Monday, May 21, 2012

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Nackt und tätowiert statt Pelz

Jennifer Weist, Sängerin der Band "Jennifer Rostock" ist der vorerst letzte Promi, der sich für PETA auszog. Plus: Welche Stars noch für den Tierschutz kämpfen.

Letztes Update am 27.03.2012, 11:05


Sich für Pelz auszuziehen ist nichts Neues, doch Aufsehen erregt es trotzdem immer wieder. Die vorerst letzte Prominente, die lieber nackt ist, als Pelz zu tragen, ist die Deutsche Jennifer Weist. Die Frontfrau der Band "Jennifer Rostock" fällt nicht nur durch ihre roten Haare auf, sondern vor allem durch die vielen Tattoos. Daher steht ...

... auch auf der Anti-Pelz-Kampagne "Ink not Mink" (Tinte, nicht Nerz). Für die Jugendkampagne peta2 entblätterte sich die Wahlberlinerin und meinte: "Pelze tragen geht überhaupt nicht klar. Jeder weiß, dass auch für Pelzbesätze oder Pelzaccessoires Tiere qualvoll sterben. Ich bin tätowiert – mir ist es selbst überlassen, was ich mit meiner Haut anfange. Die Tiere, die für die Pelzindustrie leiden, haben keine Wahl. Mode soll Spaß machen und das geht nur ohne Blutvergießen. Wir können Pelz hier nicht gebrauchen!"

Auch Oscar-Preisträgerin Penelope Cruz setzt sich aktiv für die Tierschutzorganisation ein. Peter Höffken von PETA Deutschland hofft, dass durch ihr Mitwirken an der Kampagne "Zeig Pelz die kalte Schulter" vielen  Fans eine deutliche Botschaft gegeben wird: "Wer so gut aussehen will wie sie, verbannt Pelz aus seinem Kleiderschrank, ein für alle Mal".

Cruz, eine bekennende Tierliebhaberin, trennt sich oft nicht einmal bei Interviews von ihren geliebten Vierbeinern. Auch bei der Kollektion, die die Schauspielerin gemeinsam mit ihrer Schwester Monica für Mango designte, war kein Stück Pelz zu finden.

Die Spanierin gesellte sich zu einer wachsenden Liste an Prominenten, die sich für die Anti-Pelz-Kampagne von PETA einsetzen.

So entblößte auch Eva Mendes ihren Luxuskörper, um auf das Leiden der Tiere aufmerksam zu machen.

Vor ihr hatte sich George Clooneys Ex-Freundin Elisabetta Canalis für PETA ablichten lassen. Ihr Motto: "Lieber nackt als im Pelz."

Sie nahm an der seit Jahren stattfindenden Kampagne "Pelz? Da gehe ich lieber nackt" teil.

Neben Mendes setzen sich auch ...

... Khloe Kardashian und ...

... Schauspielerin Olivia Munn dafür ein. Und bewiesen, dass nackte Haut viel schöner ist als Pelz. Daher posierte die Schauspielerin gleich mit einem süßen Häschen, damit das auch jeder so sieht.

Dominique Regatschnig ist derzeit das einzige Playboy-Model aus Österreich und fühlte sich deshalb geehrt, als PETA sie bat, für die Valentinstags-Kampagne ihre Hüllen fallen zu lassen: "Ich bin ein absoluter Tierfreak, bin mit Haustieren aufgewachsen." Der einzige Pelz, den sie trägt, befindet sich am Ende der Hundeleine und hört auf den Namen Coco.

Fratze statt Tatze: Ex-Pussycat-Doll-Sängerin Kimberly Wyatt setzte sich mal in der PETA-Kampagne gegen Tierversuche in der Kosmetik ein und schockierte mit Fratzen-Foto.

"Natürlich ist der Anblick schwer zu ertragen. Aber ich denke, es repräsentiert perfekt die Tiere, an denen tatsächlich Kosmetikversuche durchgeführt werden," so die Sängerin über ihre Motivation zum Protest.

Rechtzeitig zur letztjährigen London Fashion Week ließ das britische Model Kelly Brook die Hüllen fallen - allerdings für den guten Zweck. Vor der Kamera von Sänger Bryan Adams posierte die 31-Jährige im aufgemalten Schlangenkostüm für PETA: "In welcher Haut stecken Sie? Tiere gehören in die Wildnis und nicht in Ihren Kleiderschrank", so die Botschaft.

"Ich bekomme eine richtige Gänsehaut, wenn ich daran denke, auf was für eine grausame Art und Weise Schlangen, Eidechsen, Krokodile und andere exotische Geschöpfe gezüchtet und dann umgebracht werden, um aus ihnen Stiefel, Taschen und Gürtel herzustellen", erzählte das Ex-Playmate.

"Unsere Botschaft sollte lauten, Designer zu unterstützen, die kreativ und nicht zerstörerisch sind. Zudem sollten wir uns doch lieber mit Reptilien-Imitaten in punkto Kleidung zufrieden geben und uns an der Schönheit der Tiere ergötzen statt sie alle zu töten", fügte die 31-jährige noch hinzu.

