Monday, May 21, 2012

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Motor-News: Audi verkaufte im April mehr Autos

Skoda zeigt neues Sondermodell +++ Formel-1-Legende Moss in Wien +++ 7 Prozent der Kfz erhielten kein "Pickerl" +++

Letztes Update am 09.05.2012, 12:16


Audi verkaufte im April mehr Autos

Der deutsche Autokonzern Audi hat auch im April wieder deutlich mehr Autos verkauft. Weltweit setzte die Volkswagen-Tochter rund 125.200 Fahrzeuge ab, ein Plus von 14,4 Prozent. Damit summieren sich die Verkäufe in den ersten vier Monaten des Jahres bereits auf 471.300 Autos, das sind 11,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Konzern am Mittwoch in Ingolstadt mitteilte. Schlecht läuft es für die Nobelmarke nur in den gebeutelten südeuropäischen Ländern.

Skoda zeigt neues Sondermodell

Komfort rauf, Preis runter: Skoda bringt ein Fabia-Sondermodell namens Monte Carlo auf den Markt. Zur Auswahl steht das komplette Motorenprogramm zwischen 60 und 105 PS. An Bord: Stark erweiterte Serienausstattung, die unter anderem 15 Millimeter tiefer gelegtes Sportfahrwerk, Sportsitze, 3-Speichen-Lederlenkrad, Edelstahlpedale, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie Front- und Dachkantenspoiler umfasst. Der Fabia Monte Carlo ist ab € 15.140,– zu haben, der Preisvorteil beträgt € 1770,–.

Formel-1-Legende Moss in Wien

Während seiner Laufbahn zwischen 1948 und 1962 hat Sir Sterling Moss 466 Rennen gewonnen, Weltmeister wurde er nie. Dafür bekam er 10.000 Fanbriefe pro Tag und ein für die 1960er-Jahre sagenhaftes Startgeld. Am Dienstag beehrte der Oldtimer-Race-Fan gemeinsam mit „Chopard“-Boss Thomas Koblmüller in der Wiener Boutique den auf 20 Stück limitierten „Ennstal Classic Chrono“.

Saab hat 1,5 Milliarden Euro Schulden

Der bankrotte schwedische Autobauer Saab ist mit rund 1,5 Mrd. Euro verschuldet. Die Verwalter des Unternehmens veröffentlichten am Dienstag in Stockholm eine Vermögensaufstellung, derzufolge den Schulden in Höhe von 13 Mrd. Kronen (1,5 Mrd. Euro) Vermögenswerte von 3,6 Mrd. Kronen (408 Mio. Euro) gegenüberstehen. Saab schuldet demnach dem schwedischen Staat 2,2 Mrd. Kronen und dem früheren Mutterkonzern General Motors (GM) 606 Mio. Kronen. Weitere 513 Mio. Kronen stehen bei den Saab-Mitarbeitern aus. Saab schuldet GM außerdem noch 2,2 Mrd. Kronen für Vorzugsaktien. Diese Summe würde jedoch nur fällig, wenn bei dem Bankrott ein Überschuss anfällt. Der Konzern hatte im Dezember Insolvenz angemeldet.

(10.04.2012)

KTM heißt wieder KTM

Der oberösterreichische Motorradhersteller KTM Power Sports kehrt zum einfachen KTM AG zurück, geht aus einer  am Dienstag veröffentlichten Ergänzungsmitteilung für die Hauptversammlung am 20. April hervor. Begründet wird der Antrag damit, dass es "auf Grund der Stärke der Marke `KTM` keines Hinweises auf die Unternehmenstätigkeit im Firmenwortlaut" bedürfe.

"Die Marke wird durch den kurzen und prägnanten Firmenwortlaut "KTM AG" noch mehr in den Mittelpunkt gestellt. Darüber hinaus ist auch davon auszugehen, dass die Vereinfachung des Firmenwortlautes das Auftreten der Gesellschaft in den emerging markets erleichtert." Der Antrag wurde von Kernaktionärin Cross Industries gestellt.

Bild: Der Franzose Serge Gounon auf seiner KTM bei der Rallye Dakar im Jahr 2012.

