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Generaloberin Franziska musste den Gebetsraum im Kloster zur Hauskapelle umfunktionieren.
Generaloberin Franziska musste den Gebetsraum im Kloster zur Hauskapelle umfunktionieren. - Foto: Atzenhofer Wolfgang

Letztes Update am 29.12.2012, 21:11

Kirchenbrände: Polizei prüft viele Hinweise. Noch kein konkreter Verdacht, Franziskanerinnen richteten Hilfskonto ein.

Auf der Suche nach den Amstettener Kirchenbrandstiftern arbeiten die Kriminalisten derzeit einen Berg an Hinweisen ab. Unter den bislang überprüften Personen, die der Polizei nach der Veröffentlichung eines Phantombildes genannt wurden, konnte noch kein Verdächtiger ausgeforscht werden, hieß es am Samstag.

Gedulden müssen sich auch die Amstettener Franziskaner-Schulschwestern, deren Klosterkirche durch die Brandstiftung arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Erst gegen Ende Jänner soll feststehen, wie hoch der durch das Feuer entstandene Schaden tatsächlich ist, berichtete Generaloberin Franziska Bruckner. Ein Gebetsraum im Kloster wurde nun zu einer Hauskapelle für die 19 Ordensmitglieder umfunktioniert. Wahrscheinlich werde die Kirche mindestens für ein halbes Jahr geschlossen bleiben, befürchtet Bruckner. Als Stütze bezeichnet die Ordensfrau die vielen Menschen, die den Nonnen ihre Anteilnahme aussprechen und Hilfe anbieten.

Für die Renovierung der Kirche wurde jetzt ein Spendenkonto eingerichtet: Volksbank Alpenvorland, BLZ: 43530, Kennwort: Klosterkirche, KNr. 300 4413 0018

 

(Kurier) Erstellt am 29.12.2012, 21:11

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