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KURIER Romy 2014
Nur Schutt und Asche sind von der Produktionshalle geblieben.
Nur Schutt und Asche sind von der Produktionshalle geblieben. - Foto: mariokienberger.at

Letztes Update am 07.09.2012, 18:37

Sägewerk stand sechs Meter hoch in Flammen. Die Produktionshalle des Familienbetriebs brannte völlig ab. 190 Feuerwehrmänner waren im Einsatz. Es wurde niemand verletzt.

Markus Pfoser steht vor den Trümmern seiner Existenz: Sein Sägewerk in Ulrichsberg (Bezirk Rohrbach, OÖ) – ein Familienbetrieb in dritter Generation – ist in der Nacht auf Freitag völlig abgebrannt. "Es ist eine Katastrophe. Die Auftragsbücher sind voll. Bis alles wieder aufgebaut ist, dauert es sicher ein Jahr." Den Schaden schätzt er auf ein bis zwei Millionen Euro – den Folgeschaden durch Ausfall nicht mitgerechnet. Eine Brandursache ist noch nicht bekannt.

Gegen 23 Uhr bemerkte eine Nachbarin ein Feuer in der Produktionshalle. Dieses breitete sich so rasant aus, dass der gesamte, rund 100 Meter lange Bau bei der Ankunft der Feuerwehr bereits  lichterloh brannte. Sechs Meter hoch schossen die Flammen aus dem Dach, schildert Einsatzleiter Kurt Schopper: "Uns war sofort klar, dass wir dieses Objekt nicht mehr retten können. Unsere Priorität war, das Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Das ist uns gelungen."


Keine Verletzten

Sägewerk Ulrichsberg Pfoster
Das Sägewerk Pfoser in Ulrichsberg versorgte Betriebe und Häuslbauer der Region mit Bauholz. - Foto: Karl Lindorfer

190 Feuerwehrmänner konnten den Brand in knapp eineinhalb Stunden löschen. Keines der insgesamt dreizehn Familienmitglieder wurde verletzt, ist Pfoster, Vater zweier Kleinkinder, erleichtert:  "Die Hauptsache ist, dass wir heil davongekommen sind."

 

(kurier) Erstellt am 07.09.2012, 21:00


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