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Rätselraten um die Ursache für den „Absturz“ der Altarplatte.
Rätselraten um die Ursache für den „Absturz“ der Altarplatte. - Foto: Foschum Markus

Letztes Update am 27.12.2012, 20:20

Eine Tonne schweres Stück brach von Altar ab. Durch einen Glücksfall gab es bei dem Vorfall keine Verletzten.

Man kann nur froh sein, dass niemand verletzt wurde. Denn genau an dieser Stelle stehen bei der Messe unsere Ministranten. Und zu Weihnachten war natürlich in der Kirche viel los“, sagte Pfarrgemeinderat Johann Mahler. Er machte Donnerstagmorgen in der Kirche von Hinterbrühl (Bezirk Mödling) eine kuriose Entdeckung: Ein riesiges Stück der 30 Zentimeter dicken, massiven Steinplatte auf dem  Altar war über Nacht abgebrochen und zu Boden gekracht. Über die Ursache herrscht Rätselraten.

Vandalismusverdacht„Man kann sich das eigentlich nicht erklären und denkt an Vandalismus“, sagte Bürgermeister Benno Moldan, der den Schaden auch als Experte – er ist Steinmetz – unter die Lupe nahm. Anscheinend ohne äußere Einwirkung ist das riesige Stück der zweieinhalb Meter langen Altarplatte  abgebrochen. Das Gewicht der Bruchstücke wird auf rund eine Tonne geschätzt.


Vandalismus kann aber Pfarrer Jakob Mitterhöfer praktisch ausschließen: „Die Kirche war abgeschlossen, ich habe das selbst noch kontrolliert. Man kann nur von Glück sprechen, dass das in der Nacht passiert ist und nicht am Tag, wenn sich vielleicht jemand dort befunden hätte.“ Der Altar ist 52 Jahre alt, wurde aber seitdem – auch im Zuge der Kirchensanierung vor drei Jahren – nicht mehr bewegt. „Große Temperaturunterschiede gibt es in der Kirche auch nicht. Es dürfte ein Naturereignis sein“, meinte Mahler.

Auflage der Diözese für eine Messe am Sonntag war eine Begutachtung durch einen Experten. Der restliche Altar wird abgestützt, die Trümmer werden entfernt. Ein neuer Altar dürfte zum Großteil von der Pfarre zu finanzieren sein.

(KURIER) Erstellt am 27.12.2012, 20:20


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