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KURIER
Junger Astronaut mit C. Fondjo-Fozing (li.) und C. Gahleitner. - Foto: Petschenig/picturenews.at

Letztes Update am 02.07.2012, 19:20

Anzüge von Schülerinnen für kleine „Marsmenschen“. Die HBLA Lentia entwarf Schutzkleidungen für Nachwuchs-Raumfahrer.

Bis der erste Mensch seinen Fuß auf den Mars setzt, werden noch Jahre vergehen. Viel länger noch wird es dauern, bis die ersten Kinder im roten Sand des Planeten  spielen oder auch nur eine Rakete betreten können. Doch Schülerinnen der zweiten Klasse der HBLA Lentia für Mode- und Produktdesign  in Linz-Urfahr haben sich schon jetzt Gedanken gemacht, wie die Raumanzüge für junge Astronauten aussehen könnten.
Für das Projekt „UP 2 SPACE“ des Österreichischen Weltraum-Forums (ÖWF) entwarfen sie 17 unterschiedliche Modelle. Zwei   der futuristischen Schutzbekleidungen – sie stammen von den Jungdesignerinnen Cynthia Fondjo-Fozing  und Christina Gahleitner – wurden nun hergestellt und am Montag in Linz präsentiert.

„Mit den Kinderanzügen wollen wir bei unseren Veranstaltungen die jungen Menschen für die Raumfahrt begeistern“, erklärt Projektleiter Othmar Coser vom ÖWF. Die von den Schülerinnen designten Schutzhüllen sollen auch zeigen, wie schwierig alltägliche Handgriffe in der Kleidung  werden können.
Das ÖWF sorgte Ende April für Aufsehen, als es Marsforscher aus aller Welt in die Dachsteinhöhlen einlud, um dort  Experimente durchzuführen. Unter anderem wurde dort ein echter Raumanzug für Expeditionen zum roten Planeten getestet.

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(kurier) Erstellt am 02.07.2012, 19:12

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