Slowakei will Sondersteuer für Luxus-Autos

Die Slowakei will eine Sondersteuer für den Einkauf von Luxus-Autos einführen. Dies kündigte der künftige Finanzminister Peter Kazimir am Montag laut Medienberichten an. Die Luxus-Steuer soll im Paket mit anderen Maßnahme dazu beitragen, die Staatskasse zu sanieren.

Der Satz der neuen Steuer sollte laut Kazimir von der Stärke des Motors oder dem Emissionsausstoß abhängen. "Autos vom Typ Skoda werden es bestimmt nicht sein", versicherte er in Anspielung auf die meist verkaufte Pkw-Marke in der Slowakei. Laut einem Entwurf könnte die sogenannte Registrierungs-Steuer bis zu 1.500 Euro ausmachen. Der Staat könnte so jährlich rund 24 Millionen Euro zusätzlich in sein Budget bekommen, hieß es.

Die neue slowakische Regierung der Sozialdemokraten (Smer-SD) soll am Mittwoch angelobt werden. Das Kabinett unter der Führung von Robert Fico wird mehr als eine Milliarde Euro aufstellen müssen, um 2013 das Defizit der öffentlichen Finanzen unter drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu drücken.

(02.04.2012)

ÖAMTC beklagt Spritpreishoch vor Ostern

Alle Jahre wieder monieren Österreichs Autofahrerclubs die sogenannten Feiertagszuschläge bei den Treibstoffpreisen. Heuer zu Ostern wird laut ÖAMTC für die Autofahrer überhaupt teurer als je zuvor - selbst, wenn die Preise auf dem aktuellen Stand blieben. "Die Differenz der Kosten einer 50-Liter-Tankfüllung Super zwischen 2009 und heute liegt bei 25,55 Euro. Für diesen Betrag könnte man sich immerhin 102 hartgekochte, bunte Ostereier kaufen", rechnete ÖAMTC-Expertin Elisabeth Brandau am Dienstag in einer Aussendung vor. Davon gingen 77 Eier an die Mineralölwirtschaft, 25 Eier als Mineralölsteuer und Umsatzsteuer an den Bund.

(28.03.2012)

Daimler plant Elektroauto für China

Der Autokonzern Daimler plant ein neues Elektroauto speziell für den chinesischen Markt. Das Fahrzeug auf der Basis der alten B-Klasse solle Ende April auf der Automesse in Peking vorgestellt und unter einem völlig neuen Markennamen verkauft werden. "Auf der Messe werden wir eine Studie präsentieren, die zeigen wird, wie das Elektroauto als Serienfahrzeug aussehen könnte und was es leistet", sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber dem Magazin Wirtschaftswoche laut einer Vorausmeldung.

Daimler arbeitet auf diesem Gebiet mit dem chinesischen Auto- und Batteriehersteller BYD zusammen. "Wir sind bei den Arbeiten mit BYD im Zeitplan und sehen das Joint Venture weiterhin sehr positiv", sagte Vorstand Weber.

(25.03.2012)

Tata nicht an Saab interessiert

Der indische Autokonzern Tata ist nicht am insolventen schwedischen Autobauer Saab interessiert. "Wir bieten nicht für Saab", sagte Tata-Chef Ratan Tata am Dienstag am Rande des Genfer Autosalons. Tata reagierte auf den Bericht der indischen Zeitung Indian Express, seine Firma wolle 350 Mio. Dollar (266 Mio. Euro) für Saab bieten.

Tata hatte Jaguar und Land Rover 2008 dem US-Autobauer Ford abgekauft. Der indische Konzern zahlte dafür 2,3 Mrd. Dollar. Selbst produziert Tata unter anderem den Kleinwagen Nano, nach Unternehmensangaben das billigste Auto der Welt. In Genf stellte Tata sein Elektroauto Megapixel vor.

Presseberichten zufolge liegen derzeit fünf Übernahmeangebote für Saab auf dem Tisch. Zu den Bietern sollen unter anderem der chinesische Autohersteller Youngman aus China und Mahindra & Mahindra aus Indien gehören. Youngman soll 269 Mio. Euro geboten haben. Insolvenzverwalter Hans Bergqvist will Saab komplett verkaufen.

