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In diesem Kastenwagen wurden die elf Asylwerber transportiert.
In diesem Kastenwagen wurden die elf Asylwerber transportiert. - Foto: LPD Burgenland

Letztes Update am 16.01.2013, 21:23

Polizei stoppt Schlepper . Elf Illegale aus Pakistan und Afghanistan wollten die beiden Ungarn über die Grenze schmuggeln.

Wie nun die Landespolizeidirektion (LPD) vermeldete, konnten bereits am 10. Jänner  zwei Schlepper  aus dem Verkehr gezogen werden. Das Duo im Alter von 32 und 41 Jahren wurde  von österreichischen und ungarischen Beamten gestoppt. „Das ist ein sehr gutes Beispiel, dass die Zusammenarbeit Früchte trägt“, sagt Wolfgang Bachkönig vom LPD. Elf Illegale aus Pakistan und Afghanistan wollten die beiden Ungarn über die Grenze schmuggeln.

Der grenzüberschreitende Polizeieinsatz begann mit einer Schwerpunktkontrolle auf der Autobahn M 1 unmittelbar vor der Grenze in Fahrtrichtung Wien. Als  gegen 10.45 Uhr der Lenker eines Kastenwagens das Anhaltezeichen missachtete und Richtung Österreich flüchtete, lösten die Beamten über das Polizeikooperationszentrum Nickelsdorf eine Fahndung aus. Das Fahrzeug mit den elf Asylwerbern konnten ungarische Beamte auf der Ostautobahn A 4 anhalten, Kollegen von der Polizeiinspektion Nickelsdorf AGM stießen hinzu.


"Vorauskommando"

Die Annahme, dass ein Schlepperfahrzeug als „Vorauskommando“ unterwegs sein könnte – das sei laut Bachkönig „meistens so“ –, sollte sich bewahrheiten. Um 11 Uhr konnte der zweite Schlepper  in Gattendorf  festgenommen worden. Die beiden Ungarn  wurden in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert, die elf Grenzgänger in das Competenc Center nach Eisenstadt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die dem Bundeskriminalamt unterstellte Soko-Schlepper-Süd.

(KURIER) Erstellt am 16.01.2013, 21:23

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