Niederösterreich Baden: Großbrand in Innenstadt Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 02.07.2012, 20:23 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Baden: Großbrand in Innenstadt. Ein Feuer brach in der Nacht auf Montag unweit des Casinos aus. 17 Personen erlitten Rauchgasvergiftungen. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Fast sechs Stunden lang haben in der Nacht auf Montag 270 Mann von 17 Feuerwehren einen Großbrand in der Innenstadt von Baden bei Wien bekämpft. Sechs Dachstühle mehrgeschoßiger Wohnhäuser gingen in der Nacht auf Montag in einem mehr als 500 Jahre alten Haus in der Renngasse um 22.40 Uhr aus unbekannter Ursache in den Flammen auf. 17 Personen, darunter fünf Feuerwehrleute mussten mit Rauchgasvergiftungen behandelt werden, schwer verletzt wurde aber niemand. Durch starken Wind griffen die Flammen binnen kürzester Zeit auf drei weitere angrenzende Wohnhäuser über. Für die Feuerwehr gab es Großalarm. Trotz permanenter Aufforderung, ihre Wohnungen zu verlassen, weigerten sich manche Bewohner ins Freie zu flüchten, berichtete das Landeskommando. Erst nachdem dichter Rauch ins Gebäude eingedrungen war, hätten die Mieter den Ernst der Lage erkannt - im letzten Augenblick. Sieben Personen mussten über Feuerwehrleitern gerettet werden. Um eine großflächige Ausbreitung des Brandes in der Badener Innenstadt zu verhindern, setzte die Feuerwehr auch drei Hubrettungsgeräte ein. Die Flammen wurden so aus 30 Metern Höhe bekämpft. Gleichzeitig unternahmen Atemschutztrupps einen umfassenden Innenangriff. Noch während der Evakuierungsmaßnahmen griffen die Flammen, angefacht durch heftigen Wind und massiven Funkenflug, auf weitere Dachstühle von Nachbarhäusern in der Renngasse über. Auch wegen der verwinkelten Anordnung der Mehrparteienhäuser war die Brandbekämpfung eine große Herausforderung, so die Feuerwehr. Die Flammen waren nicht überall mit Hubrettungsgeräten aus der Luft zu bekämpfen. In engen Innenhöfen konnten die Einsatzfahrzeuge nicht aufgestellt werden. Bis zum erlösenden "Brand aus" dauerte es noch bis fünf Uhr früh – nach einem sechsstündigen Feuerwehreinsatz. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Weitere Parteien mussten noch in der Nacht in Hotels untergebracht werden. Der Großbrand sei die "größte Katastrophe der vergangenen Jahrzehnte im innerstädtischen Bereich", so Bürgermeister Kurt Staska (ÖVP), der unverzüglich eine Krisensitzung einberief. In der Krisensitzung ging es u.a. darum, den Opfern des Brandes so rasch wie möglich effiziente Hilfe zukommen zu lassen. "Jene Menschen, die in einem Gebäude der Immobilien Baden GmbH wohnhaft waren, werden von der Stadt sofort Ersatzwohnungen zur Verfügung gestellt bekommen", teilte das Rathaus mit. Am Montag begannen Brandermittler bereits mit den Untersuchungen. Ein Ergebnis gibt es noch nicht, Brandstiftung ist aber sehr unwahrscheinlich. Die Stadt hat eine Hotline (02252/400-442) eingerichtet. Der Schaden ist noch nicht beziffert, geht aber in die Millionen. (APA/la, pd) Erstellt am 02.07.2012, 07:18 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Großbrand in Baden Ein kleiner Hund wird zum Lebensretter Großbrand in der Badener Innenstadt: Lilly weckte ihre Besitzer und wurde zur Heldin. Großbrand in Baden 22 Hausbewohner sind nach ihrer Rettung obdachlos Noch ist unklar, was das Feuer in Baden ausgelöst hat. Ein kleiner Hund wurde zum Lebensretter. Bad Sauerbrunn Helfer besuchen Unfallopfer Einsatz der besonderen Art: Die Freiwillige Feuerwehr rückte zu einem gesundeten Unfallopfer aus. Burgenland Förderbänder standen in Flammen Königsdorf: Bis zu 500.000 Euro Schaden nach Brand in Schotterwerk. Drei Feuerwehren kämpften gegen die Flammen. Evakuierung Großbrand: 50 Bewohner verloren Hab und Gut Tirol: Suche nach Notunterkünften, vier Verletzte.
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