(06.03.2012)

Der neue SUV von Porsche heißt Macan

Der neue SUV von Porsche erhält den Namen Macan. Der Name leitet sich vom indonesischen Wort für Tiger ab und soll Geschmeidigkeit, Kraft, Faszination und Dynamik verbinden.

Als fünfte Modellreihe soll der Macan zentraler Bestandteil der Strategie 2018 sein, mit der Hersteller sein Portfolio weiter ausbauen möchte. Porsche will mit dem Macan an den Erfolg des Cayenne anknüpfen. Der Sport-Geländewagen läuft ab 2013 im Werk Leipzig vom Band. Dazu wird der Standort in Sachsen zu einem vollwertigen Produktionsstandort inklusive Karosseriebau und Lackieranlage erweitert. Dafür werden 500 Millionen Euro investiert Mittelfristig schafft der Sportwagenhersteller dadurch mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze.

BMW startete mit Absatzplus ins Jahr

Der Oberklasse-Autobauer BMW ist mit einem Absatzzuwachs ins Jahr gestartet. Im Jänner wurden weltweit nach Angaben von Mittwoch 112.163 Fahrzeuge verkauft, das sind 6,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Kräftige Zuwächse habe es in Asien und in Nordamerika gegeben, sagte Vertriebschef Ian Robertson. Von der Kernmarke BMW seien mit 96.183 Wagen (plus 5,9 Prozent) so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in einem Jänner verkauft worden. Der Absatz der Marke Mini legte um 11,6 Prozent auf 15.768 Kleinwagen zu.

Robertson rechnete auch in den kommenden Monaten mit weiteren Zuwächsen. Für Schub soll der neue 3er sorgen, der Mitte Februar auf den Markt kommt. "In der zweiten Jahreshälfte gehen wir angesichts der Einführung weiterer neuer Modelle von einem noch dynamischeren Wachstum aus." 2011 hatte der Münchner Hersteller 1,67 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce rund um den Globus verkauft.

(08.02.2012)

Goodyear Dunlop schafft D-A-CH-Organisation

Der Reifenhersteller Goodyear Dunlop integriert die Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in ein neu geschaffenes D-A-CH-Cluster. Die rechtlichen Gesellschaften der Goodyear-Dunlop-Organisationen in den drei Ländern bleiben dabei unverändert erhalten. Die Gesamtverantwortung für die Führung der D-A-CH-Organisation obliegt Dr. Rainer Landwehr, der zusätzlich zu seiner Funktion als Vorsitzender der Geschäftsführung der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH zum Group Managing Director Deutschland, Österreich, Schweiz ernannt wurde. Mitchell Peeters, derzeit General Manager Schweiz und Österreich, wird nach knapp drei Jahren in Österreich und der Schweiz zum 1. Januar 2012 zum General Manager der Sektion Middle East & Afrika. (21.12.2011)

Ford ruft fast 129.000 Autos zurück

Bei einigen Autos der Modelle Mercury Milan und Ford Fusion aus den Jahren 2010 und 2011 könnten sich Reifen lösen, teilte die zuständige US-Aufsichtsbehörde am Freitag mit. Nach Angaben des zweitgrößten US-Autobauers wurden die betroffenen Fahrzeuge in einem Werk in Mexiko gebaut. Es seien sechs Fälle bekannt, wo es Probleme mit den Reifen gegeben habe. (10.12.2011)

Biosprit ARBÖ und AK gegen Einführung

Umweltminister Berlakovich will ab nächstem Herbst Tankstellen den Verkauf des Biotreibstoffs E10 (Benzin mit knapp zehn Prozent Ethanol-Beimischung) vorschreiben. Der Autofahrerclub ARBÖ und die Arbeiterkammer wetterten am Donnerstag einmal mehr gegen die Einführung. Ihr Slogan: "Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in den Tank." Gemeint ist der Zusatz, der aus Mais, Getreide oder Zuckerrüben gewonnen wird.



Letztes Update am 09.05.2012, 12:16


Artikel vom 01.01.1970 01:00 | APA, KURIER | spp | « zurück zu Motor


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