Letztes Update am 06.08.2012, 06:26
Bauliche Verkehrsmaßnahmen und die erhöhte Polizeipräsenz sollen eine Entschärfung der berühmt berüchtigten Todesstrecke gebracht haben.
Während im Vorjahr auf der B-37 zwischen Krems und Rastenfeld insgesamt fünf Verkehrstote gezählt wurden, waren heuer im gleichen Zeitraum keine getöteten Autofahrer zu beklagen. Manfred Matousovsky, Bezirkspolizeichef in Krems, ist überzeugt, dass die baulichen Verkehrsmaßnahmen und die erhöhte Polizeipräsenz eine Entschärfung der berühmt berüchtigten Todesstrecke gebracht hat.
Schon im vergangenen Herbst hat das Land NÖ der B-37 eine Radikalkur verpasst. Rund 200.000 Euro wurden investiert, um etwa am Gföhler Berg reflektierende Plastiklaschen auf den Sperrlinien anzubringen. Zusätzlich wurden Rumpelstreifen auf den Sperrlinien eingefräst, damit die Autofahrer beim Überfahren aufmerksam werden. Auch neue Überholverbote wurden eingeführt. "Diese Maßnahmen haben sicher ihre Wirkung erzielt", sagt Matousovsky. Der auffälligste Schritt war die Inbetriebnahme der Section Control am Gföhler Berg, die das Tempolimit der Autofahrer über die Strecke von rund fünf Kilometern überwacht. "Man merkt, dass die Leute auf diesem Abschnitt jetzt viel disziplinierter fahren", betont der Kremser Bezirkspolizeikommandant.
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