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Eine riesige Rauchwolke, die sich beim Brand der Werkstatt gebildet hatte, lockte auch Schaulustige an
Eine riesige Rauchwolke, die sich beim Brand der Werkstatt gebildet hatte, lockte auch Schaulustige an - Foto: CLAUDIA KOGLBAUER/Claudia Koglbauer

Letztes Update am 13.12.2012, 23:02

Brand in Kfz-Werkstatt: Großeinsatz für Feuerwehren. Fünf Wehren rückten aus, eine Feuerwehrfrau musste ins Spital. Heiße Asche hat den Brand verursacht.

Es war ein Wahnsinn. Ich habe eine Explosion gehört. Und eine dicke Rauchwolke über dem bewohnten Gebiet war schon von weitem sichtbar.“ Ein Bewohner von Großhöflein, der sich mit etlichen Schaulustigen am Ort des Geschehens eingefunden hatte, schildert die dramatischen Szenen, die sich am Donnerstag gegen 8 Uhr in der Gemeinde abgespielt hatten.

In einer Kfz-Werkstatt, die sich mitten im bewohnten Gebiet befindet, war Feuer ausgebrochen. Bei Eintreffen der FF-Großhöflein stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Verschärft wurde die Situation auch noch durch den Umstand, dass sich eine Gasflasche sowie ein mit Benzin voll betankter Pkw in der Werkstatt befunden hatten.


„Unsere Hauptaufgabe bestand darin, die Nachbargebäude vor den Flammen zu schützen“, erklärte Einsatzleiter Ernst Laubner. Um die erforderlichen Atemschutzträger zur Verfügung zu haben, wurden schließlich auch die Feuerwehren Kleinhöflein, Müllendorf, Eisenstadt und Wulkaprodersdorf nachalarmiert.

Aber auch der Notarztwagen musste ausrücken: Bei den Löscharbeiten war eine 20-jährige Feuerwehrfrau kollabiert. Sie wurde in das Krankenhaus Eisenstadt gebracht, konnte das Spital aber bald wieder verlassen. „Das war ihr erster Einsatz, sie dürfte von der Aufregung einen Schock erlitten haben“, sagt der Einsatzleiter.

Um 11.30 Uhr wurde „Brand aus“ gegeben. Die Nachlöscharbeiten dauerten aber wegen immer wieder aufflackernder Glutnester noch bis zum Abend an.

Abends stand auch die Brandursache fest: Glut, die in der Nacht aus einem Ofen in der Werkstatt gefallen war, hatte sich entzündet. Der Schaden beträgt 70.000 bis 100.000 Euro.

Stöttera

Einen Feuerwehreinsatz gab es Mittwochabend auch in Stöttera, Bezirk Mattersburg. In einem Einfamilienhaus war es zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Die Hausbewohner wurden bei dem Brand nicht verletzt. Auch hier dürfte das Feuer im Bereich des Kamins ausgebrochen sein.

(KURIER) Erstellt am 13.12.2012, 23:02


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