Die Schauspielerin Daryl Hannah engagiert sich seit Jahren für den Umweltschutz. Ende August 2011 protestierte sie vor dem Weißen Haus gegen den Bau einer Ölpipeline. Die Polizei schritt ein und verhaftete den Filmstar erst einmal.

Bei der Festnahme verhielt sich der "Kill Bill"-Star äußerst zahm.

Die Polizei ließ alle Demonstranten abführen, Hannah leistete kaum Widerstand. Was darauf hindeutet, dass das Ganze echt war und keine Szene aus einem Filmdrehbuch.

So lässt sich ein Hollywood-Profi arretieren: Immer ein freundliches Lächeln für die Kameras.

Tarantino hat hier jedenfalls sicher nicht seine Hand im Spiel gehabt. Sonst hätte der junge Polizist mit der schneidigen Sonnenbrille auf diesem Bild keinen linken Arm mehr.

Zur Sache: Die Pipeline, gegen die Daryl Hannah protestierte, soll von Kanada bis in den Golf von Mexiko reichen. 

Sehen Sie hier eine Liste weiterer engagierter Stars.

Tamara Ecclestone ließ sich für PETA ablichten, ihr Ziel: Respekt, Geduld und Verständnis für Hund & Co. Die Formel 1-Erbin ist viel, TV-Moderatorin, Lifestyle-Reporterin, Eigentümerin einer Fernsehproduktionsfirma – und Tierschützerin. So setzt sie sich unter anderem gegen Mode aus Pelz ein und ließ sich dazu für PETA mit einer klug platzierten karierten Flagge ablichten. Die Botschaft: "Sieger sind pelz-frei – so gewinnen alle".

In der jüngsten Kampagne ist die Tochter von Formel 1-Mogul Bernie Ecclestone, mit kaum mehr als ein paar Engelsflügeln bekleidet, gemeinsam mit ihrem geliebten Hund Buster auf der Anzeige der PETA UK zu sehen. "Sei ein Engel für Tiere! Sie verdienen Respekt, Geduld und Verständnis", sagt Tamara. Das Motiv wurde von Star-Fotograf Dan Kennedy für PETA UK kostenlos in Szene gesetzt. Zusätzlich zum neuen Motiv engagiert sich Tamara für PETA USA in einem Projekt für Hunde in armen Gemeinden. Dank ihrer finanziellen Unterstützung konnte PETA USA vielen Hunden mit einer tierärztlichen Behandlung, Hundehütten und Adoptivfamilien helfen. "Alle Hunde haben es verdient, geliebt zu werden", sagte Tamara im PETA-Interview. "Ich ermutige alle Menschen, ihr Möglichstes zu geben, um Tieren in Not zu helfen. Wenn Sie die nötigen Mittel, Zeit und Geduld haben: Öffnen Sie Ihr Herz und nehmen Sie ein Tier aus dem Tierheim auf!"

In den vergangenen Jahren hat die 27-Jährige die Tierschutzorganisation auch im Kampf gegen Stopfleber unterstützt.

Schauspielerin Pamela Anderson legte sich für Tiere - genauer das Wohl der Robben - sogar mit der größten Volksrepublik der Welt an. Die bekannte Tierschützerin kritisierte China wegen seiner Robbenfleischimporte.

Der Ex-"Baywatch"-Star schrieb einen Brief an den chinesischen Agrarminister Xu Shaoshi. Laut PETA kritisierte die 44-Jährige darin, dass China Robbenfleisch und -öl aus Kanada importiere.

"Lassen Sie nicht zu, dass China der Abfallkübel für Robbenfleisch und Ölprodukte wird, die selbst die Kanadier nicht wollen", schrieb Anderson.

Sie lud Xu in ihr Heimatland ein, "um sich die Grausamkeit des jährlichen Robbenschlachtens anzusehen".

Tierschützer kritisieren schon lange die Robben-Jagd als grausame Tierquälerei. Weltweit werden im Jahr rund 900.000 Robben getötet, unter anderem in Kanada. In die Europäische Union dürfen Robbenprodukte wegen eines Embargos nicht eingeführt werden. China dagegen hat es Kanada in einem Anfang des Jahres geschlossenen Abkommen erlaubt.

Im Bild: Anderson mit PETA-Präsidentin Ingrid Newkirk

Nicht nur Busen und Bikini: Anderson setzt sich bereits seit den 90er Jahren für die Rechte von Tieren und in weiterer Folge für die Tierschutzorganisation PETA ein.

Hin-, nicht wegschauen! Mit ihrem Engagement hofft das ehemalige Playmate die Öffentlichkeit auf Grausamkeiten, die an Tieren verbrochen werden, aufmerksam zu machen.



Letztes Update am 27.03.2012, 11:05


Artikel vom 20.09.2011 08:00 | KURIER.at; Photo Press Service (3) | red. | « zurück zu Leute


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