Udo Jürgens: "Die wünschen uns die Pest"

"Ich war noch niemals in New York" Pk mit Udo Jürg
Foto: dpa/Horst Ossinger Udo Jürgens

Diese "Leute aus Katar oder Saudi-Arabien seien die Finanziers der ISIS", erklärt der Entertainer.

Wir müssen über dieses Thema nachdenken", sagte Sänger Udo Jürgens am Samstag im Ö1-Mittagsjournal in Bezug auf die politischen Vorkommnisse in der jüngsten Zeit. Als Denkanstoß nannte Jürgens eine Begegnung mit "ultrareichen" Arabern in einem Londoner Hotel. Diese "Leute aus Katar oder Saudi-Arabien seien die Finanziers der ISIS". Grüßen haben ihn diese Araber jedenfalls nicht wollen; Jürgens äußerte zudem den Verdacht, dass diese Menschen "uns die Pest an den Hals" wünschen würden.

Der bald 80-Jährige zeigte sich zudem über die große Sorglosigkeit der jüngeren Generation verwundert: "Es scheint wichtiger, dass FC Bayern im Fußball gewinnt, als der Frage nachzugehen, ob der Islam eine Gefahr für uns darstellt", sagte er. Selbst in einer Zeit aufgewachsen, in der die Jugend "unglaublich aufbegehrt" hat, vermisst er diese Trotzigkeit nun.

Doch nicht nur mit der Jugend, auch mit den Politikern ging Jürgens hart ins Gericht. Die Politik wolle niemanden verschnupfen, das sehe man derzeit am Beispiel Putin. Gerade deshalb sei es aber wichtig, als Bürger seine Meinung laut kundzutun.

"Ruhiger treten" scheint es in Jürgens Wortschatz nicht zu geben, auch wenn er betont, dass er versuche, ein bisschen mehr Zeit für sich selbst zu nehmen. Erst kürzlich erschien sein neues Album "Mitten im Leben".

(kurier) Erstellt am