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Glücksbringer wurden am letzten Tag des Jahres besonders gerne gekauft.
Glücksbringer wurden am letzten Tag des Jahres besonders gerne gekauft. - Foto: deutsch gerhard

Letztes Update am 31.12.2012, 16:12

Die größte Party des Landes. Wie jedes Jahr feiern in der Wiener City Hunderttausende Menschen das neue Jahr.

Das Wetter ist super, die Leute sind gut drauf. Perfekte Bedingungen, um einen Neujahrspunsch zu trinken“, sagt die Wienerin Edith Klinger. So wie in den vergangenen Jahren kommt sie auch heuer wieder mit ihrem Mann auf den Silvesterpfad in die Innenstadt, um auf das neue Jahr anzustoßen.

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Foto: Kurier
Mit dem 23. Silvesterpfad verwandeln sich Wiens Gassen einmal mehr in eine riesige Partyzone mit zwölf Bühnen und einem Open-Air-Ballsaal am Stephansplatz. Das Programm auf der Partymeile lässt auch heuer kaum Wünsche offen: Julian le Play und Coshiva sollen für schöne Pop-Momente sorgen, Johann Strauß’ „Die Fledermaus“ wird live aus der Staatsoper übertragen und am Stephansplatz wurden schon am Nachmittag gratis Mitmach-Walzekurse angeboten. 60 Gastronomen sorgen für das leibliche Wohl der 800.000 Gäste.


Schwein gehabt

Bereits zu Mittag drängten Tausende Besucher am Graben und am Stephansplatz, um sich auf die Feierlichkeiten einzustimmen. Darüber freuten sich besonders die Betreiber der Glücksbringer-Standl. „Die Schweinchen und die Rauchfangkehrer sind, wie jedes Jahr der Renner“, sagt Verkäufer Wilfried Stöger. Nicht nur bei den Einheimischen genießt diese Tradition eine große Popularität. „Viele Touristen fragen, was dieser Brauch bedeutet. Und sie kaufen dann auch gerne Glücksbringer für sich und ihre Familien.“

So auch Kate und Nathan Burton aus London: „Wir haben uns ein rosa Schweinchen aus Glas gekauft. Das soll im neuen Jahr Gesundheit und Glück bringen.“ Auch am Punschstand drängten sich viele Menschen. „Die Leute sind in Feierlaune und das milde Wetter trägt dazu bei, dass man gerne rausgeht und einen Punsch trinkt“, sagt der Standlbetreiber Markus Benesch.

Mit Rad ins neue Jahr

Um Mitternacht verwandeln sich dann der Graben und der Stephansplatz zu den Klängen der Pummerin und des Donauwalzers zum größten Open-Air-Tanzsaal Österreichs. Ein Hochseil-Radartist zündet am Heldenplatz das große Feuerwek. Somit wird auch das Radjahr 2013 offiziell eröffnet.

Das Silvesterfeiern lassen sich die Wiener einiges kosten. Laut Wirtschaftskammer beschert der Jahreswechsel einen Umsatz von 62 Millionen Euro. Pro Kopf werden 47 Euro ausgegeben – ein Plus von sechs Prozent.

(Kurier) Erstellt am 31.12.2012, 16:12


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