Fünftürer zeigt sich in Genf mit einem neuen Kühlergrill und Scheinwerfern.
Auch beim Delta kommen unter der Haube sparsamere Motoren zum Einsatz (1,6-Liter mit 105 PS). Derzeit muss man für den Delta mindestens 17.990 Euro bezahlen.
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Artikel vom 28.02.2011 11:00 | KURIER.at | Pascal Sperger | « zurück zu Motor


