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Ölsperren mussten von den Feuerwehrleuten errichtet werden
Ölsperren mussten von den Feuerwehrleuten errichtet werden - Foto: FF-Oberwart

Letztes Update am 13.12.2012, 23:08

Biodiesel verschmutzte den Wehoferbach. Stadtfeuerwehr musste rund ums Fernheizwerk Ölsperren ausbringen

Von Mittwochnachmittag bis Donnerstagabend beschäftigte ein geplatzter Schlauch beim Oberwarter Fernheizwerk die Stadtfeuerwehr. Am Mittwoch war der Schlauch geborsten, und eine unbestimmte Menge an Biodiesel floss in den Wehoferbach.

Die Feuerwehr wurde alarmiert, um das Öl im Bach zu binden. Sofort errichteten die Feuerwehrmänner Ölsperren und trugen Bindemittel auf, damit sich die Kontaminierung nicht ausbreiten konnte. Mit mehreren Fahrzeugen waren die Florianis bis Mittwoch 23 Uhr im Einsatz. Nachdem die Temperatur auf minus 11 Grad sank, stellte man den Einsatz ein, der Donnerstagfrüh wieder aufgenommen wurde.

Wie die Polizei mitteilte, war die Ursache für den Austritt eine Schlauchverbindung, die sich selbstständig gelöst hat. Der Biodiesel gelangte so in einen Bodenkollektor, der an sich zum Auffangen von Regenwasser dient. Als dieser voll war, schaltete sich die Pumpe, die eigentlich Wasser abpumpen sollte, ein und pumpte den Biodiesel in ein Entlastungsgerinne, das nach 300 Metern in den Wehoferbach. mündet. Nach Absprache mit den Behörden wird der verschmutzte Bach von einer Spezialfirma abgepumpt.

(kurier) Erstellt am 13.12.2012, 23:08

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