Letztes Update am 28.07.2012, 08:20
Die Anrainergemeinden haben sich die Trasse der Ybbstalbahn gesichert. Kaufpreis ist ein symbolischer Euro.
Jetzt gehört die Trasse der Ybbstalbahn den Anrainergemeinden. Um den symbolischen Preis von einem Euro wurde die aufgelassene Schmalspurstrecke zwischen Gstadt und Göstling von der NÖ Verkehrsorganisation, NÖVOG, an den Verein „Gemeindeverband Ybbstal-Radweg“ übertragen.
Waren zuletzt wieder immer häufiger Zweifel am Radwegprojekt laut geworden, so setzten Verkehrslandesrat Karl Wilfing, ÖVP, und NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl nun ein deutliches Zeichen für das nicht unumstrittene Zukunftsprojekt. Die Gemeinden sind als Eigentümer der Strecke auch als Errichter und Gestalter des Rad-Highways handlungsfähig.
Innerhalb von fünf Jahren könnte die 38 Kilometer lange Radtrasse verwirklicht werden, schätzen Vereinsobmann Martin Ploderer und sein Vize Helmut Schagerl. Wie berichtet, wird es im Herbst eine große Behördenverhandlung geben. Zufrieden ist auch Wilfing: „Die Entscheidung über die Nutzung der Bahntrasse als Radweg wurde in der Region getroffen. Das war eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen des Projekts“.
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