Letztes Update am 05.04.2012, 06:19
Die Zweijährige, die leblos in einem Biotop in Bocksdorf entdeckt worden ist, macht Ärzten zufolge gute Fortschritte.
Sie hat ganz kurz die Augen geöffnet und dann gleich wieder verschlafen", erklärt Simone Pichler, Sprecherin im LKH Graz, auf KURIER-Anfrage. Am gestrigen Mittwoch wurden der zweijährigen Maya A. die Beatmungsschläuche entfernt. Das Mädchen war wie berichtet am vergangenen Freitag von seinem Vater leblos in einem Biotop in Bocksdorf, Bezirk Güssing, entdeckt worden.
Am Dienstag wurde die Kleine schrittweise aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt und eine Magnetresonanz-Untersuchung vom Gehirn durchgeführt.
Man könne jetzt noch keine Rückschlüsse ziehen, meint die LKH-Sprecherin. Die durchgeführte Magnetresonanz sei normal verlaufen. Eventuell werde noch eine zweite gemacht, das stehe aber noch nicht fest. "Sie atmet selbstständig, der Kreislauf scheint stabil." Gesprochen habe die Zweijährige noch nicht. Die Ärzte zeigten sich aber über den Verlauf "sehr zufrieden".
Prognose
Erst mit der Zeit werde man sehen, ob Defizite vorhanden sind. Vor allem bei einem Kleinkind sei es schwierig eine Prognose zu stellen, erläutert Pichler. Man könne noch nicht sagen, ob der weitere Verlauf positiv oder negativ sein werde.
"Sie soll in Ruhe zu sich kommen, das ist das Wichtigste", stellt Pichler klar. "Erst in den nächsten Tagen kann man genaueres sagen."
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