Wednesday, May 16, 2012

» Registrieren / Anmelden

Wärmstens zu empfehlen gegen die Eiseskälte

Die Temperaturen gehen auf die Minus 20 zu. Was isst und trinkt man da, um nicht zur Frostbeule zu werden?

Letztes Update am 03.02.2012, 14:23


Wärmstens zu empfehlen gegen die Kälte

Manches tut im Winter gut, anderes weniger. Die Traditionelle Chinesische Medizin weiß mehr und teilt unsere Lebensmittel in wärmende und kühlende Kategorien ein. Letztere sollten Sie nur bevorzugen, wenn Sie auch bei Minus 20 Grad gerne im T-Shirt im Straßencafé sitzen möchten.

Etwas Chili hilft, aber nicht lange

Chili bringt den Esser ins Schwitzen, hält aber nicht ewig an. Und wer ohnehin am Magen oder am Herz leidet, der meidet Chili wie der Teufel das gefrorene Weihwasser.

Was heißt gekocht wird, wärmt Körper und Seele

Jedenfalls gilt, was jedem klar sein sollte: keine oder wenig Rohkost, kein oder wenig Salat, und mehr vom warmen Essen, ob aus dem Wok, gedämpft, gedünstet oder geschmort.

Machen Sie schon am Morgen alles richtig

Ein warmes Gericht aus Haferflocken mit Obst ist ideal, um den Eisbären, die Sie vor der Haustüre erwarten, Paroli zu bieten. Milchprodukte sollten Sie laut TCM (Traditioneller chinesischer Medizin) eher meiden.

Zum Trost gibt`s Toast

Um sich für die Minus 20 draußen zu wappnen, beginnen Sie den Tag mit getoastetem Brot. Mit Marmelade drauf oder auch einer kleinen Trüffel-Eierspeis.

Jetzt ideal: ein scharfes Gulasch

Denn da ist Kümmel drin, Paprika auch und damit zwei Gewürze, die im Winter für innere Wärme sorgen. Das Gulasch aber bitte vom Rind und nicht vom Schwein, denn:

Schwein schlecht, Lamm gut

Vom Schweinefleisch sagen die chinesischen Mediziner, dass es kühle. Lamm, Reh oder Fasan seien dafür ideal für die kalte Jahreszeit, die jetzt besonders kalt ist.

Maroni - ein heißer Tipp

Sie sehen aus, als würden sie gegen die Kälte wirken und tun es auch. Bereiten Sie ein Ragout aus Maroni und Sellerie und essen Sie dazu Wild. Die Rettung an eiskalten Abenden.

Ingwer in die Suppe und den Tee

Ein Tee aus Ingwer mit Zitrone und Honig ist ideal. Ingwer in einer Paprikasuppe ebenfalls. Allerdings: der Ingwer-Effekt ist kurzfristig, wenn auch wohltuend.

Zimt und alles, was in den Glühwein kommt

Anis, Zimt und Gewürznelken wärmen, doch mit dem Alkohol soll man es laut chinesischer Meinung nicht übertreiben. Hält sich bloß kaum einer an den Rat bei der Kälte. Wir nicht und die Russen auch nicht.

Grünes Gemüse wärmt

Kohl im Winter, wunderbar, solange er nicht nach deutscher Art hundert Stunden eingebrannt ist. Am besten ist das grüne Gemüse gedämpft.

Birnen wärmen, Zitrusfrüchte kühlen

Birnen, mit Nelke oder Zimt als warmes Kompott zubereitet, bringen Wärme in den Körper und sind ganz nebenbei auch sehr vitaminreich. Dazu kommt: Birne und Birnensaft befeuchten die Schleimhäute und die Lunge und sind darum bei trockenem Reizhusten sehr wohltuend. Dennoch lassen wir uns die winterliche Freude an frisch gepressten Orangen nicht verderben, oder?

Eine Nuss für den Kopf

Wenn die Kälte droht, das Hirn lahmzulegen, hilft ein Schuss Nuss. Nüsse sind gut für die Nerven und bringen dem Hirn Energie.



Letztes Update am 03.02.2012, 14:23


Artikel vom 02.02.2012 18:18 | KURIER | ar, ra | « zurück zu Genuss


Postings (Netiquette)

Kommentare werden geladen...