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Bad Gastein: Zuletzt waren in der Felsentherme die Gäste ausgeblieben. Das führte im Kurort zur Finanznot
Bad Gastein: Zuletzt waren in der Felsentherme die Gäste ausgeblieben. Das führte im Kurort zur Finanznot - Foto: FREMD/Felsentherme

Letztes Update am 13.12.2012, 19:23

Die Felsentherme ist gerettet. Bad Gastein: Land, Gemeinde und Banken unterschrieben einen stillen Ausgleich

Gute Nachrichten für den Salzburger Kurort und seine Felsentherme: Land, Gemeinde und Banken unterschrieben einen stillen Ausgleich. Laut orf.at verzichten alle Beteiligten auf Geld, um der vor dem Konkurs stehenden Kur- und Kongressbetriebsgesellschaft (KKB) das Überleben zu sichern.

Zur Erinnerung: Die KKB verlor Ende Oktober einen Prozess gegen den Investor Franz Duval und muss 900.000 Euro zahlen. Zusätzlich kämpft die mit ca. sieben Millionen Euro verschuldete Gesellschaft mit einem beträchtlichen Gäste-Minus in der Felsentherme.


Nun traten Land und Banken ihren Unternehmensanteil von 35 bzw. 30 Prozent um einen symbolischen Euro an die Gemeinde Bad Gastein ab; außerdem schossen sie der KBB 350.000 bzw. 300.000 Euro zu.

Gerhard Steinbauer (ÖVP), Bürgermeister von Bad Gastein, spricht von einem historischen Moment, da die KKB nun ganz den Gasteinern gehöre: „Es ergeben sich jetzt noch Verbindlichkeiten von fünf Millionen Euro. Nach Aussagen unseres Wirtschaftsprüfers ist das eine solide Basis, mit der die Gesellschaft lebensfähig ist und Spielraum für weitere Investitionen haben wird.“

(KURIER) Erstellt am 13.12.2012, 19:23


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