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Kurier Fotowettbewerb 2014
Glücksbringer, wohin das Auge blickt: Silvesterpfad 2012 in der City.
Glücksbringer, wohin das Auge blickt: Silvesterpfad 2012 in der City. - Foto: Gerhard Krause

Letztes Update am 27.12.2012, 15:27

Die ganze City im Silvestertaumel. Die Vorbereitungen für Partystimmung und gute Laune laufen auf Hochtouren.

Seit wann ich hier den Stand betreibe? Seit es den Silvesterpfad gibt. Also eigentlich immer schon. Das war vor ...“, Johanna Motalik weiß es nicht mehr so genau. Sie weiß nur, dass sie mittlerweile graue Haare bekommen hat.

Also hilft der KURIER aus: Das war vor genau 23 Jahren! Dass die Glücksbringerin ihren Stand am Graben schon am 27. 12. eröffnet hat, begründet sie mit: „Ich muss ja möglichst vielen Leuten Glück bringen.“


Heuer werden neben den üblichen Schweinchen und Rauchfangkehrern als Glücksbringer auch Frösche und Wichtel-Männchen angeboten.

Der alle Jahre wieder bei rund 800.000 Wienern und Wien-Touristen so beliebte Silvesterpfad ist in die Jahre gekommen. Damit er aber nicht auch „graue Haare“ bekommt, haben sich die Veranstalter vom Stadtmarketing für heuer einiges einfallen lassen: Zum ausgerufenen „Jahr des Rades 2013“ wird ein Rad-Artist am Heldenplatz um Mitternacht auf einem 60 Meter langen Seil luftige Höhen erklimmen, gefolgt vom Silvester-Countdown und dem Feuerwerk.

60 Gastronomen verwöhnen heuer mit kleinen Speisen, Erfrischungen und sehr viel Sekt ihre Gäste, in zahlreichen Verkaufsbuden gibt es Glücksbringer und auf zwölf Plätzen der City werden auf Bühnen Musik, Tanz und Unterhaltung geboten.

Am Rathausplatz werden die „Radio Wien-Band“ und die „FreeManSingers“ für Stimmung sorgen. Über die Löwelstraße kann man tanzend zur Freyung gelangen, wo bereits ab 14 Uhr ein Kinderprogramm – die „okidoki-Party“ – über die Bühne gehen wird. Weiter geht es über den Grabe mit lateinamerikanischen Klängen und Publikumstanz bis zur Walzerschule am Stephansplatz und zur Disco-Musik in der Kärntner Straße .

Am Karajan-Platz bei der Oper gibt es dann die Live-Übertragung der „Fledermaus“ von Johann Strauß .

Ein hochkarätiges Programm bietet die Silvesterpfad-Außenstelle am Riesenradplatz im Prater: Hier werden Sounds der Größten der neueren Musikgeschichte – von Queen bis Michael Jackson – geboten. Um Mitternacht gibt es auch hier ein Riesen-Feuerwerk.

Die Wiener Wirtschaft rechnet mit 62 Millionen Euro für die Silvesterkassen. „Für die Wirtschaft ein kräftiges Umsatzplus von sechs Prozent“, freut sich WK-Präsidentin Brigitte Jank.

Hotels sind in Wien seit Wochen fast zur Gänze ausgebucht. Zu haben sind laut Hotelfinder-Suchmaschinen lediglich einige einzelne Zimmer ab 100 Euro oder in der Hochpreiskategorie ab 500 Euro.


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Wien im Silvesterfieber

(kurier) Erstellt am 27.12.2012, 15:27

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