Zur mobilen Ansicht wechseln »
KURIER

Letztes Update am 05.12.2011, 08:42

"Vernissage? Was ist das?". "Germany's next Topmodel", Folge sieben: Harte Zeiten für Larissa, zitternde Models im Regen und lehrreiche Erfahrungen fürs Leben.

Wir erinnern uns: In Episode sechs von "Germany’s next Topmodel" (GNT) versprach Kandidatin Maria eifrig: "Wenn ich weiter komme, werde ich meine Füße quälen" – und meinte damit das Gehen auf "High-High" Heels. Die Gelegenheit, das zu beweisen hatte die markante Rothaarige bereits zu Beginn von Folge sieben.
Diesmal lud Heidi Klum ihre Model-Lehrlinge nach Los Angeles und betonte: "Diese Woche beginnt mit einer großen Chance."
Gemeint war damit ein Laufstegtraining mit Victoria's Secret-Model Alessandra Ambrosia, die an dem Laufstil der Mädchen gleich einiges zu kritisieren hatte. "Larissa läuft viel zu steif, Sara viel zu schnell."
Und sie gab den "GNT"-Kandidatinnen gleich einen guten Tipp mit auf den Weg: "Als Supermodel darf man sich nie über die Schuhe beschweren. High Heels sind deine Freunde."

Nach dem Training durfte der Zuseher wieder das schwere Los von "Austria's next Topmodel" Larissa miterleben. Um es gleich vorweg zu nehmen – diese hatte keine leichte Woche. So lästerte Jessica: "Larissa ist vielleicht Österreichs Nummer eins, aber ich bin Deutschlands Nummer eins."

Doch die Zickereien unter den Mädchen waren in Anbetracht des nächsten Highlights schnell vergessen. Auf dem Programm stand ein echter Job – Werbung für eine Schokoladenmarke.
"Wir suchen ein Model, das sympathisch rüber kommt und Merkfähigkeit besitzt" – so lautete die Voraussetzung.

"Irgendwann knallt es"

Das Casting stand für die meisten unter keinem guten Stern, die Gewinnerin hieß schließlich einmal mehr Marie.

Es folgte ein Schwenk in die Model-Villa, in welcher man einen Großteil der Mädchen über Larissa reden hörte. Diese bekam von allem nichts mit – hatte sie sich doch in ihr Zimmer verzogen. "Sie ist eine Einzelgängerin", so Klums Meinung über die blonde Österreicherin, während sich Jessica kampflustig gab: "Irgendwann knallt es."

Der nächste Morgen begann mit einem mehr oder weniger spannenden Fotoshooting für die deutsche Cosmopolitan. Wieder musste Larissa Kritik einstecken. "Sie ist ein Mauerblümchen", so die harten Worte der Fotografin. Larissa: "Ich vermisse eben meine Freunde, mein Zuhause."


Im Windkanal

Keine "GNT"-Folge ohne Challenge. Diese hatten die Kandidatinnen diesmal auf dem Gelände der Universal Studios zu bewältigen – und zwar im Windkanal. Auch hier zählte Larissa, gemeinsam mit Sarina, zu den Schlechtesten. "Man sieht hier sofort wer gut und wer schlecht ist", erklärte "Windexperte" Jurymitglied Rolf Scheider.

Am Abend durften die "Mädels" auf eine Vernissage gehen. Jessica und Sarina wunderten sich daraufhin "Vernissage? Was ist das?" Von den anderen Mädchen aufgeklärt, konnte es schließlich losgehen.

Wet-Shooting

Nächste Szene: Das – nach Angaben von Pro7 – "vielleicht härteste Shooting dieser Staffel."
Fotograf Rankin setzte die Mädchen beim Wet-Shooting bei eisiger Kälte und künstlichem Regen auf den Straßen von L.A. in Szene. Und das natürlich ohne Regenmantel, sondern in Unterwäsche.

Ira zitterte sich durch die Posen: "Es ist echt schweinekalt." Steffi jammerte: "Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig sein würde", und gab schließlich zu Klums großem Ärger auf.

"Was glaubst du, wie sich die Leute auf der Titanic gefühlt haben?", versuchte Larissa ihren Mitbewerbern Mut zu machen und erntete wieder einmal giftige Blicke der anderen.

Unerwartet harte Worte fand Rankin für Marie: "Sie ist kein Model, sie wird nie eines sein."

"Chuck Norris" auf dem Catwalk

Somit war Episode sieben schon fast wieder Geschichte und Larissa und Co. mussten sich dem abschließenden Urteil der Jury stellen.
"Du läufst wie Chuck Norris auf dem Weg zum Standesamt", beurteilte Peyman Amin ihren Catwalk. Was auch immer Chuck Norris auf dem Standesamt verloren hat.

"Du bist auf dem Laufsteg gar nicht so schlecht, aber von 'GNT' noch sehr weit entfernt. Du bewegst dich aber in die richtige Richtung, ein kleines bisschen weiblicher wäre nicht schlecht", schließlich die überraschend netten Worte von Heidi Klum, als sie Larissa das Foto vom Wet-Shooting in die Hand drückte.

Auch Jessica freute sich über ihr Foto und ihr Weiterkommen: "Einen geilen Arsch, muss ich sagen, hab ich ja", lautete nach dem Betrachten des Bildes ihr Kommentar.

Zurück ins kalte Deutschland

Die bitteren Worte "Ich habe heute leider kein Foto für dich" mussten Tamara und Aline hören. "Es war ein großer Traum, alles war so unwirklich. Ich raff' das noch gar nicht, dass ich jetzt nach Hause muss, ins kalte Deutschland", ließ Tamara ihren Tränen freien Lauf.

Kleine Vorschau auf nächste Woche: "Es geht nach Miami", ließ Heidi die Zuseher und ihre noch verbleibenden zehn Mädchen laut schreiend wissen. Doch auch hier werden die Zeiten für Larissa nicht leichter.

(KURIER.at) Erstellt am 27.03.2009, 10:00

Stichworte:



Diskussion

Kommentare aktualisieren
Bitte Javascript aktivieren!