ÖBB bezahlte Taxi-Fahrten

Kopie von Barrierefrei Züge auf der alten Westbahntrasse sin…
Foto: KURIER/Wolfgang Atzenhofer Noch nicht alle Züge sind barrierefrei

Die ÖBB hat vielen Kunden eine Taxi-Fahrt bezahlt.
Einige Kunden konnten nämlich nicht mit dem Zug fahren,
da noch nicht alle Züge barrierefrei sind.

Seit 1. Jänner gilt das
Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
In diesem Gesetz steht, dass bauliche
Barrieren entfernt werden müssen.
Barrieren sind zum Beispiel wenn
Rollstuhl-Fahrer wegen Stufen nicht
in den Zug einsteigen können.
Es gibt bereits viele Züge, die barrierefrei sind.
Aber nicht überall sind die Züge schon barrierefrei.
In Orten wie Melk in Niederösterreich
fehlen barrierefreie Züge.

Die ÖBB-Österreichische Bundesbahn,
arbeitet daran, für alle Orte
genug barrierefreie Züge bereitzustellen.
Auf der viel genutzten Zug Strecke
in Niederösterreich von Pöchlarn bis
St. Pölten konnten viele Rollstuhl-Fahrer
nicht Zug fahren, weil dieser noch nicht
barrierefrei ist.
Deswegen hat die ÖBB vielen Kunden,
die wegen Barrieren nicht mit dem Zug fahren
konnten, Taxi-Fahrten bezahlt.

18 Züge, die barrierefrei sind, wurden
zu der Strecke zwischen St. Pölten
und Wien-Westbahnhof gebracht.
Damit überall genug barrierefreie Züge sind,
sollen bis 2017 noch 66 Züge dazu kommen.

(ILR / mk) Erstellt am