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Plantschen in einer von Burgenlands Thermen steht hoch im Kurs. Wer ein Bett in einem Thermenhotel sucht, braucht derzeit viel Glück.
Plantschen in einer von Burgenlands Thermen steht hoch im Kurs. Wer ein Bett in einem Thermenhotel sucht, braucht derzeit viel Glück. - Foto: REITERS RESORT/Reiters Resort

Letztes Update am 30.12.2012, 23:02

Stark gefragt: Im Thermalwasser ins neue Jahr rutschen. Plantschen im Thermalwasser statt Wintersport im Schnee erfreut sich steigender Beliebtheit.

Wer zu Silvester ins Thermalwasser springen will und noch nicht reserviert hat, der hat für diesen Jahreswechsel (fast) keine Chance mehr. Die Thermen von Nord bis Süd und ihre angrenzenden Hotels sind nämlich ausgebucht. „Schon im November hatten wir nur noch vereinzelt Restzimmer für Silvester“, sagt Ilse Strahammer, Hotelleiterin im allegria Resort in Stegersbach. Und das obwohl es heuer nach einem Ausbau 74 Zimmer mehr gibt. Zu Weihnachten sei alljährlich Hochsaison. „Die stärksten Tage sind nach Silvester“, weiß die Managerin aus Erfahrung. Bis jetzt habe man die Therme noch nicht wegen Überlastung schließen müssen, nächste Woche könne das aber durchaus passieren. „Die Kapazität liegt bei 1500 bis 1800 Personen, danach wird der Eintritt gesperrt“, sagt Strahammer.

„Schon im November gab es nur noch vereinzelt Restzimmer für Silvester.“ Ilse Strahammer, allegria Resort Stegersbach

Auch in der St. Martins Therme und Lodge in Frauenkirchen fällt der Gute Rutsch sozusagen ins Wasser – zumindest für all jene, die noch nicht reserviert haben. Bereits über die Weihnachtsfeiertag sei man zu 85 Prozent belegt gewesen und damit „durchaus zufrieden“. Und auch kurz vorm Jahreswechsel herrscht eine „Tipptopp-Buchungslage. Wir sind über Silvester so gut wie ausgebucht“, heißt es aus der Wellnessoase im Seewinkel. Ab dem ersten Jänner-Wochenende würden die Chancen wieder gut stehen, unterm St. Martins-Dach ein freies Bett zu ergattern.


Im Avita Resort in Bad Tatzmannsdorf kann man ebenfalls nur mehr mit Glück ein Plätzchen ergattern: „Die Buchungslage in der Weihnachtszeit und über Silvester ist immer sehr gut“, berichtet Geschäftsführer Peter Prisching. In den Weihnachtsferien habe man durchschnittlich 600 Thermengäste pro Tag. Seit 22. Dezember präsentiert sich das Avita Resort erweitert und modernisiert, was sich bereits bezahlt gemacht hat: „Das Durchschnittsalter der Gäste hat sich durch die neue Marke sichtlich verjüngt.“ Man habe das Ziel erreicht, Stammgäste zu halten und eine neue Zielgruppe anzusprechen.

„Was die Zahl der Tagesgäste in der Therme betrifft, ist Silvester immer angenehm und ruhig.“ Hans Peter Filz, Sonnentherme Lutzmannsburg

Will man dem Jahr 2013 entgegen schwimmen, bleibt man in der Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau nicht auf dem Trockenen. „Wir haben am 31. Dezember bis 19 Uhr geöffnet“, sagt Marketingleiter Hans Peter Filz, das mit der Therme direkt verbundene Hotel Sonnenpark sei aber bereits voll.

Erfahrungsgemäß gehe es, was die Zahl der Badegäste betrifft, an diesem Tag immer „angenehm und ruhig“ zu. Am Neujahrstag kann man zu den regulären Öffnungszeiten von 9 bis 21 Uhr abtauchen. Generell sei die Buchungslage gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent gestiegen, an die 2500 Gäste tummeln sich täglich in der Sonnentherme.

(kurier) Erstellt am 30.12.2012, 23:02


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