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KURIER
Foto: APA

Letztes Update am 02.05.2012, 17:19

Rudas-Unfall: Ursache war ein Defekt. Verfassungsschützer ermittelten jnach Drohanrufen an die SPÖ edoch auch in eine andere Richtung.

Die Polizei in Niederösterreich ließ nichts anbrennen: Nachdem Montagabend ein SPÖ-Dienstwagen auf der Westautobahn bei Pöchlarn in Flammen aufgegangen war, nahmen Be­amte des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) den völlig ausgebrannten Mercedes Vito unter die Lupe und sprachen mit den Beteiligten. Wie berichtet, hatten sich Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und Begleitung in letzter Sekunde in Sicherheit bringen können.

"Ursache dürfte ein technisches Gebrechen im Bereich des Steuergerätes gewesen sein. Dafür spricht auch die Aussage des Chauffeurs. Ein Anschlag kann ausgeschlossen werden", sagte ein Ermittler zum KURIER.

Dass sich das LVT um die Sache annahm, hat einen brisanten Hintergrund. Denn im Vorfeld der 1.-Mai-Feiern habe es Drohanrufe an die Adresse der SPÖ ge­geben.  

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(kurier) Erstellt am 02.05.2012, 17:16

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