Letztes Update am 05.05.2012, 12:09
Der Mann soll sein Aussehen so weit möglich verändert haben.
Der Donnerstagvormittag aus dem Wiener Heeresspital durch ein Toilettenfenster geflüchtete Vergewaltiger Martin K. (41) ist noch immer auf der Flucht.
Wie berichtet wurde der aus Wiener Neustadt stammende Mann von der Justizanstalt Mittersteig in Wien, zu einer Hautuntersuchung in das Heeresspital nach Floridsdorf gebracht. Nachdem er die Toilette aufsuchte, kletterte er durch ein kleines Fenster, hantelte sich über die Regenrinne und kletterte über das Fallrohr an der Fassade zu Boden. Danach marschierte er seelenruhig a n den Torposten vorbei.
Eine Sofortfahndung – es wurden sogar Hubschrauber eingesetzt – brachte kein Ergebnis. Der Sex-Täter ist flüchtig.
Die Polizei vermutet, dass der 41-Jährige (seine Haft hätte noch zehn Jahre gedauert) das Aussehen verändert hat. Die Fahnder gehen davon aus, dass der Niederösterreicher seine langen Haare geschnitten und seinen Bart abrasiert hat (siehe Fotos) .
Offiziell sucht die Exekutive im Zuge des laufenden Streifendienstes nach dem Schwerverbrecher. Tatsächlich aber wurden Freitag Verwandte, Freunde und Bekannte des Vergewaltigers befragt. Aus kriminaltaktischen Gründen wurden weitere Details der Suche nicht bekannt gegeben.
Gegen den Justizbeamten der den Häftling entkommen ließ – er wurde von der Klospülung abgelenkt – laufen Ermittlungen. Er steht aber weiterhin im Dienst. – Michael Berger
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