leseZEICHEN: San Remo
Michael Horowitz über das Wiedererwachen der Blumenstadt.
Letztes Update am 19.01.2012, 15:31
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Wednesday, May 16, 2012
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Renaissance an der Riviera. Hier in Ligurien – zwischen Genua und Nizza – überwinterte während der Belle Époque der Adel Europas. Glücksritter und Lebenskünstler forderten im Casino von San Remo das Glück heraus. Und Winston Churchill genoss unter dem Sonnenschirm nach einem üppigen Lunch Zigarre & Whiskey. Denn er wusste, man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen. Nach dem Krieg organisierte die Turiner Tageszeitung La Stampa Sonderzüge, die Kinder aus den grauen Städten für einen Tag an die Blumenriviera brachten. Spaghetti, Strandspiele und Schwimmwett- kämpfe sorgten für glückliche Stunden. Lange hörte man nichts mehr von San Remo. Die Zeiten, als Casanova, die Rothschilds, der Maharadscha von Jodpur, Grace Kelly, die Duse, die Callas hier verkehrten, sind lange vorbei. Doch jetzt erwacht die Blumenstadt zu neuem Leben. Umgeben von schroffen Küsten, malerischen Fischerdörfern und mittelalterlichen Bergsiedlungen. San Remo, Synonym für Lebenslust und ewigen Frühling, erlebt endlich seine verdiente Renaissance.
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Artikel vom 06.01.2012 12:16 | KURIER | Michael Horowitz | « zurück zu Freizeit
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