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KURIER
Die betroffene Familie Fochler mit der kleinen Sabrina.
Die betroffene Familie Fochler mit der kleinen Sabrina. - Foto: Stefan Straka

Letztes Update am 18.02.2013, 21:26

Familie verliert Dach über dem Kopf. Nach dem folgenschweren Brand organisieren jetzt Freunde eine Spendenaktion.

Es war ein Schock, bis ich überhaupt realisiert habe, was hier abgelaufen ist.“ So beschreibt Gerhard Fochler den Umstand, dass er und seine Familie durch einen Brand das Dach über dem Kopf verloren haben.

Am 7. Februar brach im Dachstuhl des Hauses in der Dammgasse ein Feuer aus. Zwar konnte die Feuerwehr einen Vollbrand verhindern. Das ausgebaute Dachgeschoß wurde jedoch von den Flammen komplett vernichtet. Und auch die Gebäudesubstanz und die Einrichtung im Erdgeschoß sind durch Löschwasser und Rauch unbrauchbar geworden. Die Familie ist vorübergehend bei Verwandten im Pulkautal untergebracht.


Dem Vernehmen nach ist der Schaden von der Versicherung gedeckt.

Auf Jobsuche

Großfamilie obdachlos, Brand vernichtete Einfamili…
Der ausgebaute Dachstuhl wurde komplett vernichtet. Vom Kinderbett ist nur noch das Gestell übrig - Foto: Stefan Straka
Doch für Gerhard Fochler, der noch dazu derzeit auf Jobsuche ist, ist die Sache damit noch nicht erledigt. Wegen nicht vorhandener Kaminbefunde steht ein Regress der Versicherung im Raum. „Das Herumreden hilft nichts, es hat nun mal gebrannt“, sieht der 55-Jährige der Realität ins Auge. Die persönlichen Gegenstände, Kleidung und auch die Spielsachen der 15 Monate alten Sabrina sind verbrannt. „Wir hatten zwar die Erinnerungsfotos und Dokumente auf einer Festplatte. Aber auch die ist kaputt“, sagt Fochler. Doch es hätte noch schlimmer kommen können. Im Dachgeschoß schlief am Nachmittag stets die kleine Sabrina. Nur an diesem Tag nicht. „Da sind sie zu den Großeltern gefahren“, sagt Fochler.

Hilfe

Wolfgang Nitsch, ein Freund der Familie und Inhaber der Lederwaren-Firma Bradac in Wien, stellte einen Lieferwagen zu Verfügung. Fochler: „Damit wir die verbliebenen persönlichen Sachen in Sicherheit bringen und einlagern können.“

Außerdem wurde ein Spendenkonto bei der Volksbank Marchfeld eingerichtet. Das Spendenkonto lautet auf „Familie Fochler“, Bankleitzahl 42110, Konto-Nummer: 451 5037 0001.

(kurier) Erstellt am 18.02.2013, 21:26


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