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„Sherry hat sie gestört“: Kurt Pemmer mit seinem Zwergspitz.
„Sherry hat sie gestört“: Kurt Pemmer mit seinem Zwergspitz. - Foto: Franz hagl

Letztes Update am 03.01.2013, 16:50

Zwergspitz verjagt Einbrecher. "Sherry" schlug die Einbrecher mit lautem Gebell in die Flucht.

St. Pölten. In wilder Flucht nahmen im renommierten St. Pöltener Vorstadt-Wirtshaus Pemmer zwei Einbrecher durch ein WC-Fenster reißaus. Den schmächtigen Kriminellen auf den Fersen: Zwergspitz Sherry, der gegen die Eindringlinge geradezu über sich hinauswuchs.

„Unser Spitzl hat so gegen zwei Uhr angeschlagen“, berichtet Wirt Kurt Pemmer, der von seinem Hund in der Nacht auf Mittwoch aus dem Schlaf gerissen wurde. „Ich bin sofort runter ins Geschäft, der Sherry hinter mir her, aber da sind die zwei Gestalten schon durchs Klofenster gekraxelt. Wir haben sie nicht mehr erwischt.“ Die Täter erbeuteten bloß Wechselgeld und Zigaretten – Gesamtbeutewert 700 Euro. Sherrys wütendes Gebell hatte die Einbrecher verjagt , bevor sie sich über die Sparvereins-Kassen hermachen konnten.

Im nahen Böheimkirchen verbellte Schäferhündin Anka in der selben Nacht Ganoven, die gerade eine Wintergarten-Schiebetüre am Bahnhofsgasthof auf zu brechen versuchten. Es war der mittlerweile sechste Coup bei Wilhelm Fink. „Ich zähl‘s schon gar nicht mehr“ sagt der Wirt. Vermutlich die selben Täter verübten weitere zwei Wirtshaus-Einbrüche in St. Pölten und zwei im Bezirk.

(KURIER) Erstellt am 03.01.2013, 16:50
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