In Wien weihnachtet's schon

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Foto: AP/PUNZ Der bekannteste und größte Adventmarkt in Wien: Der "Adventzauber" am Rathausplatz.

Rundgang durch die Wiener Adventmärkte: Im MQ und am Hof wird bereits Punsch ausgeschenkt.

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Zwar ist es erst Mitte November, doch in Wien liegt bereits der Duft von Punsch und Lebkuchen in der Luft: Denn die ersten Weihnachtsmärkte haben schon ihre Pforten geöffnet. Nachfolgend die Wiener Adventmärkte im Überblick. Wer schon jetzt in vorweihnachtliche Stimmung kommen will, kann dies seit vergangenem Donnerstag im Museumsquartier tun. Bis 23. Dezember stehen dort Eisstockschießen, Lichtprojektionen und DJ-Sounds auf dem Programm. In den sechs Eispavillons im Haupthof gibt es Punschvariationen und Snacks. Am Hof findet seit vergangenem Freitag ein weihnachtlicher Kunstmarkt statt. Der Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung, der sich einige Hundert Meter entfernt befindet, öffnet am 23. November. Beide Märkten bauen am 23. Dezember ihre Stände wieder ab. Viel Flair versprüht der Weihnachtsmarkt zwischen den Biedermeierfassaden am Spittelberg, der in einigen Tagen öffnet. Von Donnerstag bis 23. Dezember reihen sich dort 127 Hütten aneinander. Im Sortiment haben diese unter anderem Keramikwaren und Kunsthandwerk. Der bekannteste und größte Markt in der Bundeshauptstadt, der "Adventzauber" am Rathausplatz startet aber erst am Samstag. Die Illuminierung des Christbaums übernehmen Wiens Bürgermeister Häupl und der NÖ-LH Pröll. Vor der romantischen Kulisse der barocken Karlskirche reihen sich vom 23. November bis 23. Dezember Standl aneinander. Neben Handwerkskunst wird viel Unterhaltung geboten - angefangen von Live-Konzerten bis hin zu Akrobatik und Feuershows. Vor dem Schloss Schönbrunn weihnachtet es ab 24. November. Bis 26. Dezember können Christbaumschmuck, Krippenfiguren und Kunsthandwerk rund um das Thema "Schönbrunn" gekauft werden. Für Kinder gibt es ein Unterhaltungsprogramm, das von Kerzenziehen bis zum Keksbacken reicht.

   Blickfang am Schönbrunner Markt ist nicht nur der 18 Meter hohe Christbaum, eine Edel-Fichte aus dem Salzburger Pongau, sondern die eigens von einem Osttiroler Schnitzmeister gefertigte Krippe mit mehr als 190 Figuren Bei den Städtern beliebt sind auch die drei "Weihnachtsdörfer": Am Samstag eröffnet das Dorf im Uni-Campus "Altes AKH"... ...bevor die Woche drauf, am Mittwoch, dem 21. November, jenes auf dem Maria-Theresien-Platz zwischen Kunst- und Naturhistorischem Museum folgt. Den Abschluss macht am 23. November das Weihnachtsdorf vor dem Schloss Belvedere. Die Dörfer am Campus und beim Belvedere schließen am 23. Dezember, das dritte erst am 26. Dezember. Neben diesen bekannten Weihnachtsmärkten gibt es auch noch zahlreiche kleine in der Stadt - so in der Meidlinger Hauptstraße, in der Fußgängerzone Favoritenstraße, im Türkenschanzpark (im Bild), auf dem Vorplatz der Kirche Altlerchenfeld, am Franz-Jonas-Platz, bei den Blumengärten Hirschstätten, beim Schloss Wilhelminenberg oder am Lemoniberg, beim Otto-Wagner-Spital. Laut Angaben der Stadt Wien gibt es heuer in der Weihnachtszeit insgesamt 18 Märkte mit 1.053 Ständen.
(APA / jt) Erstellt am

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