Letztes Update am 16.04.2012, 18:30
Prozesse – Zwei Mal schon wurde einem 24-jährigen Mostviertler der Führerschein entzogen. Bei der Premiere saß er betrunken am Steuer, beim nächsten Mal glühte er mit Tempo 200 über die Westautobahn. Gelernt hat er daraus nichts: Montag saß er am Landesgericht St. Pölten auf der Anklagebank, weil er Ende Februar in Aschbach-Markt (Bezirk Amstetten) unter Einwirkung von 1,8 Promille Blutalkohol, bei Schneeregen die Kontrolle über sein Auto verlor. Der Wagen krachte gegen eine Betonmauer und sein Freund, der auf der Rückbank schlief, wurde lebensgefährlich verletzt. Urteil: Sechs Monate bedingte Haft, 1800 Euro Geldstrafe, zwingende Psychotherapie.
Ebenfalls 1,8 Promille im Blut hatte ein 25-jähriger Autolenker, der im Mai 2010 in Altenberg (Bezirk Tulln) bei einem Auffahrunfall eine Frau schwer verletzt hatte. Er hatte Bier und Whiskey intus, sogar hinterm Lenkrad trank er noch Cola-Whiskey aus der Dose. Urteil: Fünf Monate bedingte Haft und 1440 Euro Geldstrafe. Beide Strafen sind nicht rechtskräftig.
Diskussion
Fristenregelung
Führerschein: Großer Andrang auf kleine Karte
Wegen der neuen Fristenregelung bei Führerscheinen werden Verkehrsämter gestürmt.
Burgenland
Ohne Führerschein mit 2,5 Promille unterwegs
Mitte
Tempo 200, Cola-Whiskey am Steuer
Prozesse – Unfallursache 1,8 Promille, zwei Autolenker verurteilt