Monday, May 21, 2012

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Die unbekannte Welt der Promi-Nannys

Hollywood-Stars wie Angelina Jolie, Gwen Stefani oder Beyoncé lassen sich eine vertrauenswürdige Nanny viel kosten - reden wollen sie aber nicht über ihre Helfer.

Letztes Update am 10.02.2012, 10:06


Vor zwei Tagen verkündete die Sängerin Beyoncé Knowles, dass ihre neugeborene Tochter Blue Ivy wie ein ganz normales Kind aufwachsen soll und nicht verwöhnt wird, nur weil die Eltern reich sind. Sie hätte auch noch dazu sagen können, dass sie dafür sechs Nannys engagiert hat.

Wahrheiten über Promi-Nannys ...


Die Nannys sind angehalten, dem Promi-Baby stündlich die Windeln zu wechseln, berichten Klatschblätter. Es ist durchaus verständlich, dass vielbeschäftige Sängerinnen und Schauspielerinnen Unterstützung mit ihren Kinder brauchen, ...

... doch die Geheimhaltung darüber ist befremdend. In Hollywood spricht man in der Regel nicht über diverse Helfer, wie Beyoncè beweist. Nur auf den Paparazzi-Fotos tauchen die Nannys mit den Promi-Kindern auf.

Bild: Salma Hayek mit Kind und Nanny.

Die Elite in diesem anspruchsvollen Job kann sich bei Arbeitgebern wie Gwen Stefani, Jennifer Lopez, ...

Bild: Gwen Stefani und ihre Nanny, die ihren jüngsten Sohn am Arm trägt.

... Katie Holmes oder Angelina Jolie über Jahresgagen von sechsstelligen Eurobeträgen freuen, so das New York Magazine. Mit den stolzen Summen kauft der Star gleichzeitig auch Vertrauen und Verschwiegenheit der Angestellten.

Bild: Suri Cruise, die Tochter von Katie Holmes und Tom Cruise mit ihrer Nanny.

Wer ein Kindermädchen haben will, das nicht mit den "Tagebüchern einer Nanny" bekannt und reich werden möchte, muss also tief in die Tasche greifen.

Bild: Die zum dritten Mal schwangere Jennifer Garner (Mitte) mit Kindern und ihrer Nanny (links).

Um eine handvoll renommierter und für ihre Diskretion geschätzter Nannys wird in Hollywood sogar gestritten. Die Stars werben sich die besten Kindermädchen gerne gegenseitig ab.

Bild: Jessica Alba im Hintergrund, davor ihre Tochter Honor mit Nanny.

Sheryl Crow und Julia Roberts zum Beispiel lieferten sich einen regelrechten Wettkampf um Marva Soogrim. Roberts konnte Frau Soogrim schließlich von Crow abwerben - die Nanny ist heute Millionärin.

Bild: Julia Roberts mit ihrer Tochter Hazel.

Fast niemand hat mehr Einblick in das Privatleben der Promis als ihre Nannys. "Mit Kindern gut zu können" ist daher nicht genug, um als sogenannte Celebrity-Nanny zu arbeiten. Eigene Firmen bieten ausgebildete Kräfte an, die zuvor auf Herz und Nieren geprüft werden.

Bild: Courtney Cox mit Nanny und Tochter Coco.

Auf das Erziehen der Kinder beschränkt sich das Dasein dieser Kindermädchen nur selten. Auch Ausflüge organisieren, putzen und einkaufen gehört für die Babysitter zum Alltag.

Bild: Heidi Klum und ihre Entourage an Nannys.

Dafür dürfen die exklusiven Nannys in der Regel aber auch den Lebensstandard von Hollywoodstars genießen. Damit die Promis bei ihren Arbeitskräften auch ja kein Risiko eingehen, werden in den Vermittlungsagenturen ...

Bild: Stylistin Rachel Zoe lässt ihren Sohn bei der Nanny, um bei Barneys zu shoppen.

... Drogentests verlangt und die Kreditwürdigkeit geprüft. Weil die kinderfreundlichen Damen - Männer gibt es so gut wie keine - oft mehr mit den Kindern zu tun haben als die Eltern selbst, ...

Bild: "Desperate Housewife" Marcia Cross mit ihren Kindern und Nanny.

... sollten die auch was auf dem Kasten haben. Katie Holmes und viele andere Celebrities setzen College-Abschlüsse bei ihren Nannys voraus.

Bild: Halle Berry mit Tochter Nahla und Nanny.

Wenn man für Gwyneth Paltrow und Chris Martin arbeiten will, sollte man ihren Kindern Moses und Apple auch Griechisch oder Latein beibringen können. Außerdem haben sie noch eine ganze Liste an weiteren Anforderungen für ihre Kindermädchen.

Bild: Gwyneth Paltrow mit Sohn Moses.

Sportlich soll sie sein, mindestens zwei Instrumente spielen und vier Sprachen sprechen. Dafür soll es dann aber auch 98.000 Dollar im Jahr geben, berichtet das New York Magazine.

Bild: Lilly Kerssenberg mit Sohn Amadeus und Nanny.

Angelina Jolie und Brad Pitt haben 25 Angestellte, darunter sind auch sechs Nannys - für jedes Kind Eine.

Bild: Angelina Jolie mit ihren Zwillingen und einer Nanny.

Kolportierte 150.000 Dollar bezahlen Brangelina pro Jahr, dafür müssen ihre Helfer aber auch immer reisebereit sein, die Muttersprache des jeweiligen Kindes sprechen und einen College-Abschluss in Kindeserziehung oder Pädagogik aufweisen.

Bild: Angelina Jolie und Brad Pitt mit ihren Kindern.

Ihre Personal Trainer oder Stylisten promoten viele Promis gerne, die Nannys bleiben dagegen im Hintergrund. Nur wenige geben in der Öffentlchkeit überhaupt zu, die Hilfe von Kindermädchen zu brauchen.

Bild: Sarah Jessica Parker mit ihren Zwillingen und ihrer Nanny.

Eine seltene Ausnahme macht Sarah Jessica Parker. Sie erzählte erst kürzlich vor laufender Kamera und ganz offen, dass sie ihre drei Kinder - nach einem Jungen kamen Zwillingsmädchen von einer Leihmutter dazu - nicht ohne die Hilfe von Nannys schupft. Bedankt hat sich Parker dann netterweise auch gleich in der Öffentlichkeit bei ihren Helferinnen.

Bild: Sarah Jessica Parker mit ihren Zwillingen und ihrer Nanny.

So begeistert wie Parker ist Victoria Beckham wohl nicht von ihrem letzten Kindermädchen. Ihre Nanny ist ein schwarzes Schaf in der Welt der Celebrity-Kinderbetreuerinnen. Abbie Gibson, die Aufpasserin auf Victorias drei Söhne, plauderte mit News of the World über sehr private und unschöne Details der bekannten Familie.

Ausnahmen bestätigen eben auch hier die Regel.

Bild: Victoria Beckham mit ihrer Tochter Harper Seven.



Letztes Update am 10.02.2012, 10:06


Artikel vom 09.02.2012 23:18 | KURIER | Christina Michlits | « zurück zu Leute


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