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Feuer, Wasser, Löschschaum und ein Bagger – in diesem Trümmerhaufen ist die Suche nach einer Brandursache mehr als mühsam.
Feuer, Wasser, Löschschaum und ein Bagger – in diesem Trümmerhaufen ist die Suche nach einer Brandursache mehr als mühsam. - Foto: AP/Hans Punz

Letztes Update am 04.01.2013, 15:19

„Wir lassen uns nicht unterkriegen“. Die Untersuchungen der Polizei könnten Wochen dauern. Vorerst gibt es keine Hinweise auf Brandstiftung.

Erst war ein riesiges Feuer mit meterhohen Flammen. Dann kam hektoliterweise Löschwasser dazu – und mehrere Zentimeter hoch spezieller Schaum. Zwischen dem, was noch übrig war, fuhr der Bagger mit der Schaufel, um Glutnester zu finden.

In diesem Tohuwabohu aus Asche und geschmolzenem Stahl müssen die Ermittler des Landeskriminalamtes – nach dem Großbrand des XXL-Restaurants im Wiener Prater am Donnerstag – nun versuchen, noch irgendetwas zu erkennen. „Das kann noch Wochen dauern“, sagt Polizeisprecherin Michaela Rossmann. Auch bei der Feuerwehr spricht man davon, dass die Ermittlungen wohl „mehr als schwierig sein werden“. Speziell geschulte Hunde untersuchten mittlerweile den Brandort und schlugen aber nicht an. Sie fanden also keinen Hinweis auf einen etwaigen Brandbeschleuniger wie beispielsweise Benzin.

Die Besitzer, die dreiköpfige Familie Leopold, lässt sich jedenfalls nicht unterkriegen. Auf der Restaurantshomepage wird bereits angekündigt: „Wir bedanken uns bei allen Gästen und Freunden, die uns vier Jahre lang die Treue gehalten haben. Wir wollen euch mitteilen, dass wir uns nicht unterkriegen lassen und euch sagen: Wir kommen wieder!!“

 

(Kurier) Erstellt am 04.01.2013, 15:19


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