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Kurier Fotowettbewerb 2014
Die Anrainer fordern eine Reduktion von 20 auf maximal neun Luftbewegungen pro Stund.
Die Anrainer fordern eine Reduktion von 20 auf maximal neun Luftbewegungen pro Stund. - Foto: Reuters/DANIEL LECLAIR

Letztes Update am 21.01.2013, 20:09

Konflikt um Flughafen Salzburg spitzt sich zu. Anrainerverbände brachten Anzeige gegen Airport ein.

Es war Samstag, der 12. Jänner 2013, der das Fass zum Überlaufen brachte. Insgesamt zählte man an diesem Tag 104 Landungen und 107 Starts. Zu viel, sagen die Anrainer des Airports – und reichten am Montag eine Anzeige gegen den Salzburger Flughafen ein. Grund dafür sind Erweiterungsbauten wie etwa der Terminal 2. Bei den Bauten soll die Umweltverträglichkeitsprüfung umgangen worden sein, so der Vorwurf. „Unverfroren“ schreite der Ausbau des Salzburger Flughafens voran, sagen die Anrainerverbände in Salzburg und im benachbarten Bayern unisono – egal ob bei Gebäuden, Hangar, Parkflächen oder Rollwegen.

Die Flughafen-Verantwortlichen wurden am Montag über die Anzeige informiert. Alle Erweiterungsbauten seien mit den zuständigen Behörden abgeklärt worden, alles sei rechtens, ließ man dort ausrichten.


„Unsere Anzeige ist ernst gemeint“, bekräftigt Astrid Rössler vom Anrainerschutzverband gegenüber dem KURIER. Man komme in der Sache selbst nicht weiter, also müsse man zu dieser Maßnahme greifen. Auch an der geplanten Blockade des Flughafens werde man festhalten, erklärte Rössler – wenn auch nur in Form einer angemeldeten Demonstration. Einen Termin bzw. einen konkreten Plan dafür gebe es aber noch nicht.

(kurier) Erstellt am 21.01.2013, 20:09


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